Foto: Martin Kraft creator QS:P170,Q65553673, MJK 20229 Harald Lesch (Republica 2018), cropped, CC BY-SA 3.0

Der Astrophysiker und Philosoph Harald Lesch wird beim Bayerischen Buchpreis für sein Lebenswerk geehrt. Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, der die Auszeichnung am 19. November in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche überreichen wird, erklärte gegenüber der Presse sowie via Facebook: „Er ist ein herausragender Wissensvermittler, der in seinen Büchern hochkomplexe Phänomene und komplizierte Zusammenhänge der Wissenschaft für jedermann verständlich macht. Darüber hinaus ist er ein engagierter Kämpfer für die Bewahrung unserer Schöpfung.“

Wie Söder geht auch Harald Lesch von einem Schöpfer aus. Er ist evangelischer Christ, wozu er sich offen bekennt (wir berichteten). Der 60-jährige Astrophysiker hat hingegen kein Verständnis, wenn jemand die Existenz Gottes aus wissenschaftlicher Erkenntnis heraus abstreitet. Dazu erklärte er vor Jahren im christlichen Medienmagazin Pro:

„Auf das Argument ‚Glaube und Naturwissenschaft schlössen sich aus‘ antworte ich: Mein Freund du hast keine Ahnung von Naturwissenschaft.“

In seiner Sendung TerraX erklärte er in der Folge „Gibt es einen Gott?“ sehr klar, dass die Existenz Gottes aus den Nautrwissenschaften weder abzuleiten noch abzustreiten ist. Die Naturwissenschaften seien gott-frei, aber nicht gott-los, betonte er weiter. Mehr dazu Siehe im Clip unten.

Seinen Glauben bekannte er vor Jahren einmal an sehr prominenter Stelle, in der damaligen ZDF-Talk-Sendung „Kerner“, worüber die „Dschungel-Moderatorin“ Sonja Zietlow sich sehr erstaunt zeigte (siehe HIER).

Zu seinem Gottesbild sagte er einmal gegenüber dem christlichen Medienmagazin Pro:

„Unser christliches Gottesbild ist ja ein sehr personales, dem ich persönlich auch anhänge.“

Dazu erklärte er weiterhin:

„Mein Glaube ist ein sehr naiver, durch den Konfirmationsunterricht angetriebener, fröhlicher Glaube.“

In diesem Interview erinnerte Lesch auch daran, dass Gott „in schwierigen Situationen enorm helfen“ könne. Seine Ausführungen in seiner TerraX-Sendung „Gibt es einen Gott?“ resümierte er mit dem Satz:

„Wenn es Gott nicht gibt, dann sollte man ihn erfinden.“

Mehr zum Weltbild und zum Glauben gibt es in unserem Artikel HIER

 

Hier die Folge „Gibt es einen Gott?“ in seiner Sendung Terra X: