Foto: PromisGlauben e.V.

Wolfgang Krebs: „Eine gottlose Gesellschaft ist die Hölle auf Erden“

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„Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des zweiten Weltkrieges geführt hat, in dem festen Entschlusse, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechtes dauernd zu sichern, gibt sich das Bayerische Volk, eingedenk seiner mehr als tausendjährigen Geschichte, nachstehende demokratische Verfassung.“

So lautet die Präambel der Bayerischen Verfassung, die am 1. Dezember 1946 in einem Volksentscheid vom Volk angenommen wurde und am 8. Dezember 1946 in Kraft trat. Aktuell äußerten sich der Bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume sowie der Kabarettist Wolfgang Krebs zur Relevanz der Präambel der Bayerischen Verfassung.

 

Im Interview mit PromisGlauben, das im Januar 2026 veröffentlicht wurde, erklärte Markus Blume, dass diese Präambel auch 80 Jahre später den Menschen vor Augen führen kann, wozu „eine Gesellschaftsordnung, in der Gott keine Rolle spielte“ geführt hat. Weiter schilderte er, dass es darum gehe, sich seiner Wurzeln bewusst zu sein, um die Zukunft in Frieden und Freiheit zu gestalten. Dazu betont Blume:

„Ich halte die Bayerische Verfassung und das Grundgesetz für großartige Verfassungen und ich glaube, dass es ganz wichtig ist auch für alle praktischen Fragen und für ein gelingendes Zusammenleben in der Zukunft, das klar ist, da gibt’s ein Wertefundament.“

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Aktuell äußerte sich auch der Kabarettist Wolfgang Krebs zur Bedeutung des Empfindens einer Verantwortung vor Gott für unsere Gesellschaft. Im Interview mit dem christlichen Medienmagazin PRO sagt der 59-Jährige zur Frage, wie aus seiner Sicht eine Gesellschaft ohne Gott aussehen würde:

„Da reicht ein Blick in die Präambel der Bayerischen Verfassung, die kurz nach Kriegsende formuliert wurde. Ihre Verfasser waren sich dessen bewusst, wohin eine Gesellschaft ohne Gott führt.“

Auch wenn der Text „etwas holprig“ zu lesen sei, zeige er jedoch die Erfahrungen, die seine Grundlage bilden. Dazu betont Wolfgang Krebs:

„Eine gottlose Gesellschaft ist im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle auf Erden und von allen guten Geistern verlassen.“

Zu seinem Gottesbild ließ der 59-Jährige, der im September 2023 wieder in die katholische Kirche eingetreten ist (wir berichteten), wissen, dass er an einen liebenden und vergebenden Gott glaubt, „der mich aber auch ermahnt, Spielregeln einzuhalten“. Zur praktischen Relevanz seiner christlichen Grundorientierung hebt Wolfgang Krebs hervor:

„Gerade für mein Leben ist die Vergebung von Schuld ein wichtiges Thema. Diese darf ich in Bußgottesdiensten oder in der Beichte erfahren.“

Das Bewusstsein, dass Jesus am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist, entlaste ihn und helfe ihm, „nach Fehlern immer wieder neu anzufangen“, schildert Krebs weiter.

 

Quellen: promisglauben.de, pro-medienmagazin.de

Hinweis: Im Sommer 2023 sprach Wolfgang Krebs im PromisGlauben-Interview über seine Beweggründe zum Kirchenwiedereintritt sowie seine Lebensressourcen Gottvertrauen & Nächstenliebe.

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