Die ehemalige französische Weltklasse-Tennisspielerin Mary Pierce, die 1995 die Australien Open und im Jahr 2000 die French Open gewann, bekennt sich seit einigen Jahren zum christlichen Glauben, durch den ihr Leben eine neue Perspektive bekam.

Pierce‘ Markenzeichen waren ihr langer blonder Zopf und ihre harten Schläge, mit denen sie rund ein Jahrzehnt zu den besten Tennisspielerinnen der Welt gehörte und es bis auf Rang 3 der Weltrangliste schaffte.

Wie der evangelische Nachrichtendienst idea aktuell meldet, teilte die 45-Jährige in einem Beitrag auf der Plattform „Behind the Racquet“ (Hinter dem Schläger) mit, dass sie ihr sportliches Talent als Gottesgeschenk sieht. Dazu schrieb die auf Mauritius lebende Französin:

„Als ich Christ wurde, erkannte ich, dass Gott mir die Gabe gegeben hat, Tennis zu spielen.“

Weiter berichtete sie, dass sie durch die Beziehung zu Jesus Christus frei wurde, ihrem Vater zu vergeben, der jahrelang starken Druck auf sie ausgeübte und sie mit zweifelhaften Methoden zum Profi drillte. Wegen ihm habe sie bereits im Jugendalter stets in Angst gelebt, was dazu führte, dass sie Hass für ihn empfand. Deshalb löste sie im Alter von 18 Jahren die Bindung zu ihrem Vater, den sie zwischen 18 und 25 Jahren nur einmal noch sah, und zwar als sie mit 20 Jahren die Australian Open gewann.

Mit dem Glauben an Jesus Christus kam die Veränderung. Anstelle eines zermürbenden Druckempfindens trat eine neue Leichtigkeit in ihr Leben, die sie frei machte. Im Alter von 25 Jahren gelang es Mary Pierce sogar ihrem Vater zu verzeihen. Dazu erklärte sie aktuell:

„Gott kam und heilte mein Herz von meinen vergangenen Wunden und Wut und so konnte ich meinem Vater verzeihen.“

Bereits vor einigen Jahren berichteten christliche Magazine wie Pro oder Livenet, aber auch weltliche Zeitungen/Plattformen wie etwa die Augsburger Allgemeine oder spox.com, wie Mary Pierce durch den christlichen Glauben frei wurde und in einer evangelischen Gemeinde auf Mauritius Frieden fand. Zur Versöhnung mit ihrem Vater und seinem Fehlverhalten erklärte Mary Pierce:

„Ich fühle mich endlich frei. Die Wunden der Vergangenheit sind verheilt. Ich liebe meinen Vater, ich habe nichts gegen ihn.“

Weiter erklärte die Französin, dass die radikale Abkehr von ihrem alten Glamour-Leben in Paris nichts mit einer Gehirnwäsche zu tun habe. Im Gegenteil betonte sie:

„Hätte ich Gott nicht kennengelernt, wäre ich drogenabhängig oder Alkoholikerin geworden.“

In der Bibel fand sie Antworten auf ihre Lebenssituation und neue Orientierung.

Als ihr Vater 2016 an Blasenkrebs erkrankte, begleitete sie ihn während des Krankheitsverlaufes. Diesbezüglich schrieb sie in ihrem aktuellen Beitrag auf der Plattform „Behind the Racquet“ rückblickend:

„Als er starb, war ich an seiner Seite. Ich bin sehr dankbar für die besondere Zeit, die wir miteinander teilten.“

Quellen: idea.de, blick.ch, pro-medienmagazin.de, livenet.de, augsburger-allgemeine.de, donaukurier.de, spox.com, youtube.com

 

Hier ein aktuelles Statement von Mary Pierce zur Veränderung ihres Lebens durch den christlichen Glauben:

 

 

Und hier ein cooles und kurzweiliges Statement von Mary Pierce zu den ihr am häufigsten gestellten Fragen: