Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), WDR-Dreharbeiten zu Tatort Münster „Lakritz“-6979, cropped, CC BY-SA 4.0

Am vergangenen Sonntag beinhaltete der ARD-Tatort aus Münster mit den Rekord-Ermittlern Axel Prahl und Jan Josef Liefers ein außergewöhnliches Thema. Im Tatort „Limbus“ ringt Professor Boerne (gespielt von Jan Josef Liefers) nach einem tragischen Autounfall um sein Leben. Schwer verletzt wird der Rechtsmediziner ins Krankenhaus gebracht. Und während er zwischen Leben und Tod kämpft, befindet er sich im Limbus, trifft dort auf seine ehemalige Kollegin Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter), die 2020 erschlagen wurde. Im Interview zu dieser Tatortfolge mit der BILD sprachen Axel Prahl und Jan Josef Liefers auch über ihre Vorstellung von einem Leben nach dem Tod.

Danach gefragt, ob er mit seinem Kollegen Jan Josef Liefers lieber „zu zweit in die Hölle oder auf ewig allein in den Himmel“ wolle, antwortete Axel Prahl:

„Jetzt habe ich sooo lange darauf hingearbeitet, in den Himmel zu kommen, da wäre es doch ziemlich dämlich, so kurz vor Toresschluss in die Hölle zu gehen.“

Er würde mit seinem Schauspielerkollegen „überallhin gehen – außer in die Hölle“, so der 60-Jährige weiter.

Zu seiner Vorstellung von einem Leben nach dem Tod erklärte Prahl philosophisch, dass er nicht wisse, „was für morgen bleibt“, aber heute mehr wisse als gestern. Weiter führte er aus:

„Es gibt so viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir nicht verstehen, warum also nicht auch ein Morgen im Gestern.“

Als im November 2017 der Tatort aus Münster unter dem Titel „Gott ist auch nur ein Mensch“ mit einem religiösen Thema daherkam, wurden Liefers und Prahl mit der Gretchenfrage ‚Wie hältst du’s mit der Religion?‘ konfrontiert. Während Jan Josef Liefers sich als „nichtreligiösen Mann“ bezeichnet (wir berichteten), erklärte Axel Prahl, dass der Glaube an Gott in seinem Leben von Bedeutung ist. Die Hamburger Morgenpost berichtete diesbezüglich, dass sich die beiden „Tatort-Kumpels“ bei der Glaubensfrage „ausnahmsweise mal nicht einig“ seien, weil der eine an Gott glaube und der andere nicht. Als „der Gläubige“ wurde dabei Axel Prahl betitelt und mit folgenden Worten zitiert:

„Ich bin christlich erzogen worden, und das werde ich nicht los. Ich war auch lange Zeit im Kirchenchor, die Kirche ist mir durchaus wichtig.“

Überdies findet er es sehr schade, dass die Anzahl der Gläubigen in Deutschland immer mehr abnimmt.

„Alleine, weil ich denke, wenn alle die Zehn Gebote beherzigen würden, wäre die Welt eine bessere.“

Seiner Ansicht nach sollten sich die Menschen durchaus auf einen stärkeren Glauben zurückbesinnen.

Quellen: bild.de, wikipedia.org, mopo.de (1), mopo.de (2)

 

Neben der Schauspielerei ist Axel Prahl auch als Musiker unterwegs. Anbei der tiefgründige Song „Heute fang‘ ich an“: