Was für eine Geschichte! In jungen Jahren galt der Fußball-Profi Sven Schipplock als die neue Sturm-Hoffnung beim VfB Stuttgart. Nachdem ihn zahlreiche Verletzungen immer wieder zurückwarfen, kam er im gestandenen Fußballeralter von 31 Jahren jetzt nochmal zurück. Und wie! Am Wochenende avancierte er beim 2:1 Sieg seines Clubs Arminia Bielefeld zum Matchwinner in letzter Minute und zum vermeintlichen Aufstiegshelden. Sein Dank für das Erlebte geht an Gott, ohne den er sein Comeback nicht mehr geschafft hätte.

Die Medien waren in ihrer Berichterstattung voll des Lobes mit Blick auf das Sensations-Comeback des Arminen-Stürmers. „Schipplocks Sternstunde nach 1106 Tagen Leiden“ titelte die Süddeutsche Zeitung. Das Westfälische Blatt brachte die Headline „2:1 – Schipplock stößt das Tor zur 1. Liga ganz weit auf“in der Neuen Westfälischen war die Schlagzeile „92. Minute! Schipplock köpft Arminia Richtung Bundesliga und auch das Sportmagazin Kicker berichtete mit der Überschrift „Neuhaus freut sich über Spiel, Sieg und Schipplock“ über den Geniestreich des 31-jährigen Stürmers.

Immer wieder plagten Sven Schipplock in seiner Karriere schwere Verletzungen und verhinderten so wohl die ganz große Karriere. Vor seinem Siegtor am Wochenende hatte er zuvor 1106 Tage auf einen Treffer in der Liga warten müssen. Seit seinem Wechsel 2018 zu Arminia Bielefeld kam er gar erst auf ganze sieben Kurz-Einsätze mit insgesamt 195 Minuten Spielzeit.

Dass er nicht aufgab, hat mit seinem Gottvertrauen zu tun. Bereits Anfang April diesen Jahres erklärte Sven Schipplock dies gegenüber der Sportbild (wir berichteten). Dabei erklärte Schipplock, der in einem christlichen Elternhaus groß wurde, u.a.:

„Ohne Gott wäre ich am Profi-Fußball kaputtgegangen.“

Und:

„Dass ich in meiner Karriere immer wieder zurückgekommen bin, zeigt mir nur noch mehr, dass ich mich auf Gott verlassen kann. Und so wird es mein ganzes Leben lang sein.“

Die Präsens Gottes in seinem Leben half ihm durch die schweren Zeiten hindurch. Wie die Süddeutsche in ihrem Artikel berichtet, habe Schipplock während einer Verletzung zu seiner Zeit beim SV Darmstadt 98 auf sein Gottvertrauen gebaut. Damals sagte der Angreifer:

„Ich habe meinen Glauben vertieft und Hilfe bei Jesus gesucht.“

Auch jetzt im Moment des großen Erfolges richtete er seinen Blick auf Gott. Wie die Süddeutsche weiter berichtet, erklärte Sven Schipplock, dass Gott „sein Schicksal bestimmt“ habe. Weiter betonte der 31-Jährige:

„Ohne ihn [Gott] könnte ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen“.

So richtete er unmittelbar nach seinem Kopfall-Tor mit Finger gen Himmel seinen Dank an Gott. Von seinen Gefühlen überwältigt sagte der Held des Spieltags nach dem Schlusspfiff:

„Ich hätte es mir nicht schöner vorstellen können, nach so langer Verletzungspause das entscheidende Tor zu erzielen. Das Gefühl ist unbeschreiblich.“

Quellen: sueddeutsche.de, sportbild.de, kicker.de

 

Mehr zum Glauben von Sven Schipplock gibt’s in unserem Artikel vom 6. April 2020 HIER