Der schwedische Nationalspieler Mikael Ishak, der seit dreieinhalb Jahren beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag steht, sprach aktuell im Interview mit nordbayern.de über Höhen und Tiefen in seiner Fußballkarriere. Dabei bekannte sich der schwedische Angreifer mit syrischen Wurzeln auch zu seinem Glauben an Gott.

Der Vertrag von Mikael Ishak beim 1. FC Nürnberg, für den er zum Aufstieg 2018 zwölf Tore beigetragen hatte und in der Bundesliga vier Treffer erzielte, endet zum Ende der aktuellen Saison. Auf die Frage, ob er angesichts der derzeitigen Situation Existenzängste habe, erklärte der 27-Jährige, dass er diesbezüglich keine Sorgen habe. Dazu betonte er die Bedeutung seines Glaubens mit folgenden Worten:

„Ich lege mein Leben in Gottes Hand. Ich lese auch sehr oft in der Bibel und darauf vertraue ich. Es wird gut sein.“

Als er an späterer Stelle des Interviews mit nordbayern.de nach besonderen Erinnerungen aus seiner Zeit in Nürnberg gefragt wurde, betonte Mikael Ishak:

„Die absolute Nummer eins für mich ist, dass ich hier zum Glauben an Jesus gefunden habe.“

Weiter erklärte er, dass er den christlichen Glauben zusammen mit seinen Mannschaftskollegen Enrico Valentini und Eduard Löwen, der aktuell für den FC Augsburg spielt, „in einer Gemeinde, in der wir Gottes Wort lesen und über Gottes Wort reden“ praktizierte. Dadurch fand er immer tiefer in den Glauben. Danach sei für ihn die Geburt seines Sohnes und der Aufstieg in die Bundesliga mit dem 1.FC Nürnberg bedeutende Lebensereignisse gewesen.

Neben dem Gottesdienstbesuch und dem Lesen in der Bibel, ist für Mikael Ishak das Gebet ein wichtiger Bestandteil seines Lebens geworden. Dabei betet er zum Beispiel für Gesundheit und Zufriedenheit. Durch das Gebet wird ihm bewusst, dass viele Dinge im Leben wie „ein Dach über dem Kopf und Essen auf dem Tisch“ nicht selbstverständlich sind. Seine Fußballkarriere spielt indes in seinem Reden mit Gott keine große Rolle, was Mikael Ishak mit folgenden Worten beschrieb:

„Aber dass ich, weil ich bete, jetzt dann in Barcelona spiele, so funktioniert das nicht.“

Quelle: nordbayern.de