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Vor 8 Wochen berührte der YouTuber Philipp Mickenbecker („The Real Life Guys“) mit seinem Umgang mit der Diagnose ‚Krebs im Endstadium‘ bei BILD und SternTV die Menschen (wir berichteten). Am 9. Juni verstarb Philipp im Alter von 23 Jahren. Nun teilte Stern-TV-Moderator Steffen Hallaschka über die sozialen Medien mit, wie ihn das Gottvertrauen des 23-Jährigen bewegte und inspirierte. So ging es seit Oktober 2020 wohl sehr vielen Menschen im christlichen und weltlichen Millieau.

Seit 2016 begeistern Philipp und Johannes Mickenbecker mit ihren Projekten unter der Devise „Das Leben ist zu kurz, um es auf der Couch zu vertrödeln. Do something!“ ihre Follower auf ihren YouTube-Kanal „The Real Life Guys“, der mittlerweile über 1,36 Millionen Abonnenten zählt.

Im August 2020 veröffentlichte Philipp Mickenbecker sein Buch Meine Real Life Story: und die Sache mit Gott“ (adeo-Verlag), in dem er beschreibt, wie ihn eine wiederkehrende Krebserkrankung und der Tod seiner Schwester zum Nachdenken über Gott und die Welt brachten (wir berichteten). Über seine gemachten Erfahrungen im Glauben schrieb er:

„Gott hat mir gezeigt, dass er da ist, dass er mich hört und bereit ist, auf mich einzugehen.“

Am 2. Oktober erklärte der 23-Jährige dann in einem bis ins Mark gehenden YouTube-Video, dass er erneut an Krebs erkrankt ist und die Erkrankung sich bereits im Endstadium befindet (wir berichteten).

In der Folge berichtete Mickenbecker in regelmäßigen Video auf dem Kanal „Life Lion“ über seinen gesunden Umgang mit der Erkrankung. Dabei ermutigte und inspirierte er mit seiner Lebensfreude und seinem Gottvertrauen immer mehr Menschen. Seine beeindruckende Haltung erreichte schließlich auch die weltliche Medienlandschaft. Im April berichtete die BILD-Zeitung mit Adjektiven wie tapfer, offen, ehrlich und lebensfroh über den 23-jährigen Ermutiger (wir berichteten). Folgende Worte von Philipp Mickenbecker rundeten den BILD-Report ab:

„Hoffnung und Halt gibt mir mein Glaube. Ich vertraue auf Jesus.“

Auch die RTL-Sendung Stern TV erreichte das Glaubenszeugnis Mickenbeckers. Am Abend des 14. April sprach der YouTuber in der Sendung mit Moderator Steffen Hallaschka über seinen ihn tragenden Glauben und gab damit ein Zeugnis dafür, dass die Heilstat Christi am Kreuz Menschen, in der Gewissheit im Leid nicht allein zu sein, Trost und Kraft spendet.

Nach dem Tod von Philipp Mickenbecker am 9. Juni 2021 meldete sich Steffen Hallaschka am späten Donnerstagabend über seine Social-Media-Accounts bei Facebook und Instagram zu Wort, wobei er zum Ausdruck brachte, wie sehr ihn die Haltung von Philipp Mickenbecker berührt hat. In seinem Post berichtet Hallaschka, dass das Gespräch Philipp Mickenbecker und seinem Bruder Johannes „eines der ungewöhnlichsten Gespräche meiner sternTV-Zeit“ gewesen sei und ihn insbesondere das Gottvertrauen von Philipp berührte und inspirierte. Dazu schrieb der sternTV-Moderator:

„Philipp sprach mit einer radikalen Ehrlichkeit und bewundernswerten Zuversicht über seine schwere Krebserkrankung. Er war ob der ärztlichen Diagnosen sehr realistisch, ließ sich aber Hoffnung und Gottvertrauen nicht nehmen. Ganz stark und inspirierend!“

So wie Steffen Hallaschka ging es vermutlich ganz vielen Menschen, die sich im letzten Jahr mit der „Real Life Story“ von Philipp Mickenbecker auseinandersetzten und dabei einen lebensfrohen jungen Menschen erlebten, der mit seinem gesundem Glauben – in der Erkrankung und darüber hinaus – Menschen dahingehend inspiriert(e), dass das Leid dieser Welt nicht das letzte Wort hat.

 

Anbei der Facebook-Post von Steffen Hallaschka zum Tod von Philipp Mickenbecker:

 

Am 1. Februar veröffentlichte Philipp Mickenbecker im Life-Lion-Kanal ein Video mit dem Titel „Das wären meine letzten Worte“. Ein Clip, in dem die tragende Kraft der Heilstat Christi am Kreuz spürbar erfahrbar wird.