Zum 70. Geburtstag von Gregor Gysi widmet domradio.de dem charismatischen Politiker einen Artikel. Darin ist auch seine Toleranz gegenüber der Religion ein Thema.

Sein Vater Klaus Gysi war im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv, später war er Kulturminister, mehrere Jahre Botschafter in Rom und danach Staatssekretär für Kirchenfragen der DDR. Papst Benedikt XVI. habe bei seinem Besuch im Bundestag 2011 Gysi sofort auf seinen Vater, den damaligen Botschafter angesprochen.

Seine Eltern hätten ihn zur Toleranz gegenüber Religionen erzogen, so Gysi. In einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) umschrieb er sein Verhältnis zu dem Thema einmal so:

„Wenn ein Atheist ein nichtreligiöser Mensch ist, bin ich einer. Wenn das jemand ist, der Religion bekämpft, dann bin ich keiner.“

Er glaube stattdessen an die Vernunft im Menschen. Andernfalls habe er keinen Halt mehr, auf Verbesserungen zu hoffen. „Dann herrschen nur noch Geld und Gier.“

Den kompletten Artikel gibt’s unter domradio.de