Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Pressekonferenz Aktion Birlikte - Zusammenstehen-8395, cropped, CC BY-SA 4.0

Deutsch-Rocker Udo Lindenberg hat speziell für das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken seine eigene Interpretation des heiligen Nikolaus auf Papier gebracht. Am heutigen 6. Dezember feiert die Kirche den Gedenktag des heiligen Nikolaus, der in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien

Für die Kampagne „Weihnachtsmannfreie Zone“ malte nun Udo Lindenberg den heiligen Nikolaus mit einer E-Gitarre. Dazu schrieb er:

„Nikolaus – echt gut“

Mit der bundesweiten Kampagne unter dem Slogan „Echt gut“ wolle man ein Zeichen für den „echten“ Nikolaus setzen und für „Orte guter Taten, um die menschlichen und respektvollen Züge der Gesellschaft hervorzuheben“. Dazu gehört auch die Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.

Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, freut sich sehr über die Unterstützung des Deutsch-Rockers. Seine Interpretation des heiligen Nikolaus kommt als Plakat und Postkarte zum Einsatz und sorgt so für noch mehr Aufmerksamkeit für die bundesweite Nikolausaktion des Bonifatiuswerkes, die am 3. Dezember in der Tageseinrichtung Alimaus in Hamburg startete. Dort wurden bedürftige und wohnungslose Menschen mit Lunchpaketen versorgt und einem Geschenk bedacht. Ebenso wird das Projekt des Gesundheitsmobils der Alimaus unterstützt. Durch diese Aktion soll auch auf die schwierige Situation von Wohnungslosen und Bedürftigen in der Corona- und Winterzeit hingewiesen werden.

Es ist nicht das erste Mal, dass Udo Lindenberg mit dem katholischen Hilfswerk zusammenarbeitet. So wurde Lindenbergs Ausstellung zu den 10 Geboten der Bibel mit großem Erfolg während des Liborifestes 2017 in Paderborn und des Katholikentages 2018 in Münster präsentiert. Mehr als 105.000 Menschen zog es nach Angaben des Bonifatiuswerkes in die Ausstellung mit „Udos 10 Geboten“ (wir berichteten).

Zu seiner Ausstellung während des 101. Katholikentages, der 2018 unter dem Motto „Suche den Frieden“ stattfand, erklärte Lindenberg damals:

„Die Bilder sollen zeigen, wo es wehtut. Aber sie zeigen auch wie man da rauskommt. Und irgendwann in Deinem Leben musst Du Dich entscheiden, ob Du Dich engagierst. Ob Du das lebst, zu dem Du geschaffen bist: Ein Mensch.“

 

Sein aktuelles Bild vom Heiligen Nikolaus versteht der Panikrocker als Hommage an eine bessere Welt für die ganze „Menschenfamilie“. Wie das Bonifatiuswerk mitteilte, erklärte Udo Lindenberg zu seinem Bild:

„Ein Nikolaus mit Gitarre, das war mir sofort klar. Lassen wir in diesen verrückten Zeiten die Power der Musik und den Background von Nikolaus wirken, wenn uns alles andere gerade den Atem raubt. Einfach toll, wenn wir uns für den Schutz der Menschen disziplinieren und einfach Gutes tun für uns und für die anderen, gerade für Kinder und Bedürftige. Das ist echt gut.“

Die Postkarte und das Plakat werden als besonderes Dankeschön und Zeichen der Wertschätzung zum Beispiel für Kinder und Jugendliche oder auch Gruppen eingesetzt, die in ganz Deutschland zum Nikolaustag aktuell Orte guter Taten schaffen und so dem Vorbild des heiligen Nikolaus in diesen Zeiten folgen.

Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes Monsignore Georg Austen erklärte hocherfreut:

„Mit seinem Nikolausbild vernehmen wir eine große Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements vom Panikrocker, das sich auch in seiner sozialen Ader niederschlägt. Seine stiltypische Umsetzung lässt nicht nur Raum zur Interpretation, sondern bringt auch seine malerischen Raffinessen zutage. Gewisse Ähnlichkeiten des Gitarrenkopfs mit einem Bischofsstab lassen sich nicht verkennen.“

Neben Udo Lindenberg unterstützen auch weitere Promis wie u.a. die Nachrichtenmoderatorin Gundula Gause oder die Sängerin Maite Kelly die Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ (siehe Video-Clip unten).

Quellen: bonifatiuswerk.de, wikipedia.org, faz.net, weihnachtsmannfreie-zone.de

 

Monsignore Georg Austen über Udo Lindenbergs Nikolaus-Karte und Orte guter Taten:

 

Auch Sängerin Maite Kelly unterstützt die Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“: