In der Hamburger Morgenpost schrieb der familienpolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, zu Weihnachten einen Artikel mit dem Titel „Der Glaube macht mich zu einem besseren Politiker“ über den Kern der Weihnachtsbotschaft und deren Bedeutung für sein Leben und unsere Gesellschaft.

U. a. brachte er zum Ausdruck:

„Die Geburt von Jesus Christus steht für die Liebe Gottes zu den Menschen, indem er ihnen seinen Sohn als verletzliches und bedürftiges Menschenkind schickt.“

Selbst Menschen, denen die Institution  Kirche fremd ist, würden sich in den Weihnachtstagen für diese Botschaft öffnen, weil sie es sei, die das Menschsein ausmache, so Weinberg.

Der Kern der Botschaft sei jedem Menschen zugänglich:

„In jedem Menschen liegt die Möglichkeit, dieses Große, Ganze und Vollkommene der göttlichen Liebe zu entfalten.“

Weinberg beschreibt anschließend, was dies für ihn politisch und persönlich bedeutet. U. a. sagt er:

„Der christliche Glaube liefert die Grundwerte für ein politisches Handeln. (…) Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit sind christliche Werte. Aber sie sind für mich ebenso politische Handlungsmuster.“

Auch für die Wertebildung seines Sohnes ist die christliche Botschaft von Bedeutung. Wenn sein kleiner Sohn z. B. die Geschichte des heiligen Sankt Martin vorgelesen bekomme, freue er sich über die Tat eines guten Menschen, der einem armen unbekleideten Bettler seinen halben Mantel gab. Das hat dann unmittelbar Auswirkung auf die Charakterbildung des Kindes. Denn so wolle er dann auch sein und er schlafe dann glücklich ein. Weiter sagt Weinberg diesbezüglich:

„Ich vermittle ihm: Wenn du stark bist, ist es deine Aufgabe, dich auch um die Schwachen zu kümmern. Und zwar am besten so, dass sie sich selbst helfen können.“

Überdies deutet Weinberg dann auch die Geschichte. Das Teilen des Mantels sei deshalb so eindrucksvoll, weil der heilige Sankt Martin in dem Bettler den von Gott geliebten Menschen sehe, der die Wärme nicht nur brauche, um nicht zu erfrieren, sondern, um „sich wieder aufzurichten und sich als geliebter und geachteter Mensch zu begreifen“.

Aus der christlichen Botschaft lässt sich dann unmittelbar gutes Handeln ableiten. Dazu sagt der CDU-Politiker:

„Diese und die vielen anderen Geschichten sind schön und geben uns kleine Hinweise, was gut wäre, wenn wir es denn täten: Bettlern helfen, Leben retten oder Bäume pflanzen.“

Die Weihnachtsgeschichte oder die Geschichte des heiligen Sankt Martin seien mehr als nur religiöse Botschaften:

„Sie sind Stimmgabeln des guten Menschen! Aus der Nächstenliebe erwächst das politische Prinzip der Solidarität“, so Weinberg.

Aus den Fehlinterpretationen des christlichen Glaubens und dem, was in der Vergangenheit schief gelaufen ist, sollten wir nach Ansicht von Marcus Weinberg vielmehr lernen als uns abzuwenden, denn:

„Die Weihnachtszeit ist die Zeit, sich über seine eigenen Aufgaben und Möglichkeiten Gedanken zu machen, über Gutes zu reden und Gutes zu tun. Also gehen wir am Heiligen Abend in die Kirche, um unseren inneren Kompass zu orten.“

Den kompletten Artikel gibt’s unter mopo.de