Fler: „Ich habe in meinem Leben immer wieder gespürt, dass Jesus da ist“
Kürzlich überraschte Rapper Fler mit der Aussage, dass es im Laufe der Geschichte der Menschheit niemanden gegeben habe, der cooler gewesen sei und mehr zum Vorbild tauge als Jesus (wir berichteten). Nun sprach er im Interview mit der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA über den Stellenwert des christlichen Glaubens in seinem Leben.
Zu seinem kürzlich getätigten Statement erklärt Fler, dass sogar aus der Perspektives des Sünders und Skeptikers erkennbar werde, dass Jesus von seiner Haltung und seinem Verhalten her „etwas anderes war“. Dazu betont der 44-Jährige:
„Ich rede gerne aus der Perspektive von jemandem, der gar nicht in einem religiösen Umfeld lebt. Sondern jemand, der mit dem Leben kämpft und dann checkt: Der war eigentlich der Coolste. Und man muss mal ehrlich sagen: Jesus ist der Coolste.“
Danach gefragt, wer Jesus für ihn ist, erklärt Fler, dass Jesus für ihn Gott ist.
Zu seiner persönlichen Prägung im christlichen Glauben berichtet Fler, dass seine Mutter „gar nicht gläubig“ gewesen sei und er dennoch „von klein auf christlich geprägt“ wurde. In schwierigen Verhältnissen in Berlin sei ihre Nachbarsfamilie eine Pfarrerfamilie gewesen, die ihn mit aufgezogen habe, erklärt Fler und schildert weiter, dass er dort einen lebendigen Glauben und eine Familie, die ihm mit Liebe begegnete, erlebt habe.
Bis heute findet der 44-Jährige Halt im christlichen Glauben. Schon als Kind stellte er fest, dass er bei Einsamkeit mit Jesus immer jemanden an seiner Seite hatte, der ihm Kraft gab. Dazu erklärt Fler:
„Ich habe in meinem Leben immer wieder gespürt, dass Jesus und der Glaube da sind.“
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Wie bedeutend für den Rapper das Gottvertrauen ist, wird deutlich, wenn er sagt, dass er ohne seinen Glauben „wahnsinnig“ werden würde. So sei er in seinem Leben „schon sehr früh mit extremen Sachen in Berührung gekommen“ und habe im Umgang damit Orientierung in seinem Glauben gefunden.
Seine Verbindung zu Gott beschreibt Fler im IDEA-Interview als stetig präsent. Dabei betont er:
„Der Heilige Geist, der Glaube, das Feeling für Gott, das habe ich die ganze Zeit.“
Insbesondere in Phasen des Leids habe er durch die Hinwendung zu Gott erfahren, dass sein Glaube in diesen Zeiten „eigentlich jedes Mal mehr“ wachse.
Wenn kritische Stimmen äußern würden, dass er mit seinem Gangsterrapper-Image kein Christ sein könne, antworte er, dass derjenige „die Mission von Jesus nicht verstanden“ habe. Die meisten Leute wünschten sich „einen Gott, der wie Thor den Hammer schwingt“, meint Fler und schildert weiter, dass dementgegen er an einen Gott der Liebe glaubt. So sei Jesus jemand, der sich nicht vom Sünder abwendet, sondern „zugänglich für alle“ ist. Dazu erklärt Fler:
„Egal, wie kaputt du bist, egal, wie oft du Gott nervst, er wird immer wieder sagen, du kannst zurückkommen.“
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In seinen Songs rappe er über die Welt und beschreibe die sündige Realität. Dabei zeige er, dass er aus dieser Welt lebe und aus dieser Realität komme, aber seinen Fokus nicht verloren habe, so Fler.
Weiter hebt der Rapper im IDEA-Interview hervor, dass aus seiner Orientierung zu Jesus heraus der Wert der Vergebung für ihn eine „sehr große Rolle“ spiele, denn:
„Das ist die Vorbildfunktion, die Jesus mir gegeben hat.“
Vergebung sei „einfach ein coolerer Weg“ und er wünsche sich diese am Ende für sich genauso, erklärt Fler im Anbetracht der Erlösungsbedürftigkeit aller Menschen.
Quelle: idea.de
Hinweise:
- Das IDEA-Interview mit Fler gibt es:
- Über IDEA
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