Foto: © Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), 2018-05-02-Peter Hahne-Maischberger-8785, cropped, CC BY-SA 4.0

Der Bestsellautor und Fernsehmoderator Peter Hahne, der als bekennender Christ Halt und Lebensorientierung im Glauben findet, hielt aktuell in der Big Box in Kempten vor 600 Zuhörern einen Vortrag zum Thema „Keine Zukunft ohne Herkunft – Welche Werte wir nicht aufgeben dürfen“. Dabei plädierte er für ein „Leben mit Gott und nicht für den Mainstream“ und erinnerte an die Kraft des Betens, worüber der Allgäuer Kreisbote aktuell berichtet.

Zur Bedeutung des Gebets für das menschliche Leben sagte der 66-jährige:

„Beten ist nicht von vorgestern, wie manche meinen. Im Gebet habe ich eine Adresse, an die ich alles loswerden kann.“

In diesem Zusammenhang verwies er auf ehemalige Politiker, die ein Fundament ihrer Haltung im Glauben fanden und mit denen er sich besonders gern über das Leben mit Gott, unterhalten habe. So habe der ehamlige SPD-Vorsitzende sowie Münchner und Berliner Bürgermeister Hans-Jochen Vogel, der 93 Jahre alt ist, keine Angst mehr vor dem Tod, weil er Jesus kenne. Auch vom ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau, der gläubiger Christ war, zeigte sich Peter Hahne in seinem Vortrag angetan. Rau habe ihm gegenüber einmal erklärt, dass der wichtigste Termin der Zukunft das jüngste Gericht sei, wo „sich jeder verantworten“ müsse. Daraufhin stellte Peter Hahne die Frage in den Raum, was es bedeuten würde, wenn alle Menschen nur eine Woche lang konsequent danach handeln würden und führte fort:

„Wir hätten das Paradies auf Erden und bräuchten auch keine Gesetze mehr für zu hohe Boni von Managern.“

Eine Orientierung für den Himmel auf Erden hätten wir bereits durch die zehn Gebote, die er als „genial“ bezeichnete. Dazu betonte Hahne:

„Hier steht kurz und knackig drin, was sich gehört und was nicht.“

Überhaupt sei die Botschaft der Bibel bleibend aktuell, so dass Peter Hahne seine Ausführungen in der Kemptner Big Box mit folgendem Appell an die 600 Zuhörer ausklingen ließ:

„Lassen Sie das Christentum wieder lebendiger werden.“

Quelle: kreisbote.de

 

Immer wieder plädiert Peter Hahne in seinen Vorträgen und Auftritten für eine Rückbesinnung auf christliche Werte. Dabei hebt er auch die Bedeutung der christlichen Feiertage für unsere Gesellschaft hervor.

Zur Bedeutung des Glaubens und der biblischen Inhalte sagte er in der Vergangenheit Sätze wie:

„Glauben heißt: wissen, was trägt.“

„Glaube ist keine Rückversicherung für schlechte Zeiten, sondern Grundversorgung für das tägliche Leben.“

„In der Bibel stehen lauter alte Geschichten, die täglich neu passieren.“

Zu der Entwicklung ein Bewusstsein für Gott in Schule und Gesellschaft immer mehr nach hinten zu drängen, äußerte Hahne in der Vergangenheit u.a.:

Ich finde es manchmal sehr bedrohlich, wie in unserer Öffentlichkeit Gott einfach gestrichen wird.“

Mit Blick auf die Bedeutung des Weihnachtsfestes im ursprünglichem Sinne betonte er:

„Gott fand damals keinen Raum in der Herberge und bekommt heute keinen Platz in der EU-Verfassung und in der Eidesformel führender Politiker. Seine Wahrheit soll der Toleranz weichen. Doch gäben wir Gott mehr als nur ein Weihnachtsplätzchen, wir hätten weniger Probleme im Lande und im Leben.“

Und weiter:

„Diese Story vor 2000 Jahren stellt alles in den Schatten, ist brandaktuell. Das Jesus-Kind in der Krippe bringt uns Werte, die keine Bankenkrise verfallen lässt: Statt Kommerz, Konsum, Kapital gibt es das, was wir wirklich brauchen: Leben, Licht, Frieden.“

Auch die Bedeutung von Ostern für grundlegende Hoffnung, Trost und Zuversicht für das menschliche Leben betont Peter Hahne immer wieder. Dazu sagte er u.a. einmal

„Ostern ist, genau betrachtet, das zentralste Datum der Weltgeschichte. Ohne Ostern gäbe es kein Christentum. Ohne Christentum gäbe es keine abendländische Kultur, gäbe es kein Europa, gäbe es die Werte nicht, um die es heute in der aktuellen Diskussion geht.“

Und weiter:

„Ostern gibt Hoffnung über den Tod hinaus, das heißt: es gibt ewiges Leben und wenn es ewiges Leben gibt, dann hat auch das Leben hier in der Zeit, auch dann, wenn Leid, Pleiten, Pech, Pannen, Schicksalsschläge, Krankheit, Liebeskummer oder das Examen, das nicht klappt, eine Prüfung durch die ich durchfalle, all die Probleme, die in meinem Leben auf mich zukommen, all das hat auch dann noch einen erträglichen Sinn und lässt sich ertragen, wenn ich weiß: Es gibt noch eine viel größere Hoffnung, eine Hoffnung über den Tod hinaus!“

Quellen: evangeliums.net, livenet.ch, bild.de, jesus.ch, erf.de