Australian-Open-Finalisten Alcaraz & Djokovic bekennen sich zum christlichen Glauben
Der spanische Tennis-Star Carlos Alcaraz, der die aktuelle Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste ist, und der serbische Tennis-Star Novak Djokovic, der u.a. den Rekord mit den meisten Wochen auf Platz 1 der Tennis-Weltrangliste hält, zogen nach epischen Halbfinal-Spielen bei den Australian Open ins Finale ein. Der 38-jährige Djokovic richtete nach seinem Sieg gegen die aktuelle Nummer 2 der Welt, dem 24-jährigen Italiener Jannik Sinner, noch auf dem Tennis-Court seinen Dank an Gott. Von Carlos Alcaraz geht in den sozialen Medien aktuell ein Video viral, auf dem zu sehen ist, wie sich der 22-Jährige von einem katholischen Priester segnen lässt.
Dieses kurze Video, das aktuell wieder auf Social-Media kursiert, stammt aus dem Sommer 2025. Wie kath.net berichtete, ließ sich Carlos Alcaraz kurz vor Beginn der US Open in New York City von einem Priester segnen. Auf dem Video-Clip ist zu sehen, wie Alcaraz den Kopf neigt, während ein katholischer Priester mit ihm betet und ihm den Segen gibt.
Hinweis: Den aktuellen Insta-Post dazu gibt es HIER.
Carlos Alcaraz steht zu seinem katholischen Glauben. So postete er im November Bilder von seinem Besuch des mexikanischen Marienwallfahrtsort Guadalupe und gewährte seinen Followern auf Instagram einen Einblick (wir berichteten).
Auch der serbische Tennis-Star Novak Djokovic steht zu seinem Glauben, den er auch auf dem Tennis-Court bekennt. Unmittelbar nach seinem Olympiasieg 2024 gab der orthodoxe Christ ein berührendes Glaubenszeugnis vor tausenden von Zuschauern vor Ort und Millionen Fans vor den Bildschirmen (wir berichteten).
Im Halbfinale der Australian Open zeigte der 38-Jährige nun ein überragendes Match. Die BILD titelte „Tennis-Ikone schlägt Sinner“ und schrieb „Es ist eine der größten Überraschungen der letzten Grand-Slam-Turniere! Tennis-Ikone Novak Djokovic (38) steht im Finale der Australian Open in Melbourne.“
Anbei ein Clip zu einem Ballwechsel aus diesem epischen Match, der die Atmosphäre im Stadion nachspüren lässt:
Nach seinem Sieg in diesem epischen Halbfinalspiel bei den Australian Open 2026 gegen Jannik Sinner richtete Novak Djokovic, der im Profi-Tennis sämtliche Rekorde brach, abermals auf dem Tennis-Court seinen Dank an Gott. Unmittelbar nach seinem Sieg fiel der Rekord-Grand-Slam-Champion auf seine Knie, bekreuzigte sich und richte seine Hände gen Himmel.
Zu dieser Szene gehen aktuell viele Clips in den sozialen Medien viral. Anbei ein Beispiel:
Auch im Interview nach dem Match zeigte Novak Djokovic, wie viel ihm der Glaube an Gott bedeutet. Er werde am heutigen Abend seine Gebete und seinen Dank an Gott verdoppeln, erklärte der 38-jährige Tennis-Star.
Hinweis: Einen Clip zu diesem Statement gibt es HIER.
Im Herbst 2024 sprach Novak Djokovic in der Sendung „Der Abend mit Ivan Ivanovic“ über seine schwierige Kindheit und wie diese seinen Charakter formte (wir berichteten). Dabei äußerte er sich auch zu seinem tiefen Glauben und zur Bedeutung von Religion in seinem Leben.
Wie das österreichische Monatsmagazin Kosmo berichtet, erinnerte Novak Djokovic seine serbischen Landsleute daran, sich des Glaubens als Quelle der Kraft wieder bewusst zu werden und sich daran zu erinnern, dass der Glaube an Gott die Menschen „immer wieder aus großer Not gerettet“ habe. Zur Bedeutung des Glaubens in seinem Leben erklärte der orthodoxe Christ:
„Der Glaube hilft, sich selbst treu zu bleiben und zu erkennen, ob etwas gut für dich ist. Man muss daran glauben, dass es eine höhere Macht gibt, die einen trägt, wenn man im Einklang mit bestimmten Werten lebt.“
Als Novak Djokovic vor einigen Jahren von der serbisch-orthodoxen Kirche mit dem St.-Sava-Orden ausgezeichnet wurde, der die höchste Auszeichnung der serbisch-orthodoxen Kirche ist, sagte der Tennis-Star im Zuge dieser Verleihung:
„Dies ist der wichtigste Titel meines Lebens, denn bevor ich Sportler bin, bin ich orthodoxer Christ.“
Djokovic unterstützt seine Kirche bei Projekten und bringt seine Verbindung zur orthodoxen Kirche auch in Posts auf seinem Insta-Account zum Ausdruck (wir berichteten). So postete er zum Beispiel ein Foto, das ihn beim Kerzenanzünden in der Kirche zeigt. Dazu schrieb er u.a.:
„Familien kommen (hier) jeden zweiten Sonntag zusammen und verbringen wertvolle Zeit miteinander.“



