Präsidentin Costa Ricas vertraut ihr Wirken Gott und der Jungfrau Maria an
Die costa-ricanische Politikerin und Politikwissenschaftlerin Laura Fernández Delgado trat im Mai 2026 das Amt der 50. Präsidentin Costa Ricas an. Als praktizierende Katholikin ist der Glaube wichtiger Bestandteil ihrer Persönlichkeit und hat Auswirkung auf ihr politisches Wirken.
Laura Fernández Delgado gewann die Präsidentschaftswahl am 1. Februar 2026 direkt im ersten Wahlgang mit rund 48,5 % der Stimmen. Sie trat die Nachfolge von Rodrigo Chaves an und wurde am 8. Mai 2026 offiziell vereidigt.
Wie die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ am 3. Februar 2026 berichtete, bezeichnete sich die 39-Jährige nach ihrem Wahlsieg als dankbar gegenüber Gott und betete am Tag nach der Wahl öffentlich in der Basilika von Los Ángeles für ihr Land. Wie sehr sie ihren Glauben als Kraft für ihre Führungsrolle sieht, zeigte sie nach ihrer Wahl mit folgenden Worten:
„Ich bin katholisch und gehe wie Millionen Costa Ricaner jeden Sonntag – und so oft ich kann – in die Kirche.“
Auch nach ihrer Vereidigung am 8. Mai 2026 brachte Fernández Delgado ihre Dankbarkeit gegenüber Gott zum Ausdruck. Wie der christliche Influencer Sachin Jose Ettiyil auf seinem Instagram-Account mitteilt, begann die katholische Präsidentin Costa Ricas ihr Präsidentschaftsamt, indem sie an einer Messe teilnahm, in der sie ihre Regierung Gott und der Jungfrau Maria anvertraute.



