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Der Unternehmer Heinrich Deichmann erkennt im Umgang mit der Corona-Pandemie eine Tendenz zu einem neuen Wertebewusstsein, in dem Werte wie Demut, Familie und Gesundheit wieder eine größere Rolle spielen, auch in der Wirtschaft. Darüber sprach der 58-Jährige aktuell im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus.

Heinrich Deichmann ist nach eigenem Bekunden „freikirchlich-evangelischer“ Christ und hat den Wunsch, „als Christ seinen Glauben zu leben“. Eine demütige Lebenseinstellung erachtet er gerade im Angesicht der Corona-Pandemie als wichtig. Dazu erklärte er im Focus:

„Die Krise zeigt uns, dass wir Menschen vielleicht etwas demütiger werden sollten.“

Im enormen Fortschritt in Wissenschaft und Technik erkennt er eine gewisse Wissenschaftsgläubigkeit. So sei „eine gewisse Hybris entstanden, dass der Mensch alles kann und sich somit in gewisser Weise an die Stelle von Gott gesetzt hat“. Stattdessen werde in der Corona-Krise vielen Menschen nun bewusst, dass die Welt „sehr zerbrechlich“ sei. Darin sieht Deichmann aber auch die Chance für eine neue Besinnung. So hält er es für elementar, „dass wir alle mal einen Moment innehalten und uns fragen, was eigentlich zählt im Leben, was wirklich wichtig ist“.

Für die Zukunft erkennt Deichmann einen Trend dahingehend, dass viele Menschen „Werte wieder für wichtiger“ halten und auch die Familie wieder einen größeren Platz einnehmen werde.

Orientierung für sein Leben findet Heinrich Deichmann im christlichen Glauben (wir berichteten). Gegenüber dem Magazin Bunte sagte er etwa im Dezember 2012:

„Der christliche Glaube ist die Grundlage für mein Leben. Die Liebe Gottes, die in Jesus Christus für mich ganz konkret geworden ist, trägt mich und gibt meinem Leben Sinn und Perspektive.“

Diese Grundhaltung versucht Deichmann auch als „christlicher Unternehmer“ in sein Unternehmen einzubringen, was er einmal wie folgt betonte:

„Ich verstehe mein Unternehmen nicht nur als Vehikel zum Geld verdienen, sondern als Dienst am Menschen.“

Quelle: jesus.ch