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Der Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ralph Brinkhaus schrieb in einem Gastbeitrag in der Welt am Sonntag am 11.11.2018 über elementare Werte für Politik und Gesellschaft, wobei er das christliche Menschenbild als „eine großartige Richtschnur“ bezeichnete.

Der 50-jährige hielt fest, dass „die Suche nach Halt und Orientierung“ weiterhin eine große Rolle im Leben der Menschen spielt. Um Antworten auf die vielfältigen Fragen der heutigen Zeit zu erhalten, biete das christliche Menschenbild eine gute Orientierung und „eine großartige Richtschnur“. Dazu führte er weiter aus:

„Jeder Mensch ist Ebenbild Gottes und damit mit einer unveräußerlichen Würde ausgestattet.“

Und weiter:

„Der Mensch soll sein Leben in Freiheit leben können. Er soll diese Freiheit in Solidarität mit seinen Mitmenschen ausüben. Das christliche Menschenbild schützt das Individuum, es fordert die Menschen aber gleichzeitig zum Zusammenstehen auf, zu einer Abkehr von einem radikalen Individualismus.“

Mit Blick auf seine Partei, die das ‚C‘ im Namen trägt, betont er in seinem Beitrag in Der Welt:

„Auch in der Union sollten wir uns wieder mehr auf diesen Kompass besinnen, anstatt Debatten zu führen, die in einem Rechts-links-Mitte-Schema verlaufen. Wir sollten das ‚C‘ neu verorten.“

Den kompletten Kommentar gibt’s unter welt.de

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Der Freistaat Bayern wird weiterhin mit einem gläubigen Christen an der Spitze regiert. Heute morgen wurde der evangelische Christ Dr. Markus Söder zum Bayerischen Ministerpräsidenten gewählt.

Im Interview mit unserer Journalistin Hiltrud Reiter bekannte sich Markus Söder am 2. August in der Bayerischen Staatskanzlei offen und klar zum christlichen Glauben und beschrieb seinen Weg im Glauben. Ihm gebe der Glaube Kraft und er sei heute dankbar, dass er glauben kann.

Markus Söder wurde von seinen Eltern christlich erzogen. Nach der Konfirmation verlor der Glaube zunächst an Bedeutung in seinem Leben, das er „stark und kräftig“ auf eigene Faust Leben wollte. Bezogen auf den Glauben stellte er sich die Frage: „Wozu braucht man das?“

Eine Veränderung dieser Haltung trat bei ihm ein, als seine Mutter und später sein Vater plötzlich verstarben. Da habe sich „etwas verändert gehabt“, so Söder und weiter:

„Da habe ich gemerkt, dass ich nicht alles beherrschen kann im Leben. Dass, selbst wenn ich stark und kräftig bin im Leben, es jemand gibt, der mich schützen kann und der mir helfen kann.“

So habe sich eine Verbindung zwischen ihm und Gott ergeben, die er dann in einer Gebetsgruppe weiter vertiefte. Da habe er gelernt, sich wieder im Glauben zu öffnen und zu beten. So rede er auch heute wieder offen über den Glauben, weil er gemerkt habe, dass dies auch andere Menschen ermutigt, sich zu bekennen.

Zu einer vertieften Beschäftigung mit dem Glauben habe bei ihm auch die Beschäftigung mit dem Film „Sakrileg“ von Dawn Brown geführt. Er habe begonnen „stärker“ nachzulesen und sich mit Jesus zu beschäftigen. Ihm wurde klar:

„Eigentlich ist unser Glaube etwas faszinierendes.“

Dies begründet Markus Söder folgendermaßen:

„In dieser Welt, wo nur der Starke, Schöne, Reiche und Schnelle zählt, sagt Jesus Christus: ‚Egal wie du bist, egal wie du dich fühlst, du bist mir genauso viel wert.“

Weiter gebe es viele Menschen, die erkennen, dass sie einen falschen Weg im Leben eingeschlagen haben. Diesbezüglich schildert der 51-jährige das Faszinierende an der Botschaft Jesu wie folgt:

„Wenn du willst, kannst du immer umkehren. Die Tür zu Gott ist immer offen“

Deshalb stelle er sich die Frage, warum „es Leute gibt, die versuchen auszuweichen“ und synkretistisch eine „Quasi-Religion“ annehmen. Dazu verweist er auf das Buch „Die letzten Tage Jesu“, in dem der Autor zur Erkenntnis kommt, dass dieser Jesus, der nach seinem relativ kurzen Erdendasein auch 2000 Jahre später die Menschen bewegt, zumindest der größte Charismatiker der Weltgeschichte gewesen sein muss. Leuten, die über gläubige Menschen manchmal „etwas abfällig“ sprechen:

„Überlegt mal genau, wie ER unser Leben bewegt und verändert hat.“

Der Glaube an die Auferstehung und dass Jesus Sohn Gottes ist, mache dann den Christen aus, so Söder weiter. Die Beziehung zu Jesus spielt heute die entscheidende Rolle in seinem Glauben. Dazu sagt er:

„Jesus Christus ist mein unmittelbarer Zugang zu Gott.“

Diese Beziehung vertieft er auch durch die Beschäftigung mit der Bibel. Er lese jeden morgen einen Losungstext und empfiehlt die Bibel als Hörbuch. Dazu betonte er:

„Mit der Bibel kann man echt eine Menge erleben. Deshalb ist sie auch bis heute das erfolgreichste Buch der Welt. Es gibt keinen erfolgreicheren Bestseller als die Bibel.“

Das Matthäus-Evangelium bezeichnet er als sein „Lieblingsevangelium“.

Was ihn nachdenklich stimmt, ist, wenn „Leute einander den Glauben absprechen“. Das solle man nicht tun, sondern vielmehr dabei helfen, dass sich der Glaube verstärkt.

Um der Belastung und den Druck des politischen Lebens standzuhalten, habe er sich im Ministerium auch einen „Raum der Stille“ mit einem Lichtkreuz eingerichtet, den viele auch die „Söder-Kapelle“ nennen. Hier findet er kostbare Minuten der Entschleunigung, des Innehaltens und der Stärkung.

Das Kreuz habe für ihn eine große Bedeutung. Dies sei vor allem der Fall, wenn ernste und schwierige Situationen im Leben eintreten, in denen erfahrbar wird, dass man nicht alles selbst in der Hand hat und „Dinge“ entgleiten können. Seinen Glauben in diesen Situationen beschreibt er folgendermaßen:

„Es ist dann nicht so, dass ich etwas erwarte. Der Glaube geht nicht nach dem Motto ‚Was kriege ich jetzt dafür?‘. Das ist nicht wie ein All-Inklusiv-Ticket im Freizeitpark. Aber der Glaube stützt einen. Vielleicht gibt es ein gutes Ende. Vielleicht gibt es ein Ende, das nicht so zu erwarten ist. Aber der Glaube gibt einem die Möglichkeit, damit umzugehen.“

Mit Blick auf die Endlichkeit des Lebens betont der 51-jährige:

„Es kommt der Punkt an dem wir alle gehen.“

In unserer Gesellschaft trauen sich die Leute nicht mehr, sich damit zu beschäftigen, weshalb „die Götter in weiß“ so faszinierend seien, weil diese die Entscheidung vertagen. Dabei ist das Ableben so sicher, wie das Amen in der Kirche, so Söder. Wenn man wie er den Tod der eigenen Eltern erlebt habe, bekomme man ein Gefühl dafür, dass der Tod „von jetzt auf sofort“ eintreten kann. Er finde es gut, dass er für sich die Gewissheit gefunden habe, dass der Tod nicht das Ende ist. Die Schöpfung mit all ihren Gesetzmäßigkeiten und dem, was wir erleben dürfen, sind für ihn zudem ein Indiz für Gott.

Glaube sei für ihn keine Privatsache. Er sei etwas höchst persönliches, aber „man darf es auch öffentlich sagen“, so Söder. Er trage immer eine Medaille bei sich, die er einst von einem Geistlichen geschenkt bekam, mit der Aufschrift:

„Ehre sei Gott und Frieden den Menschen.“

In seiner Familie werde der Glaube gelebt, ohne ihn aufzudrängen. Damit der Glaube als bereichernd erfahren werden kann, plädiert Söder dafür, dass die „Frohe Botschaft“ fröhlich und nicht moralisierend  vermittelt wird. Dann habe Glaube und Kirche eine Faszination, die den Menschen erfüllt.

Wir von PromisGlauben wünschen dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder alles Gute für die anstehende Legislaturperiode und Gottes Segen!

Autor: Markus Kosian

 

Hier das komplette Interview:

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Im Interview mit dem Berliner Tagesspiegel bemängelte Hessens SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel, dass in der Politik „zu viel gelabert und zu wenig gemacht“ werde. Außerdem verwies er in diesem Interview auf seinen christlichen Glauben.

Auf die Frage, ob sich die Götter gegen seinen Wahlkampf verschworen hätten, antwortete der 49-jährige:

„Als Christ glaube ich ohnehin nur an einen Gott. Und es gibt auch keine Götter in der Politik, nur Menschen.“

Bereits im November 2012 bekannte sich Thorsten Schäfer-Gümbel zu seinem Suchen und Finden im Glauben. Auf die Frage, ob es stimme, dass er gläubig sei, sagte der SPD-Spitzenkandidat, dass er erst am Tag zuvor bei einem Gottesdienst mitgewirkt habe.

Und weiter:

„Ich war katholisch, trat dann aus. Jetzt bin ich Mitglied der evangelischen Synode Hessen-Nassau.“

Quellen: tagesspiegel.de und bild.de

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Zum heutigen Tag der Deutschen Einheit berichten wir vom Leipziger Polizeipräsidenten Bernd Merbitz, der 1956 in Zumroda geboren wurde und in der damaligen DDR aufgewachsen ist, und seinem Weg vom Atheisten zum gläubigen Christen, worüber u. a. Die Welt und das christliche Medienmagazin Pro in den letzten Jahren berichteten.

Im April 2014 titelte Die Welt: „Wie ein SED-Anhänger zum Katholik wurde – Bernd Merbitz war SED-Mitglied, Kommissar und Atheist in einem Land, das den Menschen alles Religiöse austrieb. Doch nach der DDR entdeckte er die Kirche wieder.“

Bernd Merbitz, der 2009 vom Zentralrat der Juden mit dem Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage ausgezeichnet wurde, sprach erstmals öffentlich über seinen Glauben, als er für Leipzig als Veranstaltungsort des Katholikentages 2016 werben sollte.

In der DDR wuchs der heute 62-jährige trotz evangelischer Taufe als Atheist auf und wurde dabei konsequent atheistisch erzogen.

Als in der 4. Klasse ein Mitschüler in die Christenlehre ging, fragte Merbitz seinen Vater: „Warum nicht auch ich?“ Der Vater habe ihn daraufhin nur empört angeschaut. Der letzte Funke Interesse wurde ausgetrieben, als Merbitz seine Ausbildung bei der Polizei begann. Da mussten die Anwärter notariell ihren Austritt aus der Kirche bestätigen lassen. Religion spielte dann für ihn lange keine Rolle mehr. Ohne Mitgliedschaft bei der SED hätte er wohl nicht Karriere machen können. Das System hat er damals nicht hinterfragt. Hinsichtlich seiner Lebensführung betonte er:

„Ich war in dieser Gesellschaft verankert.“

Nach dem Mauerfall trat er aus der SED aus. In dieser Zeit kehrte auch die Religion in sein Leben zurück. Zu einem festen katholischen Glauben fand Merbitz 1998 nach der Heirat mit seiner zweiten Frau, einer Katholikin. Plötzlich tauchten auch die Fragen wieder auf, die er sich als Heranwachsender gestellt hatte. Und die Erkenntnis, ganz für ihn persönlich:

„Der Sozialismus hatte ein Problem – den Umgang mit dem Tod, den gab es nicht.“

Die Sehnsucht nach Glauben entstand, als ihn seine Frau an einem Sonntag fragte, ob er mit in den Gottesdienst ginge. Er tat es  und wurde während der Messe immer andächtiger. Dazu sagt er rückblickend:

„Ich hab da so zugehört und innegehalten. Da war bei mir der Gedanke, da gibt es doch etwas.“

Das, was er in der DDR gelernt hatte, das könne nicht alles sein. In ihm reifte die Erkenntnis:

„Da gibt es doch noch viel mehr. Warum haben die Leute so einen Glauben?“

Der Gottesdienst begeisterte ihn regelrecht. Die Menschlichkeit des Pfarrers beeindruckte ihn. Er fragte sich:

„Warum bin ich nicht so? Das, was er erzählt, will ich doch eigentlich auch.“

Fragen nach dem Glauben ließen ihn nicht los. Er ging zum Pfarrer und wollte wissen, ob er in seinem Alter eigentlich auch noch katholisch werden könne. Ein ganzes Jahr lang traf er sich mit dem Pfarrer jede Woche abends zwei, drei Stunden zum Firmunterricht. Der sprach mit ihm über Glaubensfragen, die Bibel, Kirchenfeste und das Kirchenjahr. Dadurch kam Bernd Merbitz zur Überzeugung:

„Ich will Katholik werden.“

Weiter sagt er:

„Wenn Sie in der Kirche sind, haben Sie kein Schild hinter sich, wo drauf steht, Polizeipräsident, Großverdiener, Kleinverdiener. Da sind alle gleich. Das ist toll.“

An Pfingsten 2012 ließ er sich schließlich katholisch firmen. Über den neu entdeckten Glauben sagt er:

„Ich brauche das nicht, um mich öffentlich darzustellen.“

Die Veränderungen durch seinen Glauben stelle er eher im Kleinen fest, wobei sein Glaube vor allem seinen Alltag präge: Er bete jeden Morgen, gehe sonntags in den Gottesdienst und versuche, mehr Menschlichkeit in die Arbeit einfließen zu lassen. Auch die Beichte ist ihm wichtig geworden.

Dass seine Spiritualität in der Presse als etwas Besonders hervorgehoben wurde, hatte damit zu tun, dass der Bischof ihn fragte, ob er nicht mit nach Bonn zum Zentralkomitee der deutschen Katholiken kommen wolle, um für Leipzig als Gastgeberstadt des Katholikentags zu werben. Merbitz willigte ein und sprach in Bonn vor dem über 200 Mann starken Komitee über seinen Lebensweg: Volkspolizist, SED, warum er Katholik wurde. Großen Bammel habe er in der Situation gehabt. Als er seine Geschichte zu Ende erzählt hatte, war es in dem Raum mucksmäuschenstill. Dann prasselte der Applaus los. Und Leipzig gewann die Wahl um den Austragungsort des Katholikentags 2016.

Quellen: welt.de, pro-medienmagazin.de (1) und pro-medienmagazin.de (2)

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FC-Legende 74er-Fußball-Weltmeister Wolfgang Overath feierte am vergangen Samstag seinen 75. Geburtstag. Zu diesem Anlass bekannte sich Overath im Interview mit dem Kölner Express und mit Sport 1 zum christlichen Glauben und gab Einblicke in seine Lebenseinstellung.

Bereits mit Mitte 40 habe er realisiert, dass seine Arbeit mit sechs oder sieben Terminen am Tag nicht mehr sein alleiniger Lebensinhalt sein könne. Er habe erkannt, dass er „auch aufgrund meiner Herkunft“ anderen Menschen helfen müsse. Dazu sagte weiter:

„Du musst versuchen, von deinem Glück etwas zurückzugeben. Da habe ich angefangen, Menschen zu helfen, die diese Hilfe brauchten. Das fand ich sehr wichtig.“

Nachdem er mit seiner Frau im Fernsehen eine Reportage über brasilianische Straßenkinder gesehen hatten, beschlossen sie ein Mädchen zu adoptieren, das mittlerweile 26 Jahre alt ist. Dazu sagt er rückblickend: „Wir haben mit ihr so viel Glück dazugewonnen“.

Orientierung in seinem Handeln, gibt ihm der christliche Glaube, was Wolfgang Overath im Express-Interview wie folgt ausdrückte:

„Ich bin so etwas von dankbar und zufrieden. Und ich habe persönlich auch eine Beziehung zu dem da oben.“

Aufgrund seines Glaubens an ein Leben nach dem Tod, habe er keine allzu große Angst vor dem Tod. Mit sich und seinem Leben zeigt sich der 75-jährige im Reinen und betont:

„Wenn ich noch einmal ganz von vorne anfangen könnte, dann würde ich genau das gleiche Leben wählen.“

„Der da oben“ hat für Wolfgang Overath immer eine große Rolle gespielt, weshalb es von ihm zur Frage nach dem Glauben immer eine klare Antwort, ein unmissverständliches „Ja“ zu Gott, gab.

Sport 1 berichtete, dass die Erfahrung, Halt im Glauben zu finden, „wohl auch“ in der Kindheit Wolfgang Overaths begründet liege, der 1943 als jüngstes von insgesamt acht Kindern mitten in den Kriegswirren geboren wurde. Sein 14 Jahre alter Bruder wurde kurz vor Kriegsende versehentlich von den Amerikanern erschossen – vor den Augen der Eltern. Sein 19 Jahre alter Bruder war im Alter von 19 Jahren an der Ostfront gefallen. Trost und Hoffnung erhielt die Familie Overath in dieser schweren Zeit durch die tiefe Verwurzelung im christlichen Glauben. So betont Wolfgang Overath, der täglich betet und regelmäßig in der Bibel liest, voller Gewissheit:

„Ich denke, dass der da oben im Himmel ihn bei sich aufgenommen hat.“

Im Buch „Keiner kommt an Gott vorbei: Fußball-Legenden über Glaube. Liebe. Hoffnung“ von Günther Klempnauer konkretisierte Wolfgang Overath, wen er mit „dem da oben“ meint (wir berichteten):

„Jesus ist für mich der entscheidende Punkt, auf den es im Leben ankommt.“

Quellen: express.de und sport1.de

Foto: PromisGlauben e. V.

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder betonte in aktuellen Interviews seinen Glauben an Gott, der ihn trägt und verpflichtet. Davon, dass er durch den Kreuzerlass in die Schusslinie der Kritik geriet, lässt er sich auch unmittelbar vor der Landtagswahl nicht beirren.

Er plädiert weiter überzeugt, dass das Kreuz selbstverständlich in erster Linie ein religiöses Symbol sei, aber in seinen Augen auch gleichzeitig eines „unserer bayerischen Gesamtidentität“. Und weiter betonte er mit Verweis auf den Artikel 131 der Bayerischen Verfassung:

„Bayern ist ein christlich geprägtes Land. Die Ehrfurcht vor Gott ist das oberste Bildungsziel in der Verfassung, auf die ich vereidigt bin.“

Auf die Frage, ob er tatsächlich glaube, dass die CSU noch einmal die absolute Mehrheit der Sitze erreichen könne, antwortet Markus Söder:

„Ich glaube an den lieben Gott. Alles andere werden wir sehen.“

Er und sein Team mache einen engagierten Wahlkampf. Als Einzelperson spüre er „den mit Abstand größten Zulauf an Menschen bei Veranstaltungen – jeden Tag, überall im Land“. Wie weit das in einer veränderten Gesellschaft tragen werde, das werde sich zeigen, so Söder. Und weiter:

„Ich jedenfalls habe meine Linie.“

Mit Markus Söder hat Bayern einen bekennenden Christen als Ministerpräsidenten – mit Ecken, Kanten und Linie!

Quellen: merkur.de und augsburger-allgemeine.de

Vor Beginn der heißen Phase im Wahlkampf gab Markus Söder uns von PromisGlauben am 2. August in der Bayerischen Staatskanzlei offen, mutig und authentisch ein Interview zu seinem christlichen Glauben und berichtete auch, wie ihn der Religionsunterricht geprägt hat:

Foto: PromisGlauben e. V.

Wir von PromisGlauben wollten mehr über den Menschen Markus Söder erfahren. Dieser empfing einige Mitglieder unseres Teams am 2. August in der Bayerischen Staatskanzlei und gab unserer Journalistin Hiltrud Reiter ein exklusives Interview. Dabei stellte er sich ganz intimen Fragen und Sichtweisen wie

– sein Wachstum im Glauben,
– die Bedeutung der Bibel für sein Leben,
– seine Beziehung zu Jesus Christus und was er dabei erlebt,
– das Erleben von Endlichkeit und Begrenztheit,
– die Schöpfung als Gottesbeweis,
– die Bedeutung des Glaubens in seiner Familie,
– christliche Kultur in Bayern,
– seine Sicht vom Religionsunterricht,
– den Zusammenhang von Menschenwürde und christlichem Menschenbild,
– sein Verständnis der Frohen Botschaft.

Aus dem christlichen Glauben zieht Markus Söder Kraft und Dankbarkeit. Dazu sagte er:

„Mir gibt der Glaube Kraft und ich bin dankbar, glauben zu können.“

Dabei spielt die Beziehung zu Jesus Christus die entscheidende Rolle:

„Jesus Christus ist mein unmittelbarer Zugang zu Gott.“

Habe er sich als junger Mann nach seiner Konfirmation eher die Frage gestellt, wozu man den Glauben brauche, veränderte sich diese Sichtweise vor allem mit dem Tod seiner Eltern. Dazu sagte Markus Söder:

„Durch den Tod meiner Mutter und den Tod meines Vaters hat sich irgendwas verändert gehabt. Ich habe gemerkt, dass ich, selbst wenn ich stark und kräftig bin, nicht alles beherrschen kann im Leben und dass es jemand gibt, der mich schützen kann und der mir helfen kann.“

Er fand dann „einen Kreis von engagierten Christen“, was er als großes Glück bezeichnet. Er wurde dann Mitglied in einem Gebetskreis, wodurch er lernte, sich wieder im Glauben zu öffnen und zu beten. Dazu sagt er weiter:

„Dadurch bin ich Stück für Stück offener geworden und habe dann auch wieder offener über den Glauben geredet, weil ich auch gemerkt habe, dass es anderen Mut macht, sich selber dazu zu bekennen.“

Auch der Besuch des Kinofilms „Sakrileg“ von Dawn Brown führte dazu, dass Markus Söder immer neugieriger wurde, sich mit Jesus Christus und den Glauben an die Auferstehung auseinanderzusetzen. Heute liest er täglich den Losungstext und empfiehlt die Bibel als Hörbuch. Dazu betonte er:

„Mit der Bibel kann man echt eine Menge erleben. Deshalb ist sie auch bis heute das erfolgreichste Buch der Welt. Es gibt keinen erfolgreicheren Bestseller als die Bibel.“

 

Das komplette Interview, mit Antworten auf allen oben aufgeführten Fragen und Impulsen, gibt’s hier zu sehen:

 

Markus Söder – ein überzeugter Christ

 

Autor: Markus Kosian

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Der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm sprach aktuell im Bild-Interview über seine Sicht des Rentensystems. Dabei argumentierte er auch mit seiner Wertehaltung, die tief im christlichen Glauben verwurzelt ist.

So sagte er u. a.:

„Ich will in keiner Gesellschaft leben, in der jeder nur an sich denkt.“

Und an anderer Stelle sagte er mit Blick auf die Finanzierung von Zusatzleistungen aus der gesetzlichen Rentenkasse, dass die Zusatzleistungen aus Steuern finanziert werden müssten und  nicht aus Beiträgen. Dazu betonte er:

„Das ist ein Gebot der Gerechtigkeit.“

Wo der Sinn für Gerechtigkeit herkommt, dazu hat der engagierte Katholik Norbert Blüm eine sehr klare Meinung. In einem früheren Interview aus dem Jahr 2007 sagte er einmal:

„Die Sehnsucht nach Gerechtigkeit ist dem Menschen angeboren.“

Dies begründete er, wie folgt, weiter:

„Der Glaube, dass alle Menschen Kinder Gottes sind, ist das stärkste Fundament der Menschenwürde, auf deren Achtung die Gerechtigkeit basiert. Die Menschenwürde ist nicht vom Staat verliehen, sondern von Gott gegeben. Deshalb kann auch kein Staat und keine politische Macht dem Menschen seine Würde nehmen.“

Um klarer im Leben zu sehen und solidarischer miteinander zu leben, empfiehlt Norbert Blüm den vertieften Blick in die Bibel. Dazu sagte er in einem Interview im Jahr 2012:

„Die Bibel ist in der publicity-geilen Gesellschaft ein trostreiches Buch, weil es verkündet, dass niemand nichts wert ist und jeder Mann und jede Frau von Gott gewusst wird. Warum lesen wir so wenig in der Bibel? Dabei sitzen wir in der Bibel immer in der ersten Reihe des Lebens.“

Zu seinem Gottesbild, verbunden mit einer vernunftbegründeten Haltung beim Beten, sagte er einmal:

Erbitte Gottes Segen für deine Arbeit, aber erwarte nicht, dass er sie auch noch tut.“

Quellen: bild.de, muslim-markt.de und stadtgottes.de