Jana Ina Zarrella, Harald Martenstein und Ulf Poschardt äußern sich zum „Fall Nmecha“

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„Der Gotteskicker“ (spiegel.de), Fußballprofi mit Christusfimmel! Platzverweis für Jesus!“ (taz.de), „Felix Nmecha bleibt ein streitbarer DFB-Spieler“ (tagesspiegel.de). So uns so ähnlich lauteten am Tag nach dem 7:1 Auftaktsieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2026 viele Schlagzeilen mit Berichterstattung, dass man den deutschen Nationalspieler kritisch sehen müsse. Selbst bei katholisch.de war ein kritischer Beitrag zu Nmecha zu lesen, in dem ein Theologe betonte, dass fußballerische Prominenz keine theologische Kompetenz ersetzen würde.

Was war bloß geschehen?

Nach dem deutlichen Sieg des DFB-Team gegen Curacao beteten die deutschen Nationalspieler Felix Nmecha und Jonathan Tah mit Spielern von Curacao gemeinsam im Mittelkreis (wir berichteten). Im ARD-Interview nach dem Spiel wurde Felix Nmecha danach gefragt, was da passiert sei, woraufhin Nmecha antwortete: 

„Wir sind im Spiel Gegner gegeneinander und dann nach dem Spiel sind wir alle Christen und wir sind Brüder. Da haben wir einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht.“

Weiter schilderte der 25-jährige Christ, dass es im Leben nicht um Sieg und Niederlage geht, sondern darum Jesus in den Mittelpunkt zu stellen (Hinweis: Das Statement zum Nachhören gibt es HIER).

 

 

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Dieses Gebet und Nmechas Erklärung lösten eine enorme mediale Berichterstattung sowie mannigfaltige Postings und Kommentare in den sozialen Medien mit vielfach negativer Konnotation aus. Das irritierte wiederum nicht nur Christen, von denen es 2,6 Milliarden in der Welt gibt, Tendenz steigend. Für die meisten davon ist tatsächlich die Verbindung zu Jesus Christus identitätsbildend.

Eine dieser Christen ist die TV-Moderatorin Jana Ina Zarrella, die sich ganz selbstverständlich zu ihrem Glauben bekennt (wir berichteten). Mit Bezug auf eine Zeitungsschlagzeile, die da lautete „Wenn ein Gebet zum Skandal wird: Felix Nmecha und die Rückbesinnung auf christliche Werte“, setzte die 49-Jährige das Wort „SKANDAL?“ und einen Emoji, der sich an den Kopf fasst, an den Beginn ihres Statements einer Insta-Story vom 15.06.26 und legte darunter die Relevanz von Glaube und Gebet in ihrem Leben da. Dazu schrieb Jana Ina:

„Bevor ich schlafen gehe, bete ich. Bevor ich eine Herausforderung annehme, bete ich. Und wenn mir etwas Schönes passiert, ich einen Erfolg erlebt habe oder einfach dankbar bin, bete ich, um Danke zu sagen.“

Weiter erklärt sie:

„Warum sollte man das nicht dürfen? Es geht hier nicht um eine bestimmte Religion, sondern um Werte, Dankbarkeit und Glaube. Wenn selbst das – unabhängig davon, welcher Religion jemand angehört – nicht mehr akzeptiert oder erlaubt sein soll, dann verstehe ich die Welt langsam nicht mehr.“

Zu ihren Worten setzte Jana Ina eine betende Hand als Emoji.

 

Zudem äußerte sich der Journalist und Schriftsteller Harald Martenstein, der aktuell mit dem Henning-Kaufmann-Sprachpreis geehrt wurde (siehe Insta-Post von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner zum Wirken Martensteins ), zum Fall Nmecha.

 

 

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In seiner BILD-Kolumne „Mail von Martenstein“ widmete sich der prämierte Journalist der Person Felix Nmechas und den aktuellen Ereignissen rund um dessen Person. Dabei betont Harald Martenstein:

„Deutsche wie Sie, mit afrikanischen Wurzeln, bringen etwas Verlorenes zurück nach Deutschland, das ganz selbstverständliche Christentum unserer Eltern und Großeltern. Dessen Botschaft heißt: Gegner sind keine Feinde. Ich habe das als Kind auch noch gelernt. Ich vermisse diese Idee, wenn ich heute diese Gnadenlosigkeit sehe, in der Politik und überall.“

 

Auch WELT-Herausgeber Ulf Poschardt äußerte sich beim Nachrichtensender der Welt über das öffentliche Gebet von Felix Nmecha nach dem WM-Spiel gegen Curaçao. Er sieht darin ein positives Beispiel für gelebten christlichen Glauben und betont die symbolische Bedeutung der gemeinsamen Gebetsgeste mit den gegnerischen Spielern.

siehe HIER

 

 

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