Das Magazin Bunte widmete in seiner Ausgabe vom 30. Januar 2020 einen Artikel dem Thema Heilung. Dabei gab der Arzt Dr. Eckart von Hirschhausen, der insbesondere als TV-Moderator, Kabarettist und Schriftsteller bekannt ist, den Glauben als bedeutendes Heilmittel an.

Seiner Meinung nach sind Glauben und Hoffnung große Heilmittel, die in der Medizin mehr Platz finden sollten. Dieser These verlieh der Bestsellerautor mit folgendem Statement Nachdruck:

„Wenn ein Arzt Zuversicht weckt, kann er Reaktionen auslösen, die beim Patienten wie ein Medikament wirken.“

Schon beim Kirchentag 2019 in Dortmund, an dem Eckart von Hirschhausen wie schon bei vorhergehenden Kirchentagen eine Bibelarbeit gestaltete, widmete sich der 52-jährige Mediziner dem Thema „Vertrauen als aktivierende Kraft“

In einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur (KNA) im Mai 2010 verwies Hirschhausen auf die Bedeutung, die die Bibel zur Heilung eines Menschen beitragen kann. Damals sagte er:

„Heute landen viele spirituelle Bedürfnisse bei der Medizin. Ärzte werden konfrontiert mit Fragen nach Gnade, nach Erlösung, nach Heil. (…) Und deswegen glaube ich, gibt es aus der medizinischen Sicht viele Botschaften aus der Bibel wieder zu entdecken und zu schauen, was daran im wahrsten Sinne gesund ist für Leib und Seele.“

Der Bibel ist für ihn auch so etwas wie ein praktischer Lebensratgeber, wie er im KNA-Interview weiter zum Ausdruck brachte:

„In der Bibel stehen sehr viele praktische Glücksrezepte.“

Zu seinem persönlichen Glauben bekannte Hirschhausen im Buch „Ich glaube“ von Dirk von Nayhauss im Jahr 2010 sowie in einem Interview mit dem christlichen Medienmagazin Pro im Juni, dass er sich als Christ empfinde. Dazu erklärte er:

„Mein Gott ist der Gott der Liebe aus dem Neuen Testament.“

Weiter hob er hervor:

„Gott ist wichtig in persönlichen Krisen. Bei aller Unwissenheit gibt er einem das Gefühl, dass die Welt einen Sinn hat. Ich habe ein Urvertrauen, das ist für mich Gott.“

In einem Doppelinterview mit dem Moderator Jürgen Domian im Jahr 2012 im Magazin Chrismon brachte Eckart von Hirschhausen zum Ausdruck, dass für ihn das Hoffen-können und Hoffen-dürfen eine wichtige Konstante im Leben ist. Dazu sagte er u.a.:

„Der Schmerz, der Tod sollten nicht das letzte Wort haben.“

Hoffnung und Sicherheit erhält er selbst im Dialog mit Gott. So berichtete er im Interview mit dem christlichen Medienmagazin Pro im Juni 2015:

„Praktisch versuche ich täglich einen Moment der Besinnung hinzubekommen und bitte vor großen Aufgaben, großem Publikum oder schwierigen Gesprächen um die richtigen Worte.“

Im Juni 2012 verriet Eckart von Hirschhausen dem Magazin „SonnTALK“, das in baden-württembergischen Privatradios ausgestrahlt wird, dass er vor seinen Auftritten betet. Weiter erklärte er:

„Ich bitte Gott um Kraft und um Führung.“

Zur Auffassung, dass Menschen, die an Gott glauben, naiv seien, hat der Mediziner eine klare Haltung. Dazu sagte er im KNA-Interview im Mai 2010:

„Per se Leute, die noch Ideale haben, immer als naiv abzutun, finde ich total naiv. Das ist zynisch, das sind Leute die eigentlich an nichts mehr glauben und sich selber schon aufgegeben haben.“

Eine rein materialistische Weltsicht hält er für ein Trugbild, wie Hirschhausen im Buch „Ich glaube“ von Dirk von NAyhauss wie folgt zum Asudruck brachte:

„Ich glaube an das Leben vor dem Tod und an himmlische Momente, in denen wir uns glücklich fühlen. Es gehört zu den ganz großen Irrtümern zu glauben, dass materielle Dinge wirklich glücklich machen.“

Vor Jahren ermutigte er einmal beim Seniorenfachkongress mit dem Thema „Wie wollen wir leben? Zukunftsentwürfe für eine älter werdende Gesellschaft“ zur ehrenamtlichen Tätigkeit. Seiner Meinung nach seien ehrenamtliche Tätigkeiten heilsam und würden das Leben im Durchschnitt um 7 Jahre verlängern, argumentierte Hirschhausen mit Bezug auf wissenschaftliche Studien.

Im Interview mit dem Magazin stadtgottes im Januar 2018 sagte er diesbezüglich:

„Ich bin davon überzeugt, dass Menschen zu ihrem Glück eine Lebenseinstellung brauchen, die nicht materialistisch ist.“

Dabei betonte Eckart von Hirschhausen, dass er „sehr dankbar“ sei, „in einem christlichen Umfeld“ aufgewachsen zu sein. Weiter erklärte er in diesem Zusammenhang, dass es für ihn kein Zufall sei, dass die glücklichsten Menschen in seinem Umfeld „spirituell orientiert“ seien. In seiner humorvollen Art gab er des Weiteren zu bedenken:

„Immer weniger Deutsche glauben an Gott. Ich hoffe, es beruht nicht auf Gegenseitigkeit.“

Quellen: Bunte vom 30.1.2020, kirchentag.de, YouTube.com, domradio.de, bild.de, kirche-im-swr.de (1), chrismon.evangelisch.de, livenet.ch (1), pro-medienmagazin.de, evangelisch.de, kirche-im-swr.de (2), livenet.ch (2), stadtgottes.de

 

Coole Begegnung zwischen der christlichen Influencerin und Medizinstudentin Jana Highholder und dem Arzt, Kabarettist und gläubigen Christen Dr. Eckart von Hirschhausen: