Niko Kovač: „Ich glaube fest daran, dass es den lieben Gott gibt“

„Kovac wie ihn keiner kennt – Er geht zur Beichte …“. So lautet die Headline zum BILD-Artikel über BVB-Trainer Niko Kovač, der im „Phrasenmäher“-Podcast über seine Prägung im christlichen Glauben sprach. Dabei betonte der 54-Jährige auch den Wert des Religionsunterrichts.

Kovač berichtete über sein Aufwachsen in den 70er Jahren als Kind kroatischer Einwanderer in Berlin-Wedding, wo er mit seinem Bruder Robert und seinen Eltern in einfachen Verhältnissen lebte. Seine Eltern hätten sich damals alles hart erarbeitet und im Grunde „fast nichts“ gehabt. Zu seinen Erinnerungen an seine Kindheit, die „keine leichte Zeit, aber wunderschön“ gewesen sei, hob der BVB-Coach den Religionsunterricht hervor:

„Wir hatten den Hof, auf dem wir mit einem Schaumstoffball gespielt haben, haben Wettläufe im Treppenhaus gemacht, waren im Religionsunterricht.“

Wie die BILD berichtet, praktiziert Nico Kovac sein Christ-Sein im Alltag, indem er sich etwa vor dem Essen bekreuzigt, in einer kroatischen Gemeinde in Dortmund regelmäßig zur Messe und auch zur Beichte geht. Zu seinem Glauben ließ der 54-Jährige wissen:

„Ich glaube fest daran, dass es den lieben Gott gibt. Ich glaube auch, dass wir alle letzten Endes eine Bestimmung haben und das Leben nach dem Tod weitergeht.“

Sein Glaube gibt ihm Orientierung im Umgang mit den Höhen und Tiefen des Lebens. Diesbezüglich schildert Kovac, dass er bei der Bewältigung von schwierigen Lebenssituationen in der Hinwendung zu Gott Kraft bezieht. Jeder Mensch gehe mit solchen Situationen anders um und suche zum Beispiel u.a. Hilfe bei einem Psychologen, bei Freunden oder den Eltern, erklärt Kovac und betont:

„Ich vertraue auf das, was der liebe Gott mir mitgegeben hat.“

Zum einen zeigt sich der Fußballlehrer gewiss, dass ihm Gott nicht mehr zu tragen gebe, als er tragen könne. Zu anderen weiß er aber auch Gott in Umständen an seiner Seite, die er nicht alleine bewältigen kann, was Kovac wie folgt beschreibt:

„Und wenn es ein bisschen mehr wird, weiß ich, dass er trotzdem da ist. Das hilft mir.“

 

Bereits in der Vergangenheit äußerte sich Niko Kovac in Interviews ganz selbstverständlich zur Orientierung, die ihm der christliche Glaube gibt (wir berichteten). Im Herbst 2025 bezeichnete der gläubige Katholik  im F.A.Z-Fragebogen Mutter Teresa als Heldin der Geschichte. Über sein Gottvertrauen und die Orientierung, die Kraft und die Ruhe, die er aus seinem Glauben bezieht, sagte er einmal:

„Der Glaube gibt mir die Stärke.“

Und weiter:

„Wenn man als Mensch Zweifel hat […], dann verlasse ich mich auf den lieben Gott.“

 

Quellen: bild.de, faz.net, focus.de