Foto: privat (mit freundlicher Genehmigung von Samuel Koch)

Im Interview mit dem Magazin „leben!“ des Bistums Münster sprach der Schauspieler und Buchautor Samuel Koch (aktuell: StehaufMensch) aktuell über seinen Unfall im Jahr 2010 bei Wetten dass, seit dem er querschnittsgelähmt ist, und wie sich dadurch sein Gottesbild veränderte. Im Interview brachte er zum Ausdruck, dass der Glaube nach wie vor eine große Bedeutung in seinem Leben hat, sich aber im Hadern und Zweifeln sein Bild von Gott veränderte. Darüber berichtete aktuell das katholische Online-Magazin Kirche+Leben.

So habe er als Sportler vor jedem Wettkampf ein Stoßgebet losgeschickt. Das habe er auch direkt vor seinem Auftritt in der „Wetten, dass …?“-Sendung getan. Nach dem Unfall sei er sehr enttäuscht gewesen und habe mit dem „lieben Gott“ gezweifelt und gehadert. Das hielt so lange an, bis er „feststellen durfte, dass meine Vorstellungen vom lieben Gott nicht ganz richtig sind“, so Samuel Koch. Zu seinem veränderten Bild von Gott sagte er, dass er „auf jeden Fall“ an einen liebenden Gott glaube. Dabei äußerte er:

„Vielleicht hat er (Gott) etwas ganz anderes für mich gedacht, als dass ich mich vollständig bewegen kann.“

Der Glaube gebe seinem Leben „Sinn, Hilfestellung, Halt, Trost, Orientierung, Motivation“, so Samuel Koch im leben-Interview. Dies gilt auch für seine Ehe. So sei für ihn, der 2016 seine Frau Sarah kirchlich heiratete, die Ehe ein heiliger Bund. Dazu erklärte er, dass er der Meinung ist, dass die Liebe eine größere Bedeutung bekomme, wenn man Glaube, Liebe und Hoffnung unter einen göttlichen Segen stelle.

Zu seiner Ehe fügte er an:

„Wir sind tiefer verbunden und gesegnet von Gott.“

Das Magazin „leben!“, das vom katholischen Magazin „Kirche+Leben“ produziert wird, wird aktuell an die katholischen Haushalte im Bistum Münster in einer Auflage von rund 1,1 Millionen Exemplaren kostenlos verteilt.