Anastasiya Petryshak ließ sich ihre Geige von Papst Leo segnen
Die ukrainische Geigerin Anastasiya Petryshak, die eine moderne Violine des Geigenbauers Roberto Regazzi aus Bologna spielt und ihre Alben „Amato Bene“ (2018) und „Ange Terrible“ (2022) bei Sony veröffentlichte, verbindet eine tiefe Spiritualität und göttliche Präsenz mit ihrer Musik. Aktuell ließ die 32-Jährige ihre Geige von Papst Leo XIV. segnen.
Anastasiya Petryshak betont regelmäßig, dass Musik für sie eine Form des Gebets und eine direkte Verbindung zum Göttlichen darstellt. Am 11. November 2011 zitierte sie in einem Facebook-Post – passend zu ihren seinerzeitigen Kirchenkonzerten – das Johann-Sebastian-Bach-Epitaph: „Wo andächtige Musik erklingt, ist Gott mit seiner gnädigen Gegenwart stets nahe.“
Anfang August 2026 teilte Anastasiya Petryshak in einem Insta-Post mit, dass sie ihre Violine von Papst Leo XIV. segnen ließ, was sie als zutiefst spirituellen Moment beschreibt. Zu einem Clip ihrer Begegnung mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche schreibt die 32-Jährige:
„Ein Moment, der sich jeder Beschreibung entzieht.“
Die Segnung ihrer Geige durch den Papst sei „ein tief bewegendes und spirituelles Erlebnis, ein Augenblick, den ich für immer in meinem Herzen bewahren werde“, erklärt die Musikerin tief bewegt und lässt ihre Follower wissen, dass sie stets davon träumte, diese besondere Geige, die der Geigenbaumeister Roberto Regazzi im Jahr 2012 für sie anfertigte, vom Papst segnen zu lassen. Dazu schreibt sie weiter:
„Viele Jahre lang trug ich diesen Traum in meinem Herzen, wie einen kleinen Samen, der geduldig auf den richtigen Zeitpunkt zum Erblühen wartete. Und es geschah genau im richtigen Moment, kurz vor einem neuen und bedeutungsvollen Kapitel meiner künstlerischen Reise – einer Reise zurück zu meinen Wurzeln in der Ukraine.“
Zu diesem neuen Kapitel ihres musikalischen Wirkens werde sie ihren Followern bald mehr mitteilen, so Petryshak.
Anschließend beschreibt sie die göttliche Präsenz, die sie beim Musizieren empfindet, indem sie darlegt, dass ihre Geige ein Instrument sei, dass sie „durch meine Träume, meine Erinnerungen, meine Freuden und meine Herausforderungen“ begleitet habe. Weiter betont die Violinistin:
„Es ist nicht einfach nur eine Geige, es ist eine Stimme, fast eine Verlängerung meiner Seele.“
Für den Segen des Papstes sei sie „für immer dankbar“ und spüre dadurch „eine noch größere Verantwortung“, die Anastasiya Petryshak wie folgt beschreibt:
„Durch meine Hände und den Klang dieser Geige hoffe ich, anderen durch die Musik Licht, Hoffnung, Frieden und Schönheit zu schenken.“
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
In Konzerten und Einspielungen von Anastasiya Petryshak finden sich regelmäßig sakrale Meisterwerke, Meditationen und spirituelle Stücke, die sie als Brücke zwischen den Menschen und Gott versteht. Vor 12 Jahren trat sie bereits im Vatikan auf und präsentierte dort u.a. das Ave Marie.


