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Promis zum Religionsunterricht – Das Fach, in dem Werte mit Gottesbezug durchdacht werden

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In einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen mit der Formel „So wahr mir Gott helfe“ beim Amtseid schwer tun, kommen mitunter auch Stimmen auf, dass der schulische Religionsunterricht nicht mehr zeitgemäß wäre. Ist dem so? Oder greifen diese oft schnell daher gesagten Stimmen nicht doch ein wenig zu kurz?

Der chinesische Unternehmer Jack Ma, Gründer und langjährige Chef der Alibaba Group, mahnte mit eindringlichen Worten auf dem Weltwirtschaftsforum 2018 in Davos, dass die schulische Bildung in den nächsten Jahren eine große Herausforderung darstellen wird und es eine Abkehr vom wissensbasierten Lernen braucht. Als wesentliche Kompetenzen, die es künftig zu vermitteln gilt, nannte er:  Werte, Glauben, unabhängiges Denken, Teamwork und Fürsorge / Nächstenliebe.

Auch die Länderverfassungen in Deutschland heben diese Kompetenzen mit Blick auf die Herz- und Charakterbildung, die Schulen wesentlich leisten sollen, als oberste Bildungsziele hervor. So etwa in Bayern der Artikel 131 BV.

Ein Fach, das diese Kompetenzen zutiefst fördert, ist der schulische Religionsunterricht, in dem grundlegende, die Gesellschaft tragende Werte mit Gottesbezug reflektiert werden. Stimmen, die nach einem „Ethikunterricht für alle“ rufen, erkennen dabei nicht an, dass es immer Menschen geben wird, die sich als Geschöpfe Gottes begreifen und diesem Lebensbezug in einer konkreten Religion nachgehen. So wird der Religionsunterricht sogar grundgesetzlich als Grundrecht garantiert (Art. 7 (3) GG).

Die Wahlfreiheit zwischen dem Religionsunterricht und dem Ethikunterricht nimmt ernst, dass es unterschiedliche Ansichten bezüglich der Frage gibt, ob die Welt von einem Schöpfer geschaffen oder eher ein Zufallsprodukt ist, und garantiert, dass junge Menschen in der Schule lebenswichtige Fragestellungen mit oder ohne Gottesbezug vernunftbegründet durchdenken können, je nach ihrer persönlichen Grundhaltung.

Dass es für unsere Gesellschaft grundsätzlich gut ist, dass es gläubige Menschen gibt, die sich als Geschöpfe Gottes begreifen, und dass es überdies für den Frieden in einer Gesellschaft sogar wichtig ist, dass vernunftbegründet über das eigene Gottesbild nachgedacht wird, brachte vor über 10 Jahren die Initiative „Pro Reli“ zum Ausdruck, die auch in Berlin, wo aufgrund einer Sonderregelung (Art 141 GG) Religionsunterricht nicht als ordentliches Lehrfach angeboten wird, die Wahlfreiheit zwischen Ethik- und Religionsunterricht einforderte. Das Volksbegehren wurde damals von prominenten Vertretern wie u.a. Günther Jauch, Angela Merkel, Tita von Hardenberg oder Arne Friedrich unterstützt. Im Gegensatz zum Berliner Landesverband der SPD setzten sich mehrere prominente Repräsentanten der Bundespartei, darunter der damalige Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier, der damalige Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse und Andrea Nahles zugunsten von Pro Reli ein. Der Volksentscheid scheiterte jedoch knapp.

Heute mehren sich wieder Stimmen von Menschen im öffentlichen Leben, die auf die Bedeutung der Dimension Glauben und auf die Relevanz des Religionsunterrichts für eine intakte Gesellschaft hinweisen.

Anbei einige Statements von prominenten Persönlichkeiten:

 

„Ich möchte auch keine gottlose Gesellschaft. Ich fürchte sie sogar. (…) Wenn wir die Religionen nicht hätten, wenn es die Bergpredigt nicht gäbe, die breite Kultur und Tradition auch nicht, hätten wir keine allgemein verbindliche Moral. (…) Unsere Gesellschaft ohne die Bergpredigt, ohne Weihnachten, ohne Ostern, ohne Pfingsten? Nur staatliche Feiertage und bei einem wird erklärt, er sei der Kindergeschenktag – das geht gar nicht.“

Gregor Gysi, Rechtsanwalt und Linken-Politiker, im Interview mit dem Tagesspiegel im April 2019)

 

„Ich selbst glaube nicht an Gott, aber ich fürchte eine Gesellschaft ohne Religion. (…) Wenn wir nicht die Bergpredigt hätten, hätten wir überhaupt keine allgemeinverbindliche Moral. Das muss man einfach sehen.“

Gregor Gysi im BR-Sonntagsstammtisch vom 23. Januar 2022

 

„Religion war für mich in der Schule das befreiendste Fach, weil dort alles stattfand, was sonst nur ‚en passant‘ zur Sprache kommt. (…) Ich hatte Lust, mich auf diese Spur zu begeben und auch so ein Ritter für die Freiheit zu werden. (…) Wir übten bei ihm [dem Religionslehrer]  das konsequente, freie Denken – bis hinein in die Position des anderen. (…) Das war unsere Hauptaufgabe: zu erkennen, was das Menschsein für einen Wert besitzt.“

Matthias Matschke, Schauspieler, im März 2019 gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)

 

„Als sich Sünde in Schuld, das Vergehen gegen göttliche Gebote in den Verstoß gegen menschliche Gesetze verwandelte, ging etwas verloren.“

Jürgen Habermas, Deutschlands bekanntester Philosoph, der sich selbst als „religiös unmusikalisch“ bezeichnet, forderte bereits 2001 in seiner berühmten Paulskirchenrede „rettende Übersetzungen“ der jüdisch-christlichen Begrifflichkeit von der Gottebenbildlichkeit des Menschen, um den Menschenwürdebegriff, den Zentralbegriff unserer Gesellschaftsordnung, zu verteidigen. Und er zählt das Christentum zur „Genealogie der Menschenrechte“.  (Mehr dazu HIER)

In seinem 2019 im Suhrkamp-Verlag erschienenen Werk „Auch eine Geschichte der Philosophie. Bd. 2: Vernünftige Freiheit. Spuren des Diskurses über Glauben und Wissen“ warnt der sich selbst als „religiös unmusikalisch“ empfindende Jürgen Habermas vor einer verkümmernden Vernunft infolge einer Abkehr des Menschen vom Transzendenten. Diesbezüglich schreibt er:

„Die säkulare Moderne hat sich aus guten Gründen vom Transzendenten abgewendet, aber die Vernunft würde mit dem Verschwinden jeden Gedankens, der das in der Welt Seiende insgesamt transzendiert, selber verkümmern.“

Jürgen Habermas: Auch eine Geschichte der Philosophie. Bd. 2: Vernünftige Freiheit. Spuren des Diskurses über Glauben und Wissen. Suhrkamp, Berlin 2019, S 807.

 

„Meine Kindheitserinnerungen an den Religionsunterricht und das Erleben einer Kirchengemeinde sind durchweg positiv. (…) Religionsunterricht ist mehr als Lernen.“

Lena Bröder, ehemalige Miss-Germany im März 2022 in einem Gast-Kommentar im Magazin „Kirche und Leben“

 

„Religion bietet einen kulturellen Mehrwert auch in einer säkularen Gesellschaft. Sie kann sie davor bewahren, dass ein grundlegender Aspekt von Kultur und Humanität verloren geht – indem sie den Sinn für das Sinnhafte wach hält.“

Winfried Kretschmann, Grünen-Politiker und Ministerpräsident von Baden-Württemberg, im Rahmen des Katholikentags 2022

 

„Ich erkenne an, dass es einen Schöpfer gibt, der über allem steht. Einen Schöpfer, dem wir auch Rechenschaft schuldig sind. (…) Wir müssen alles unterlassen, bei dem wir seine Schöpfung schädigen oder ihr Dinge entnehmen, die unserer Generation gar nicht zustehen.“

Claus Hipp, Unternehmer, im Interview mit dem Magazin „Anders leben“ im Mai 2022

 

„Für mich ist Religion tatsächlich wichtig. (…) Jeder Mensch sucht nach Antworten und Religion ist die Möglichkeit, Antworten zu finden.“

Mareile Höppner, TV-Moderatorin – Mehr dazu HIER

 

„Religionsunterricht ist in unseren heutigen Zeiten eher wichtiger als weniger wichtig, weil es hier um Gewissens- und Herzensbildung geht und um mehr als unser eigenes Leben, sondern um den großen Zusammenhang unseres Lebens als Geschöpfe Gottes.“

„Die Trennung von Kirche und Staat darf niemals vergessen lassen, dass wir als Menschen ohne den Glauben an Gott schnell überheblich werden.“

Angela Merkel, ehemalige deutsche Bundeskanzlerin – Mehr dazu HIER

 

„Talent ist ganz gewiss und ausschließlich eine göttliche Gabe. Und offensichtlich ein Geschenk des Himmels. (…) Wir müssen immer wieder neu versuchen, die Gaben, die uns gegeben sind, gut zu nutzen. Wir müssen diese Gaben in den Dienst anderer stellen. So, dass sie von allen und mit allen geteilt werden können.“

„Der Glaube ist eine Gnade. Ohne den Glauben würde mein Leben sicherlich ganz anders aussehen.“

Andrea Bocelli, Star-Tenor, im Interview mit dem Magazin GRANDIOS im September 2021

 

„Meine Eltern haben mir beigebracht, unser Gott heißt ‚Allah‘ und der Gott der Christen ist ‚Gott‘.“

Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, wuchs im schwäbischen Bad Urach auf. Seine Eltern wollten, dass er am evangelischen Religionsunterricht teilnimmt. „Da lernst du auch was Richtiges“, habe seine Mutter gesagt. Dem Religionslehrer habe er „Löcher in den Bauch gefragt“. Besonders spannend habe er die Schöpfungsberichte in der Bibel und die Evangelien gefunden. Özdemir gehörte außerdem zu einer christlichen Jugendgruppe im Ort. (Quelle: pro-medienmagazin.de)

 

„Wenn ich zurückschaue, dann hat die Auseinandersetzung mit Glauben in der Grundschule angefangen und zieht sich schlangenlinienförmig durch mein Leben. Es gibt immer wieder Berührungspunkte und es hört auch nicht auf. Das scheint der Weg zu sein und ich habe dabei immer wieder die Möglichkeit, das neu zu justieren. (…) Nach wie vor habe ich mein eigenes Tun mit dem Glauben und das lässt mich nicht los. (…) An Nichts zu glauben, vermittelt mir zumindest ein Gefühl der Leere. (…) Wenn man anfängt ein Stück von sich weiterzugeben und auch Werte zu vermitteln, dann wird es ganz entscheidend, dass man selber daran glaubt, an das, was man da macht.“

Laith Al-Deen, Musiker, im „The-Chosen“-Interview im April 2022

 

„Ich habe mich dem Glauben und der Kirche immer verbunden gefühlt. Religion ist immer eines meiner Lieblingsfächer gewesen.“

„Wenn heute jemandem ein Unglück passiert, wird er zum Psychologen geschickt – warum nicht auch zum Seelsorger?“

Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident, im Interview mit „Zeit online“ im Februar 2022

 

„Coaches versuchen, bei Menschen Gründe für Belastungen zu finden und ihr Verhalten zu optimieren. Der Pastor tat etwas völlig anderes: er führte mich zu einem neuen Sein, aus dem in zunehmendem Maße ein belastungsfreies Verhalten erst folgt. Er führte mich direkt, ohne Umschweife, zu Jesus Christus. Das hat mich geprägt.“

Albrecht Kellner, Physiker, im PG-Interview zur Frage, was ihm in einer erlebten Sinnkrise ein Pastor geben konnte, was er bei bei Achtsamkeits-, Gelassenheits- oder Potentialtrainern nicht fand.

 

„Eine Wirtschaft mit christlichen Werten ist möglich und erfolgreich – und jeder Einzelne kann daran teilhaben.“

Martin Richenhagen, deutsch-amerikanischer Top-Manager – Mehr dazu HIER

 

„Ich finde Religion wichtig, denn Glaube ist etwas so Kompliziertes und Abstraktes, da hilft Religion, das Ganze zu greifen und auch in seinen Alltag zu integrieren.“

Mai Thi Nguyen-Kim, Wissenschaftsjournalistin, Chemikerin und TV-Moderatorin, im Juni 2017 im Funk-Sendebeitrag „Gibt es einen Gott?“

 

„Wir müssen Wissen und Glaube, Liebe, Hoffnung zusammenbringen. Wir brauchen beides für die Zukunft unserer Welt. Wir brauchen Wissen und wir brauchen Hoffnung.“

Heino Falcke, Astrophysiker, in seiner Dankesrede für die Verleihung des „Goldenen Kompass“ im November 2021. Falcke gelang im April 2019 mit einem weltweiten Team aus Naturwissenschaftlern die erste Aufnahme eines schwarzen Lochs im Universum.

„Die Erde könnte morgen explodieren und im Weltall würde nichts passieren. Aber was ohne den Menschen fehlen würde in diesem Weltall wären Glaube, Liebe und Hoffnung. Da ist es mir so wichtig zu glauben, dass da ein Gott ist, für den wir wichtig sind. Ein Gott, der hinter diesem Weltall steckt, der in diesem Weltall steckt und für den jeder einzelne Mensch wichtig ist. Ich glaube das würde ich vermissen, wenn ich meinen Glauben nicht hätte.“

Heino Falcke in der ERF-Sendung „Gott sei Dank“ im Jahr 2018 in Anlehnung an ein Zitat vom Astrophysiker Harald Lesch

 

„Was ich als Physiker mit den Mitteln der empirischen Wissenschaft erkennen kann, sind die Gesetze, nach denen die Natur funktioniert. Aber welchen Wert ich der Welt beimesse und nach welchen Werten ich lebe, ist eine Sache der Religion und meines Glaubens.“

Harald Lesch, Astrophysiker und Naturphilosoph, im Juni 2022 (Quelle: ga.de)

 

„So sehen wir uns durch das ganze Leben hindurch einer höheren Macht unterworfen, deren Wesen wir vom Standpunkt der exakten Wissenschaft aus niemals werden ergründen können, die sich aber auch von Niemanden, der einigermaßen nachdenkt, ignorieren lässt. Hier gibt es für einen besinnlichen Menschen nur zwei Arten der Einstellung zwischen denen er wählen kann: Entweder Angst und feindseliger Widerstand oder Ehrfurcht und vertrauensvolle Hingabe.“

Max Planck (1858 – 1947), Begründer der Quantenphysik; Nobelpreis für Physik 1918

 

„Unser Land und auch ich sind vom christlichen Glauben geprägt.“

Olaf Scholz, Bundeskanzler, gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung im August 2021 – Mehr dazu HIER

 

„In Momenten, in denen man kreuzunglücklich ist und sich von der Welt verlassen fühlt, mit einer höheren Instanz zu kommunizieren, bei der man durch den Glauben die Gewissheit hat: Die liebt mich, die sieht mich als einzigartig an, die hält ihre schützende Hand über mich und sieht einen Sinn in allem, was ich tue und was mir widerfährt – das ist eine große Hilfe.“

Günther Jauch, TV-Modeartor, im Magazin Chrismon im Juni 2009

„Religion als gleichberechtigtes Fach ist mir wichtig, weil Ethik als alleiniges Pflichtfach Ausdruck staatlicher Intoleranz ist. Religionsunterricht wird in Berlin in die Randstunden verdrängt und schulpolitisch diskriminiert.“

Günther Jauch im Jahr 2009 im Rahmen der Initiative „Pro Reli“

 

„Ich bin gläubig, Christin. Ich stehe zu meinen Wurzeln. Seit meiner Kindheit bin ich mit diesem Thema vertraut. (…) Auch heute sind Glaube und Religion noch ein großes Thema.“

„Die große Menschheitsfrage ‚Gibt es etwas nach dem Tod und wenn ja, was und warum?‘ schwingt ja immer mit. Alle, die ich bislang habe sterben sehen, sind um diese Frage nicht herumgekommen.“

Annette Frier, Schauspielerin – Mehr dazu HIER und tagesspiegel.de

 

„Wenn man glaubt, dann verfolgt man einen gewissen Lebensstil und eine gewisse Lebenseinstellung. Und das sind dann auch Sachen, die verbinden.“

Valentina Maceri, Sportmoderatorin, im PromisGlauben-Interview im November 2019

 

„Mein Lebensoptimismus speist sich aus der Grundüberzeugung, dass es einen Gott gibt, der so verrückt ist, freiwillig Mensch geworden zu sein.“

„Ich glaube nicht, dass ich den Sprung vom Kinderglauben zum Erwachsenenglauben geschafft hätte ohne den Religionsunterricht.“

Andrea Nahles, SPD-Politikerin – Mehr dazu HIER

 

„Ich gehe wirklich davon aus, dass vielen Kindern dieser Faktor Glaube, wenn ich das so sagen darf, nicht vermittelt wird, und ich glaube das sollte man, weil es eine schöne Möglichkeit ist, die eigene Unzulänglichkeit zu überspringen und in einer scheinbar ausweglosen Situation Hoffnung zu bekommen.“

Peter Maffay, Musiker, im Interview bei Phönix persönlich im Dezember 2019

„Das Kreuz erinnert uns daran, dass die christliche Botschaft zeitlos gültig ist. (…) Gott wird niemals altmodisch, und die Zehn Gebote haben Relevanz, solange Menschen auf dieser Erde leben.“

Peter Maffay im Interview mit dem Magazin bene im März 2020

 

„Religionsunterricht als gleichberechtigtes Unterrichtsfach ist mir wichtig, weil religiöse Toleranz nur aus Kenntnis heraus entstehen kann.“

Johannes B. Kerner, TV-Moderator, im Jahr 2009 in einer Sonderpublikation der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) für die Initiative „Pro Reli“ – Mehr dazu HIER

 

„Bei uns zu Hause ist Religion kein Unthema. Ich hab immer dafür gesorgt, dass meine Kinder auch in den Religionsunterricht gehen. (…) Ich war nie ein Atheist. Ich bezeichne mich immer als restkatholisch. Als Atheist könnte ich gar nicht leben.“

Wolfgang Niedecken, Musiker – Mehr dazu HIER

 

„Die Verfassung funktioniert, wenn wir die Wurzeln hegen und pflegen.“

„Der Grundgedanke – dass jeder Mensch die gleiche Würde hat – kommt aus Griechenland und aus dem Judentum; er hat aber im Christentum seine wesentliche Ausprägung erfahren. Der Mensch ist Ebenbild Gottes, Gott ist Mensch geworden. Das ist ein nahezu revolutionärer Gedanke. Das heißt: Jeder Mensch kann diesem Gott eine Heimat geben! Das ist ja ein radikaler Gleichheits- und Freiheitssatz, wie es ihn in der Rechtsgeschichte als solchen noch nie gegeben hat. Und er ist gegenwärtig, wo wir in der Offenheit der Welt die Verschiedenheit der Menschen, aber auch der Völker, der Gruppen, der Kulturen empfinden, aktueller denn je.“

„Der christliche Glaube ist eine unabdingbare Voraussetzung unseres Grundgesetzes. (…) Die Annahme der Menschenwürde gründet sich auf der christlichen Überzeugung, dass Gott in Jesus Mensch geworden ist. (…) Wehe dem, der Ethos und Religion aus der Gesellschaft herausdrängt. Das Fundament unserer Verfassung würde verkümmern.“

Paul Kirchhof, Verfassungs- und Steuerrechtler, ehem. Richter des Bundesverfassungsgerichts – Mehr dazu HIER

 

„Ich hatte in den entscheidenden Jahren einen Religionslehrer, der mich dabei unterstützt hat meinen persönlichen Glauben zu finden.“

„Ernsthaften, tiefen Glauben ohne Fragen und Zweifel gibt es meiner Meinung nach nicht. Man muss an sich und seinem Glauben ständig arbeiten. (…) Wir müssen unsere Entscheidungen selbst treffen und unsere Schritte im Leben eigenverantwortlich setzen, aber wenn es darauf ankommt, können wir sicher sein, dass Gott uns begleitet.“

Ferdinand Habsburg, österreichischer Automobilrennfahrer, im Interview mit news.at im April 2019

 

„Bildung ohne Religion ist unvollständig, Religion ohne Bildung ist gefährlich.“

„Reli – egal, ob katholisch, evangelisch, orthodox, muslimisch, jüdisch usw., gehört an öffentliche Schulen und muss einem einsehbaren, reflektierten und zeitgemäßen Lehrplan folgen, so, wie das heute üblich ist.“

Juli Schnizlein, österreichische Journalistin im Oktober 2018 in einem Kommentar in der Kronen-Zeitung

 

„Die Religion bietet zusätzliche Erkenntnisquellen mit ein. Sie bietet, was die Philosophie und die Ethik anbieten. Zugleich aber geht sie über dieses Angebot hinaus, ergänzt eine weitere Perspektive. Entscheidend für Schüler ist dabei der Angebotscharakter. Insofern würden wir den Kindern etwas vorenthalten, wenn wir ihnen ’nur‘ Philosophie an Stelle von Religion anbieten würden.“

Rolf Faymonville, Pädagoge und Schulleiter, im Interview mit domradio.de im Oktober 2018

 

„Ein gläubiger Mensch hat eine Dimension mehr. Sie kommt dadurch, dass den Menschen etwas gesagt ist oder zugänglich wird, was sie nicht aus sich selber haben können. Offenbarung bedeutet ja ganz schlicht: Gott spricht zu den Menschen.“

Jan Roß, ZEIT-Redakteur, Im Interview mit dem Pro-Medienmagazin im Februar 2013

 

„Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, zwischen Ethik- und Religionsunterricht zu wählen. Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, dass Religion gelehrt wird, damit die Menschen mitbekommen, was Gott macht und wer Gott ist. Wenn diese Möglichkeit nicht mehr bestehen würde, wäre das ein großes Fehler.“

Arne Friedrich, ehem. Fußball-Nationalspieler im Rahmen der Initiative „Pro Reli“ in Berlin

 

„So sehr die Zahl der Konfessionslosen, Agnostiker, Atheisten zunehmen mag, so wenig verschwindet Religion offensichtlich aus dem privaten wie öffentlichen Leben in unserer Gesellschaft – als Sinnstiftung individuellen Lebens, als Motivation für soziales Engagement, als Sensibilität für Mitleiden und Vergeben, als normative Bindekraft für eine zerklüftete Gesellschaft.“

Wolfgang Thierse, ehemaliger Präsident des Deutschen Bundestages, in einem Beitrag für das österreichische theologische Portal „feinschwarz.net“ im Mai 2020 (Quelle: katholisch.de)

 

„Es gibt nirgendwo auf der Welt Freiheit, wenn es keine Religionsfreiheit gibt. Religionsfreiheit ist der Lackmustest für Freiheit.“

Volker Kauder, langjährige Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, im Mai 2019 im Interview mit dormadio.de – Mehr dazu HIER

 

„Ich glaube nicht, dass ein Land ohne Glauben an Gott Zukunft hat. In diesem Jahrhundert sind in Europa die totalitären Systeme, die Gottlosigkeit propagierten, allesamt gescheitert.“

Helmut Kohl (1930 – 2017), deutscher Bundeskanzler von 1982 – 1998, Quelle: evangeliums.net

Abschließend ein starkes und zeitloses Statement vom Theologen Wolfgang Huber, der als intellektueller Vordenker im Land gilt:

 

Und hier noch das Statement von Jack Ma: