Vor dem gestrigen DFB-Pokal-Halbfinalspiel von Bayer Leverkusen gegen den FC Bayern München titelte die Augsburger Allgemeine Zeitung mit folgender Schlagzeile „Leverkusen-Trainer Heiko Herrlich: Ein Mann mit bewegter Geschichte“.

Thema des Beitrags war auch der Umgang von Heiko Herrlich mit einem vor 17 Jahren bei ihm diagnostizierten, bösartigen Hirntumor, der nicht operabel war. Der Tumor wurde mit Strahlentherapie behandelt. Dazu sagte Heiko Herrlich:

„Von da an ging es für mich nur darum zu überleben.“

Die Behandlung schlug an. Doch Herrlich fiel in eine schwere Depression. Zeitgleich war seine damalige Frau mit dem ersten Kind schwanger. Halt fand er im Glauben. Damals sagte er zu seiner Frau:

„Was mit mir passiert, liegt jetzt in Gottes Hand.“

Heiko Herrlich gilt heute als geheilt.

Den kompletten Artikel gibt’s unter augsburger-allgemeine.de

 

Die Konstante im Leben von Heiko Herrlich ist bis heute sein Glaube an Gott. Darüber sprach er auch mit David Kadel, in dessen Film „und vorne hilft der liebe Gott„. Ab Minute 7 spricht er offen über die Zeit seiner Krebserkrankung und seine Verbindung zu Gott, die ihn prägte. U. a. sagte er:

„Ich hatte von innen eine Kraft, die nicht von mir kam.“

Resümierend stellt er fest:

„Ich weiß nur, dass es Gott gibt, der einen durch schwierige Situationen tragen kann. Das habe ich einige Male in meinem Leben erlebt.“