Symbolbild - Image by StockSnap from Pixabay

Die österreichische Schriftstellerin Monika Helfer sprach im Magazin Chrismon für die Reihe „Fragen an das Leben“ über Trauer und Trost. Dabei gab die 73-Jährige auch Einblicke in ihr Gottesbild.

Eine Vorstellung von Gott habe sie in Grenzerfahrungen des Lebens, einerseits in Situationen, „wenn es mir schlecht geht“, und andererseits, wenn sie „etwas sehr berührt“. In diesen Momenten denke sie:

„Es gibt einen Gott, der alles gestaltet.“

Diese Vorstellung empfindet sie als schön, „auch wenn es nur für einen Moment ist“.

Auch das Gebet als Ausdruck dieser Sehnsucht ist ihr nicht fremd. Dazu berichtete Monika Helfer:

„Als meine Kinder klein waren, ­habe ich mit ihnen gebetet, weil ich mir dachte: Vielleicht ­fühlen sie sich so geborgen.“

Auch als ihre Tochter im Alter von 21 Jahren starb, habe sie das Bedürfnis verspürt zu beten. Dazu sagte sie weiter:

„Ich habe gedacht: Das kann doch nicht das Ende sein, ich sehe sie wieder.“

In der Vorstellung von einem Leben nach dem Tod habe sie Trost empfunden. Weiter äußerte die Schriftstellerin, dass sie glaube, dass Menschen, die sie geliebt habe, noch bei ihr seien.

Quelle: chrismon.evangelisch.de