Lars Riedel bekennt seinen Glauben in MDR-Talkshow „Riverboat“
Der ehemalige Weltklasse-Diskuswerfer Lars Riedel, der in den 1990er und 2000er Jahren Olympiasieger und fünfmal Weltmeister wurde, sprach kürzlich im Interview mit der Münchner tz (Ausgabe vom 23.05.2026, Seite 11) über seinen ihn tragenden Glauben an Gott (wir berichteten).
Auch in der MDR-Talksendung „Riverboat“ bekannte sich der 58-Jährige aktuell zu seinem Glauben. Diese Sequenz aus dem Talk geht aktuell auf der Facebook-Seite von Riverboat viral.
Der 1967 in Zwickau geborene Lars Riedel berichtet, dass er zu DDR-Zeiten von seinen Eltern christlich erzogen wurde, was in der DDR „relativ ungewöhnlich“ gewesen sei. Seine Eltern hätten ihn damals sowohl an der staatlich organisierten Jugendweihe als auch an der Konfirmation teilnehmen lassen, um ein Bild von beiden Abläufen zu haben. Seine beiden jüngeren Geschwistern hätten sie daraufhin nur für die Konfirmation angemeldet, was zur Folge hatte, dass diesen von staatlicher Seite aus Klassenfahrten verwehrt wurden. In seiner Jugendzeit habe er dann nicht öffentlich über seinen Glauben gesprochen. Dies änderte er nach der Wende, als er 1991 in Tokio zum ersten Mal Weltmeister wurde. Dazu erzählt der ehemalige Diskus-Weltstar:
„Als ich 1991 überraschen den Titel errungen hatte, hatte ich mir vorgenommen: Wenn du das mal gefragt wirst, dann sagst du von wem du die Kraft hast. Ich habe mich dann bei Jesus Christus bedankt und habe das auch so ausgesprochen.“
Anschließend schildert Lars Riedel, dass er seinen Glauben ganz natürlich lebt, in dem er in seinem Andachtsbuch und in der Bibel liest. Das gebe ihm viel Kraft, führt der Olympiasieger und mehrfache Weltmeister im Diskuswerfen fort und betont:
„Der Glaube hat schon eine ganz ganz wichtige Rolle in meinem Leben gespielt und die spielt er auch heute noch.“



