Papst Leo XIV.: Christentum und Europa gehören zusammen
Vom 5. bis 12. Juni 2026 fand die einwöchige Spanienreise von Papst Leo XIV. statt und markierte den ersten Papstbesuch in dem Land seit 15 Jahren. Bei einer Ansprache im Rahmen dieser Reise sprach das Kirchenoberhaupt über die große Bedeutung des christlichen Glaubens für Europa.
Wie in einem Reel auf der Instagram-Seite des katholischen Fernsehens zu sehen ist, verwies Papst Leo darauf, wie sehr Christentum und Europa zusammengehören. Dies könne man mit einem objektiven Blick sehen, „dass vom Glauben bewegte Männer und Frauen Krankenhäuser und Schulen errichtet, solidarische Initiativen ins Leben gerufen und eine Sprache benutzt haben, die die Würde des Menschen achtet“, so der Pontifex.
Es sei an der Zeit, ehrlich danach zu fragen, ob Europa seine Identität ohne den geistlichen Einfluss des Christentums hätte entwickeln können. Dazu betont Papst Leo:
„Das ist keine Provokation, sondern eine Einladung, darüber nachzudenken, ob die Ewigkeit, die durch die Menschwerdung Jesu Christi in Raum und Zeit eingedrungen ist, wieder mit dem Alltäglichen versöhnt werden kann.“
Das Oberhaupt der katholischen Kirche ermutigt die Menschen Europas, sich nicht davor zu fürchten, „dass die Ewigkeit den Alltag durchdringt“. Weiter erklärt der Papst:
„Der Ruf meiner Vorgänger ist noch immer lebendig. Habt keine Angst, öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus. Christus nimmt nichts und gibt alles.“
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