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Markus Pfiltsch: „Quantenwissenschaft ist wichtiger Baustein meines Glaubens““

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Der Quantenphysiker Markus Pfiltsch erklärt aktuell im Interview mit der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ (Ausgabe vom 13. September), dass er in der Quantentechnologie Hinweise zum Göttlichen findet.

Markus Pflitsch hat eine beachtlichen Karriereweg hinter sich. Er studierte Mathematik und Physik an der RWTH Aachen und forschte im Bereich der Quantenfeldtheorie am CERN. Später arbeitete er als Unternehmensberater und Banker. Dabei übernahm er Führungsverantwortung in verschiedenen Unternehmen, darunter die Deutsche Bank und UniCredit, sowie Positionen als Chief Financial Officer in inhabergeführten Digital- und Hightech-Unternehmen. Schließlich wurde er dann Unternehmer im Bereich der Quantentechnologien. 2018 gründete er die Terra Quantum AG, ein Pionierunternehmen für die Kommerzialisierung von Quantentechnologie-Anwendungen. Das IHK-Magazin (Ausgabe 09/2024) titelte über Pfiltsch mit der Headline „Mr. Quantum“.

Vor zwei Jahren erklärte Markus Pfiltsch gegenüber BILD, wie der Quenten-Computer unsere Zukunft maßgeblich verändern wird.

siehe HIER

 

 

Im Juli 2026 sprach Markus Pfiltsch in der Bayern-1-Sendung „Die Blaue Couch“ über seinen Weg vom Banker zum milliardenschweren Unternehmer, der in New York an die Börse geht. Dabei war zu erfahren, dass Pfiltsch auf einem Bauernhof im Bergischen Land bei Köln groß wurde, als Kind viel in der Natur war und sich selbst als „Nerd der ersten Lebenshälfte“ sah. Neben Mathematik und Physik faszinierten ihn auch die großen Fragen des Lebens früh, was auch Einfluss darauf hatte, dass er im Laufe seines Lebens seiner Neugier folgte und sich heute gewiss ist, dass Mut manchmal wichtiger ist als ein perfekter Plan. So verhandelt er heute über Cyber-Security mit der amerikanischen Regierung und philosophiert mit dem Papst über KI.

Markus Pfiltsch ist selbst gläubiger Katholik. Aktuell sprach er über den Zusammenhang von Glaube und Naturwissenschaft. Wie katholisch.de berichtet, erklärt Pflitsch im Interview der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“, dass er keinen Widerspruch zwischen Glaube und Naturwissenschaft sehen könne. Vielmehr betont der Quantenphysiker:

„Für mich persönlich ist die Quantenwissenschaft tatsächlich zu einem weiteren wichtigen Baustein meines Glaubens an einen allmächtigen Gott geworden.“

Dazu begründet er, dass sowohl eine philosophisch-religiöse als auch eine naturwissenschaftliche Spiritualität aufzeige, dass „eine höher dimensionierte Wirklichkeit“ existiere, was er wie folgt veranschaulicht:

„Da ist mehr als das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, da ist auch mehr als die Einstein’sche, vierdimensionale Raumzeit.“

Auch wenn aktuell unter den führenden Köpfen im Bereich der Quantentechnologie „eine agnostische oder nichtreligiöse Perspektive“ überwiegen würde, sei er sich gewiss, dass man auf der Suche nach einer höheren Wirklichkeit in der Quantenmechanik fündig werden könne. Denn diese zeige auf, dass alles gleichzeitig sei, begründet Pfiltsch. Zudem gibt der Gründer der Terra Quantum AG mit Blick auf die Grenzen fortschreitender Technik zu bedenken:

„Keine Mechanik kann die Nächstenliebe begreifen, die uns Jesus gelehrt hat.“

Und weiter:

„Die Liebe macht den Unterschied. Kein Superrechner kann lieben.“

 

Quellen: katholisch.de, bayern-innovativ.de, ihk-muenchen.de, ardsounds.de, unternehmertag.org