Ex-Topmanager Thomas Middelhoff beim Katholikentag: „Gott hat mich auf einen Weg zurückgeführt, den ich verlassen hatte“

Thomas Middelhoff war bis 2009 einer der Top-Manager in Deutschland. Von 1998 bis 2002 war er Vorstandsvorsitzender des Medienkonzerns Bertelsmann AG und von 2004 bis 2009 der Arcandor AG (bis 2007 KarstadtQuelle AG). Im Jahr 2014 kam es nach seiner Verurteilung im Zusammenhang mit der Insolvenz von Arcandor zum Wendepunkt in seinem Leben. Das Landgericht Essen verurteilte ihn am 14. November 2014 wegen Untreue in 27 Fällen und Steuerhinterziehung in drei Fällen  zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren. Im Gefängnis fand er die Beziehung zu Gott, worüber die Neue Westfälische aktuell berichtet.

Über seine Umkehr sprach der 65-jährige aktuell auf dem 101. Katholikentag in Münster bei einem Podiumsgespräch zum Umgang mit persönlichen Krisen. Dort schilderte Thomas Middelhoff seinen Weg zu Gott.

Nach eigenen Angaben wurde er in seiner Kindheit konservativ-katholisch erzogen und sei Oberministrant gewesen. Dann hat der Glaube eine lange Zeit keine Rolle in seinem Leben gespielt. Erst im Gefängnis habe er seinen katholischen Glauben wiedergefunden.

Dort habe er regelmäßig in der Bibel gelesen und täglich den Rosenkranz gebetet. Auch sei er zum ersten Mal seit seinem 16. Lebensjahr wieder zur Beichte gegangen.

Sein Lebensweg erinnert an das Gleichnis vom Verlorenen Sohn. Thomas Middelhoff erkennt nach der Berg- und Talfahrt in seinem Leben für sich heute:

„Gott hat mich auf einen Weg zurückgeführt, den ich verlassen hatte.“

Die Schuld für die Resultate aus seinem Handeln (verlorene Ehre, verlorenes Vermögen, zerstörte Ehe) sieht der ehemalige Top-Manager heute ganz bei sich. Durch seine Taten sei ihm „alles genommen“ worden. Und dennoch fühle er sich heute freier und habe seine Ruhe wiedergefunden. Früher sei er zwar ständig um den Globus geflogen, aber letztlich auf der Flucht vor sich selber gewesen. Diesen Zustand habe er dank des Glaubens überwunden.

Quelle: nw.de

Unternehmer Heinrich Deichmann für Sonntagsruhe: „Dann können die Menschen in die Kirche gehen“

Der Chef von Europas größter Schuhhandelskette, Heinrich Deichmann, hält nichts von Ladenöffnungen im Einzelhandel an Sonntagen. Gegenüber der Zeitschrift Wirtschaftswoche sagte er aktuell, dass dies „wirschaftlich wenig bringen“ würde, da die Kunden dadurch ja nicht mehr einkaufen würden, sondern sie lediglich ihre Einkäufe verschieben.

Vielmehr sei es gut, dass es einen Tag in der Woche gibt, an dem die Arbeit für alle ruht, so Heinrich Deichmann, der Mitglied einer Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde ist. Und:

„Wenn das der Sonntag ist, umso besser. Dann können die Menschen in die Kirche gehen.“

Sein Unternehmen verkaufte im vergangenen Jahr 176,6 Millionen Paar Schuhe und machte in den knapp 4.000 Filialen mit rund 40.000 Mitarbeitern in 26 Ländern 5,8 Milliarden Euro Umsatz.

Sein christlicher Glaube bestimme auch sein unternehmerisches Handeln,

so Deichmann. Er verwies auf das von seinem Vater im Unternehmen Deichmann eingeführte Grundprinzip:

„Das Unternehmen muss den Menschen dienen.“

Für ihn heiße das,

„dass es jenseits von Umsatz und Gewinn einen tieferen Sinn gibt, dem wir folgen“.

Kunden und Mitarbeiter sollten von Deichmann profitieren, wie auch Menschen in Not. Diesem Anspruch gehen die Deichmanns seit vielen Jahren mit ihrer Stiftung ‚Wort und Tat‘ nach, die unter dem Motto „Gott liebt die Menschen, wir zeigen es ihnen mit Wort und Tat“ steht.

Quelle: idea.de

 

Alt Abtprimas Notker Wolf: „Bei Jesus ging es um den freien selbstständigen Menschen“

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Alt Abtprimas Notker Wolf war Referent am vierten Forum Christlicher Unternehmer. Im Interview mit Georges Scherrer sprach er u. a. darüber, was weltliche Unternehmer von Jesus Christus lernen können.

Auf die Frage, was Jesus, der kein Unternehmen gegründet habe, so gut gemacht habe, dass er heute zu einem weltweit getragenen Label geworden ist, antwortet der Benediktinermönch u. a.:

„Es ging ihm (Jesus) um den Menschen. Und auch um die Grundehrlichkeit. (…) Bei Jesus ging es um den freien selbstständigen Menschen. Er wollte den Menschen wieder zu seiner Freiheit befreien, zur rechten Wahrnehmung der Freiheit.“

Dies sei „bis zum heutigen Tag“ auch ein Problem der Wirtschaft, so Notker Wolf mit Verweis an den Finanzcrash im Jahr 2008. Weiter sagt er dazu:

„Diese Leute haben sich wie kleine Kinder benommen. Diese Gier war völlig unkontrolliert. Sie sind wie die Lemminge alle in dieselbe Richtung gerannt. Ich vermisse bei ihnen jede Reflexion.“

Auch ein weltliches Wirtschaftsunternehmen kann nach Überzeugung von Notker Wolf christlich am Markt agieren. Dazu sagt er:

„Ein weltliches Unternehmen kann auch sehr christlich handeln. Es hängt vom Unternehmer ab, ob er ein Verantwortungsbewusstsein für die Bevölkerung, für die Region zeigt, ob er sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzt und auch dafür, dass ein ordentliches Klima im Betrieb herrscht. Dass alles ehrlich abläuft.“

Und weiter:

„Ein Christ hat den Impuls, dass er es eigentlich tun müsste.“

Bei der Frage, ob die christlichen Werte in der Wirtschaft noch zum Tragen kommen, äußert Wolf, dass er das nicht wisse. Er zieht aber da die Trennlinie, wo Manager und Unternehmer der Frage nachgehen ‚Wozu das Ganze?‘ und infolgedessen bereit sind, etwas abzugeben. Aber auch dann stelle sich wieder ein Problem:

„Das Problem liegt aber darin, dass diese Herren dann immer bestimmen wollen, was mit ihrem Geld geschieht, und nicht sagen: Wir wollen ein Gremium, das bestimmt.“

So würden eigene Stiftungen gegründet, infolgedessen das Geld schlussendlich wieder beim Unternehmer bleibe. So schätze er zwar den Einsatz des Microsoft-Gründer und Mäzen Bill Gates. Dabei gibt Notker Wolf aber gleichzeitig zu bedenken, dass Gates aber selber wieder bestimme, wo sein Geld eingesetzt wird und so an seiner Macht festhalte. Dabei fügt der Benediktinermönch an:

„Ein christlicher Wert ist auch die Demut.“

Ein Unternehmer müsse erkennen, „dass er nicht allein auf der Welt ist“ und „auch nicht der einzig Kluge“ sei. Er solle die anderen mit einbinden. Dabei verweist Wolf auf den heiligen Benedikt, der sagte:

„Tu nichts ohne Rat, dann brauchst du hinterher nichts zu bereuen.“

Diesen Rat ernst zu nehmen, sei keine Selbstverständlichkeit, wäre aber eine Präventivmaßnahme vor Unternehmenspleiten.

Überdies äußerte sich Notker Wolf dazu, wo er sich zuhause fühle, verweist er zum einen auf sein Zuhause im Kloster sowie auf das gemeinsame Beten. Und weiter:

„Für mich ist zuhause, wo Jesus Christus auch ist.“

Quelle: livenet.de

EOS-Chef Bernd Elsenhans: „Wer aufs Geld nicht mehr achten muss, glaubt sehr schnell, keinen Gott zu brauchen“

Der Unternehmer, Sicherheitsexperte und EOS-Gründer Bernd Elsenhans sprach aktuell im Interview mit der Heidenheimer Zeitung über Höhen, Tiefen und Abstürze in seiner Karriere, den Glauben als Stütze und die lange Suche nach dem wahren Erfolg im Leben.

Seinen Weg nach oben beschreibt der heute 47-jährige als „tolles Gefühl“. Er hatte damals 200 Mitarbeiter, mehrere Autos, und war nach eigenen Angaben Vorstandsmitglied einiger bedeutender Organisationen. Seine damalige Startegie und Lebensphilosophie beschreibt er wie folgt:

„Menschen, die mir im Weg waren, mussten weg, mit normalen Leuten konnte ich nichts mehr anfangen. Ich entwickelte mich nach außen zu einem richtigen ‚Arschloch‘.“

Er habe sich damals selbst die Krone aufgesetzt.

Heute habe der Glaube einen hohen Stellenwert in seinem Lebe. So kündigt er seinen Vortrag mit den Worten an:

„Der Glaube an Jesus Christus ist meine Stütze.“

Diesen Halt hatte Bernd Elsenhans früher nicht. Dazu sagt er:

„Wer aufs Geld nicht mehr achten muss, glaubt sehr schnell, keinen Gott zu brauchen.“

Der Wendepunkt in seinem Leben kam, als im April 2007 vierzehn Beamte seine Firma auf den Kopf stellten und 335 Ordner beschlagnahmten und gegen ihn wegen Veruntreuung und Unterschlagung von Arbeitsendgeld drei Jahre lang ermittelt wurde. Schlussendlich kam es zu einer außergerichtlichen Einigung. Bernd Elsenhans musste eine Strafe zahlen und wurde zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Er sei in dieser Zeit nicht mehr arbeitsfähig gewesen, habe stark abgenommen und sich gefragt, „warum Dinge passieren, wie diese zusammenhängen und welche Kräfte wirken“.

Ihm wurde klar:

„Du verkaufst Sicherheit, aber du bist nicht sicher. Die ganze Kohle, die Anerkennung, all der Luxus nützen Dir nichts. Du brauchst etwas ‚Wahres‘, etwas, das Dich trägt.“

Seine Lebenseinstellung heute beschreibt der Unternehmer u. a. so:

„Ich habe keine Eile mehr. Ich sehe es als meine Aufgabe an, Leuten Mut zu machen und ihnen zu zeigen, dass es immer auch einen anderen Weg gibt.“

Zudem sei ihm das tägliche Frühstück mit seiner Familie heute wichtig. Er sei achtsamer in seinen Entscheidungen geworden und auch seine Umgang mit Mitarbeitern und Lieferanten habe sich verändert. Sport treibe er heute für sein Wohlbefinden „und nicht, damit andere hinterher sagen, hast du gesehen, der Elsenhans schafft 100 Liegestütze“. Und weiter betont er:

„Ich bin gelassener als früher. Ich sage mir oft: Lass gut sein, freu dich an den kleinen und wirklich wichtigen Dingen im Leben. Freu Dich an einer winzigen Blume.“

Die Beziehung zu Gott hat für Bernd Elsenhans heute einen sehr großen Stellenwert. Die ersten Schritte hin zu Gott bestanden für ihn darin, viele wissenschaftliche Bücher zum Thema Glaube, Spiritualität und Theologie zu lesen. Das führte ihn zur Gewissheit:

„Heute weiß ich einfach, dass es IHN gibt.“

So ordnet er bestimmte Erfahrungen in seinem Leben nicht dem Zufall zu.

Das komplette Interview gibt’s unter swp.de

Unternehmer Klaus Jost: „Auch Top-Manager brauchen Halt“

Klaus Jost gelang als Top-Manager eine Bilderbuchkarriere bis zum Präsidenten von Intersport International. Doch dann erhält er die Kündigung und seine Frau erkrankt schwer. Halt in diesen turbulenten Zeiten findet er in seinem Glauben an Gott, der ihn auch schon als Manager auszeichnete. Darüber hat Klaus Jost nun ein Buch geschrieben mit dem Titel „Jost läuft: Aufstieg, Fall und weiter geht’s – auch Topmanager werden getragen

Klar, deutlich, konsequent und beharrlich setzt Klaus Jost seine christliche Wertvorstellungen und Grundlagen nicht nur in seinem privaten Leben sondern auch auch und gerade in seinem Arbeitsalltag um. Jost lässt seinen Glauben an Gott nicht im stillen Kämmerlein, sondern integriert ihn in sein ganzes Leben.

Der christliche Glaube ist die Basis von Jost‘ Arbeit. Er hilft dem Vater von fünf Kindern dabei, faire Entscheidungen zu treffen und Belastungen auszuhalten.

„Manche Probleme nehme ich auch mit ins Gebet und hoffe auf Lösungen.“

Er schafft den Spagat zwischen Christsein und den hohen Anforderungen, die an einen erfolgreichen Topmanager gestellt werden. Sein Maßstab dabei ist die Bibel, wie er in mehreren Interviews immer wieder betonte:

„Jeder Mensch will eine gerechte und gute Welt. In der Bibel mit ihren 10 Geboten steht alles drin, was es dafür braucht. Das ist meine Basis.“

Der Glaube an den dreifaltigen, lebendigen Gott trägt ihn auch durch Krisen, von denen auch er nicht verschont bleibt.

„Für mich ist Jesus lebendig.“

Weiter betont er:

„Ich habe ein Urvertrauen, einen Urglauben. Ich weiß, wie schrecklich es ist, wenn du Christ bist, lange Jahrzehnte dabei, und auf einmal zweifelst du, ob es wirklich diesen Gott gibt. Und ob es wirklich ein Leben nach dem Tod gibt. Ich habe noch nie an Gott gezweifelt, und das sehe ich als Geschenk.“

Gerade noch eine 80-Stunden-Wochen und auf einmal ganz viel Freizeit: Klaus Jost erlebte den Absturz von der Karriereleiter. Aber gerade in den schweren Zeiten, als er seinen Job verliert und zudem auch noch seine Frau erkrankt, wird der Glaube sein rettender Anker. Er lernt, seine Lasten an Gott abzugeben, Gott zu vertrauen, dass er weitersieht und Gott alles in der Hand hält. Dazu sagte er einmal in einem Interview:

„In meiner Familie haben wir Schlimmes erlebt, da fragst du dich schon: Wie kann das sein? Wir haben schlaflose Nächte gehabt, wo wir nicht wussten: Wie kriegen wir das geregelt? Wie soll es weitergehen? Es gibt in diesen Situationen zum Glück Menschen, Freunde, Christen, die Beistand geben können. Und in solchen Momenten kann, ja, muss ich beten. Wir lernen, dass wir auch flehen und ruhig mal schreien sollen im Gebet, und das tue ich dann. Wen soll ich sonst fragen, an wen soll ich mich sonst wenden?“

Nun hat er seine Geschichte von beruflichen und familiären Tragödien und Triumphen sowie der Kraft des Glaubens aufgeschrieben. Jost läuft!

Quellen: sueddeutsche.de, pro-medienmagazin.de, chrismon.evangelisch.de und jesus.de

 

 

Bei Bibel.TV erklärte Klaus Jost bereits vor 3 Jahren im Gespräch mit Matthias Brender, wie er mit beruflichen und privaten Katastrophen umgeht. Das Interview gibt’s hier

Manager Roland Frauchiger: „Von Jesus lernen wir: eine Gewinner-Mentalität ohne Liebe bringt nichts“

Zum Leben gehören schwierige Zeiten. Doch es gibt immer wieder Hoffnung. Das will das Forum christlicher Führungskräfte am 9. und 10. März in Freiburg deutlich machen. Forum-Stabschef Roland Frauchiger erklärt, wie Christen zu einer Gewinner-Mentalität kommen. Und was sie von Roger Federer lernen können. Darüber sprach der 57-jährige in einem aktuellen Interview.

An Roger Federer imponiert dem Manager:

„Es ist bekannt, dass er als Sportler hart nach seinen Trainingsplänen arbeitet. Als Familienvater hat die Familie einen großen Stellenwert für ihn. Und im öffentlichen Auftritt erlebe ich ihn mit einer gewissen Demut, einer gewissen helvetischen Demut. Das sind drei Eigenschaften, weshalb ich Roger Federer als Vorbild betrachte.“

Zur Gewinner-Mentalität von Jesus befragt, antwortet Roland Frauchiger:

„Seine Botschaft war darauf ausgerichtet, Menschen für das Reich Gottes zu gewinnen, geprägt von einer großen Liebe. Das war sein Hauptziel. Das lernen wir von ihm: Ohne eine große Liebe zu den Menschen bringt uns eine Gewinner-Mentalität nicht zum Ziel.“

Im Interview spricht er auch darüber, dass es oft nicht leicht ist, sich als Führungskraft im Unternehmen zu seinen Glauben zu bekennen und auch die Medien eine rolle spielen, dass so wenig darüber bekannt, wie viele Manager gläubig sind:

„Auf der andern Seite gibt es bei den Medien einen gewissen Filter. Sie interessieren sich weniger für religiöse Fragen oder sie meinen, ihre Leserschaft interessiere sich nicht dafür.“

Das komplette Interview gibt’s unter jesus.ch

Melinda Gates: „Habe mit Kirche gemeinsame Mission gegen Armut“

Der Willow-Creek-Leitungskongress vereint sowohl unterschiedliche Konfessionen, als auch Menschen aus Kirche und Wirtschaft. In einem vorher aufgezeichneten Video-Interview sprach Melinda Gates mit dem Gründer von Willow Creek, Bill Hybels, über die Arbeit der „Bill und Melinda Gates Foundation„.

Melinda Gates hob zunächst hervor, dass sich in den vergangenen 25 Jahren auf der Welt viel verbessert habe: So sei die Kindersterblichkeit um 50 Prozent gesunken, ebenso die extreme Armut. Es gebe dennoch viel zu tun – etwa die Versorgung afrikanischer Staaten mit Impfstoffen. Sieben Millionen Kinder seien heute am Leben, weil ihre Stiftung die Medikamente finanziert habe.

Motiviert wird Gates bei ihrer Arbeit nach eigenen Angaben von den Werten, die sie in ihrer Familie und auf ihrer katholischen Schule gelernt habe. Noch heute nehme sie sich täglich eine „Zeit der Stille“. Weiter sagte sie:

„Ich zünde eine Kerze an, schreibe in mein Tagebuch, bin in der Stille oder im Gebet.“

Gerade im Kampf gegen die Armut befindet sie sich mit ihrer Kirche auf einer Wellenlänge:

„Ich habe mit der Kirche eine gemeinsame Mission gegen die Armut.“

Unterschiedlicher Meinung gegenüber ihrer Kirche ist sie bezüglich der Haltung zum Zugang zu Verhütungsmittel gerade für Frauen in der Dritten Welt. Durch Gespräche mit betroffenen Frauen habe sie erkannt, wie wichtig Verhütungsmittel für sie sind – etwa, damit Schwangerschaften besser planbar seien, um als Familie nicht überfordert zu werden.

Quelle: pro-medienmagazin.de

Media-Markt-Gründer Walter Gunz: „Aus Liebe sind wir geschaffen. Sie ist das Fundament dieser Welt.“

Der Münchner Walter Gunz (71) fing klein als Abteilungsleiter bei Karstadt an – und gründete 1979 den heute größten Elektromarkt-Riesen Europas. Seine Anteile am Media Markt hat er mittlerweile verkauft. Heute beschäftigt sich der studierte Philosoph mit den großen Fragen des Lebens. Mit Liebe, Glaube und Hoffnung. Aktuell stellte er sein Buch „Das Geschenk“ im Literaturhaus vor.

Im Interview mit der Bild sprach er auch über das, was im Leben zählt. Und das ist für ihn nicht materieller Reichtum. Dazu sagt er:

„Geld und Erfolg sind kein Garant – weder für Liebe, Glück noch Gesundheit.“

Wertvoll im Business war ihm, die Begegnung mit Menschen:

„Ich konnte im Business vielen Menschen Vertrauen und Liebe schenken. Ich nenne das den ,liebenden Blick‘.“

Das komplette Interview gibt’s unter bild.de

 

Walter Gunz ist evangelisch getauft und aufgewachsen. Mit Mitte 30 konvertierte er zum katholischen Glauben. Im Interview mit der Huffington Post im April 2016 sprach er darüber sowie über Erfolg und Niederlagen, über depressive Phasen, den Glauben und die Hoffnung.

Sein Rezept gegen Selbstüberschätzung und Hochmut:

„Da gibt es ein ganz einfaches Prinzip: Dankbar zu sein und zu wissen, dass alles im Leben ein Geschenk ist.“

Als der Interviewer darauf verweist, dass manche Menschen, die Erfolg haben, Schuldgefühle bekämen und gerade christlich verankerte Menschen sich schuldig fühlen würden, wenn sie das Ziel erreicht haben und ein anderer nicht, antwortete Gunz, dass er solche Schuldgefühle nicht habe und sagte u.a. weiter:

„Ich wusste, dass das (der Erfolg) ein Geschenk Gottes ist, und ich habe mich daran gefreut. Natürlich war es mir wichtig, diesen Erfolg und die Freude mit anderen zu teilen, sowohl geistig als auch materiell.“

Das komplette, ausführliche Interview gibt’s unter huffingtonpost.de

 

In einem Interview mit epochtimes.de betonte Walter Gunz christliche Werte, die für sein Leben eine große Rolle spielen.

Aus seiner Sicht ist Liebe eine Bedingung für Erfolg. Dazu sagte er:

„Der Erfolg ist zwar nicht planbar, aber wenn wir etwas tun, wofür wir nicht geschaffen sind, (…) dann werden wir auch nicht gut darin sein – dann können wir es nämlich nicht mit Liebe tun. Und etwas mit Liebe zu tun, ist die unbedingte Voraussetzung dafür, erfolgreich zu sein.“

Diesbezüglich sagte er u. a. weiter, dass auch das Empfinden von Dankbarkeit erst Erfolg ermöglicht. So würden viele Menschen daran scheitern, weil der Erfolg sie blind macht für das, was wirklich wichtig im Leben ist. Der Erfolg schmeichle ihrem Ego, dass sich immer weiter aufblähe. Solange, bis diejenigen vergessen würden, dankbar zu sein und das WIderfahrene als ein Geschenk zu begreifen. Weiter sagte er:

„Natürlich hatte ich mit dem Media Markt die richtige Idee an der richtigen Stelle und zur richtigen Zeit. Doch dieses Glück gehabt zu haben, betrachte ich als ein Geschenk – nicht mehr, aber auch nicht weniger. (…) und der Charakter leidet um so mehr, je weniger Dankbarkeit wir zeigen.“

Zu seinem persönlich Glauben äußerte er:

„Ich denke, dass der Glaube an etwas im Leben eine große Rolle spielt. Ganz egal, woran wir auch glauben. Wenn wir beispielsweise nicht an die Liebe glauben, kann sie uns auch nicht begegnen. Schon im Neuen Testament heißt es bereits ‚Es geschehe dir, wie du geglaubt‘.“

Sein soziales Engegament begründet er wie folgt:

„Ich engagiere mich in vielen sozialen Bereiche, weil es mir gut tut, weil ich es gerne tue und weil es ein essenzieller Bestandteil meines Lebens ist.“

Doch ist er sich gewiss:

„Ich glaube, das Himmelreich ist nicht erdienbar. (…) Man sollte das Gute nur aus einer tiefen inneren Liebe, aus dem inneren Antrieb heraus tun. Alles andere, alles, was zweckhaft ist, bringt nichts.“

In schwierigen Momenten im Leben hadere er auch mit Gott, aber:

„Verlust, Trauer, Not und Tod sind Realitäten, die man nur sehr schwer bewältigen kann. Da hilft eigentlich nur eines: ‚Glaube, Liebe, Hoffnung!‘ Vor allem die Hoffnung gibt uns Kraft und Zuversicht, dass alles im Leben einen Sinn hat, egal wie hoffnungslos und sinnlos es gerade aussieht.“

Weiter äußerte er:

„Ich glaube an das ewige Leben und denke, dass wir uns wiedersehen. Diese Hoffnung hält mich hoch.“

„Aus Liebe sind wir geschaffen. Sie ist das Fundament dieser Welt.“

Der Sinn, die letzte Instanz unseres Lebens, ist für Walter Gunz die Liebe. „Sich immer wieder bewusst zu werden, dass nur die Liebe heilt und dass das Verzeihen wahre Größe ist“. Nur der liebende Blick mache den Menschen zu dem, der er sein kann. Dazu gehört für ihn auch „die seltene Kraft und Stärke“, seine Feinde zu lieben, was wahre menschliche Größe sei, „auch denen zu begegnen, die einem Leid verursacht haben, schuldig oder sündig geworden sind“.

So betont er dann auch:

„Was ich besonders an meinen Mitmenschen schätze ist die Fähigkeit, vergeben zu können und Vertrauen zu schenken.“

Nach seinem Leben möchte er seinem Umfeld „als ein Mensch, der in anderen Menschen den Glauben, die Liebe und die Hoffnung genährt hat“, in Erinnerung bleiben.

Das komplette, ausführliche Interview gibt’s unter epochtimes.de

Unternehmer Berthold Leibinger: „Es geht um den eigenen Weg zu Gott“

Für den langjährigen Trumpf-Chef Berthold Leibinger gehört die Frage, ob und wie die Religion auf die wirtschaftlich Entwicklung wirkt, nicht in die Mottenkiste.

Im Interview mit der Stuttgarter Zeitung spricht er aktuell zwischen den Zusammenhang von seinem christlichen Glauben und seinem unternehmerischen Wirken.

U. a. sagt er:

„Es geht um den eigenen Weg zu Gott, der auch dadurch geprägt ist, mit den Fähigkeiten, die man mitbekommen hat, etwas Sinnvolles zu tun, um es etwas pathetisch zu sagen. Das ist ein Denkprozess.“

Auf die das Interview abschließende Frage, was er aufgrund seines großen Erfahrungsschatzes der jüngeren Generation mit auf dem Weg geben wolle, antwortet Leibinger:

„Ich glaube, es ist eine der wichtigsten Aufgaben, dafür zu sorgen, dass die Menschen neugierig bleiben. Wir dürfen keine Gesellschaft züchten, die sich im Wohlstand und in der Sonne rekelt und sich nicht mehr bewegt.“

Das Interview gibt’s unter stuttgarter-zeitung.de

Evonik-Chef Christian Kullmann: „Das christliche Ethos ist für mich der beste Ankerpunkt“

Im aktuellen Montags-Interview in der Sueddeutschen Zeitung sprach der Manager Christian Kullmann, der seit März Vorstandschef des Chemiekonzerns Evonik ist, auch über seinen christlichen Glauben.

Den Samstag halte er sich frei für seine Familie, am Sonntag sitze er nach Sport und Kirche wieder am Schreibtisch. Auf die Frage, wie ihn, der gerne auch mal aus der Bibel zitiere, der Glaube als Manager beeinflusse, antwortet Christian Kullmann:

„Sie brauchen eine Haltung, bei mir ist das der christliche Glaube. Das gibt mir Leitplanken bei der Führung des Konzerns und beim Umgang mit Mitarbeitern. Das christliche Ethos ist für mich der beste Ankerpunkt.“

Wichtig ist für Christian Kullmann das Gebet. Für wirtschaftliche Entscheidungen betet er allerdings nicht. Dazu sagt er u. a.:

„Ich bete auch nicht dafür, dass unser Ebitda steigt und das der Wettbewerber weniger. Der Glaube ist etwas Größeres und etwas Schöneres für mich.“

Angesprochen auf die Vereinbarkeit von seinem Christsein mit wirtschaftlich unbequemen Entscheidungen wie z. B. des Abbaus von Jobs, sagt Kullmann, dass er das Unternehmen so führen und entwickeln müsse, „dass es wächst“. Nur dann seien die Arbeitsplätze sicher und es gebe eine Perspektive. So kommt er zum Schluss:

„Wachstum ist also etwas Urchristliches.“

Das komplette Interview gibt’s unter sueddeutsche.de

Heinrich Deichmann: „Seinen ethischen Leitlinien auch als Unternehmer zu folgen, das finde ich toll!“

In einem aktuellen Interview mit der Gala spricht der Unternehmer Heinrich Deichmann auch über seine im christlichen Glauben fundierte Werteorientierung. Die Gala titelt: „Herr der Schuhe – Der Unternehmer Heinrich Deichmann liebt Gott – und High Heels“.

Vorbild in seinem unternehmerischem Tun war sein Vater Heinz Horst Deichmann.

„Was mir sehr früh imponiert hat, war, dass mein Vater nicht nur wirtschaftlich erfolgreich war, sondern dass er mit dem Erfolg immer viel Gutes getan hat.“

Er habe in der Kindheit gelernt, Verantwortung für sozial Schwächere zu übernehmen. Sein Vater habe das „praktisch vorgelebt, ohne Berührungsängste“.

Heinrich Deichmann äußert in dem Interview, dass er selbst zunächst Arzt werden wollte. Auch das Studium von Geisteswissenschaften wie Theologie oder Geschichte hätte ihn „auch gereizt“. Aber am Ende des Entscheidungsprozesses sei für ihn klar, dass er „in die Fußstapfen“ seines Vaters treten wollte. Dazu sagt er weiter:

„Zu sehen, man kann seinen ethischen Leitlinien auch als Unternehmer folgen, das fand ich toll!“

Im Interview bestätigt er auch, dass er in in Kirchen auch „ab und zu“ Predigiten hält, wenn er dazu eingeladen wird. So wie z. B. beim Krichentag, wo er zweimal gesprochen habe.

Sein Unternehmen bezeichnet er aber nicht als christliches Unternehmen. Es sei offen für alle Konfessionen. Schon in der Vergangenheit brachte er zum Ausdruck:

„Deichmann ist kein christliches Unternehmen, aber ich bin ein christlicher Unternehmer.“ (Quelle: welt.de)

Ihrer sozialen Verantwortung kommt die Familie Deichmann insbesondere in ihrer Stiftung „Wort und Tat“ nach, die 1977 von Heinz Horst Deichmann gegründet wurde und unter dem Leitwort steht: „Gott liebt die Menschen. Wir zeigen es ihnen mit Wort und Tat“.

Aktuell kam Heinrich Deichmann gerade aus Indien zurück, wo das 40-jährige Jubiläum von „Wort und Tat“ gefeiert wurde.

Das komplette Interview gibt’s unter gala.de

 

In einem Interview mit Bibel TV mit dem Titel „Mehr als Schuhe“ erklärte Susanne Deichmann, welche Rolle der Glaube im Geschäfts- und Privatleben der Deichmanns spielt. Hier das Interview

Unternehmer Friedhelm Loh erhält Ehrenprofessur u. a. für christliche Wertebildung

Der mittelhessische Unternehmer Friedhelm Loh ist am Mittwoch vom Land Hessen mit einer Ehrenprofessur gewürdigt worden. Loh gehöre als Gründer der „Stiftung für Christliche Werte“ und der „Loh Academy“ zu den großen Bildungsförderern von Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern in Deutschland, heißt es in einer Presseinformation des hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Mehr dazu unter: pro-medienmagazin.de

 

Friedhelm Loh ist gläubiger Christ, der sich in der Öffentlichkeit zu seinem Glauben bekennt. Die christlichen Werte spielen bei seiner Unternehmensführung eine wichtige Rolle. Auf dem alle zwei Jahre stattfindenen Kongress christlicher Führungskräfte, der unter dem Motto „Mit Werten in Führung gehen“ steht, ist Loh ein gefragter Redner. Seine Haltung bringt er in Interviews immer wieder zum Ausdruck. So sagte er u. a.:

„Ich bin ein überzeugter Christ. Mein Glaube gibt mir Lebensbezug und Lebensinhalt. Christen sind nicht unfehlbar, sondern wissen sich geführt in ihrem Leben. Sie leben aus der Vergebung, menschlich wie unternehmerisch.“

Oder an anderer Stelle:

„An der Betriebswirtschaftslehre und der Erzielung von Gewinnen kommt auch ein Christ nicht vorbei. Die monetäre Seite ist aber nur Mittel zum Zweck und nicht der Inhalt meines Lebens.“

Quellen: handelsblatt.com und buchmarkt.de

Managerin Nicola Leibinger-Kammüller beruft sich im Umgang mit ihren Mitarbeitern auf christliche Werte

Nicola Leibinger-Kammüller führt mit der Trumpf-Gruppe einen Technologie-Konzern, dessen Produkte weltweit Maßstäbe setzen. Seit ihrem Start 2005 als Chefin des Unternehmens haben sich Umsatz und Mitarbeiterzahl verdoppelt.

In einem aktuellen Bericht in der Süddeutschen Zeitung ist auch ihr christlicher Werte-Kodex ein Thema. So berufe sie sich im Umgang mit ihren 12 000 Mitarbeitern und ihren vier Kindern auf die christlichen Werte.

Weiter ist im Bericht zu lesen, dass sie am Reformationstag in ihrer Heimatgemeinde in der evangelischen Matthäuskirche in Gerlingen eine Predigt hielt und in ihrer Familie jeden Morgen eine Bibellosung verteilt wird, die alle zu lesen (und zu leben) haben. Zum 16. Geburtstag bekommt jedes Kind die Familien-Charta überreicht. In dem Verhaltenskodex steht geschrieben, wie die Familie mit Mitmenschen umgehen will und was jemand können muss, wenn er in der Firma mitmischen will. Auch das soziale Engagement und der Bezug zur Kirche sind festgehalten.

Sie selbst sagt diesbezüglich:

„Man strengt sich an, man prahlt nicht, und Begabungen bedeuten immer auch die Pflicht, aus diesen Talenten etwas zu machen.“

Im Artikel wird dann auch konkret beschrieben, wie sie diesen Werte-Kodex im Unternehmen einfließen lässt.

Hier geht’s zum Artikel unter sueddeutsche.de

Managerin Renate Pilz: Ora et labora – Bete und Arbeite

Die Unternehmerin Renate Pilz geht Ende 2017 in den wohlverdienten Ruhestand. Sie ist praktizierende Katholikin. Was Sie alles erlebt hat und wie sie das Unternehmen Pilz zum Erfolg geführt hat, zeigt ein aktuelles Portrait im Magazin ‚Maschinenmarkt‘ .

Darin ist auch ihr Glaube Thema. So heißt es im Artikel:

„Ora et labora – bete und arbeite, ja, dieser Grundsatz, der den Benediktinern zugeschrieben wird, könnte auch auf Renate Pilz zutreffen, denn sie ist nicht nur eine fleißige Unternehmerin, sondern auch sehr gläubig und das Gebetbuch liegt griffbereit auf ihrem Schreibtisch.“

Weiter wird berichtet, dass das Lieblingsbuch der bald 77-Jährigen die Bibel ist.

Den kompletten Artikel gibt’s unter maschinenmarkt.vogel.de

 

Ihr Glauben prägt auch ihren Führungsstil. Im Büro hängt ein Kreuz. Daneben Fotos von einer Papst-Audienz. Auf dem Schreibtisch liegt ein Stundenbuch, in dem sie regelmäßig Psalmen und Evangelientexte liest. Sie betet häufig vor geschäftlichen Entscheidungen. Nicht dafür, dass der Umsatz steigt. Sondern als Form der Besinnung:

„Das öffnet mich für andere Wahrheiten, für die Standpunkte anderer Menschen.“

Sie lebt ihren Glauben im Betrieb und in der Öffentlichkeit zurückhaltend.  Sie trage das nicht vor sich her.

Als ihr Mann 1975 ums Leben kam, stand sie als junge Frau mit zwei kleinen Kindern, einem Unternehmen und jeder Menge Verantwortung da. Sie übernahm Verantwortung und entwickelte die Pilz GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Ostfildern zu einem führenden Unternehmen im Bereich der Automatisierungstechnik mit Komplettlösungen für die Sicherheits- und Steuerungstechnik.

Auf die Frage, welche Auswirkung ihr Glaube auf die Unternehmensführung habe, sagte sie einst:

„Christliche Werte sind nicht teilbar. Ich kann nicht brav am Sonntag in den Gottesdienst gehen und mein Unternehmen rücksichtslos gegenüber Mitarbeitern und Konkurrenten führen.“

Quellen: handelsblatt.de, tagesspiegel.de, handelsblatt.de

Unternehmer Jürgen Hunke: „Ich bekenne, ich bin dankbar dafür glauben zu können“

Jürgen Hunke (74) ist Unternehmer, Buchautor, Politiker der Statt Partei, Verleger, Theaterbesitzer und ehemaliger Sportfunktionär beim HSV.

Auf seiner Homepage findet sich eine Rubrik „Meine Werte“. Dort schreibt er mit Blick auf 50 Jahre Selbstständigkeit u. a.:

„Der Glaube, ‚ich pack das schon‘ war dabei genauso wichtig wie das Bewusstsein, dass ich dennoch nicht alleine bin, sondern ‚da oben‘ jemand über mich wacht. Meine christlich-protestantische Erziehung, aber auch die Philosophie des Buddhismus, beeinflussen mein eigenes Kraftzentrum, mein Denken, mein Handeln positiv.“

Und weiter:

„Ich bekenne, ich bin dankbar dafür glauben zu können.“

 

In einem aktuellen Artikel auf welt.de sprach Jügen Hunke auch über seinen Glauben.

Auf die Frage, ob er ein gläubiger Mensch sei, antwortet er:

Ich war schon in meiner Jugend sehr gläubig. Weil ich im CVJM in der Jungschar durch mein liberales, evangelisches Elternhaus sehr engagiert war.“

Dann zogen  „20 oder 30 Jahre“, wo er der Religion nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt habe. Weiter sagt er:

„Ich freue mich über meine Gläubigkeit, und man merkt ja, dass das Leben langsam zu Ende geht. Das Wort Barmherzigkeit erfreut mich am meisten.“

Weiter wird in dem Gespräch das Thema „Himmel und Hölle angesprochen. Dazu sagt Hunke, dass er sicher sei, dass er nicht in die Hölle komme, weil er in seinem Leben das Böse“weggedrängt“ habe. Un weiter:

Ich habe den Teufel immer abgewiesen, indem ich mich ganz deutlich auf die Seite von Gott gestellt habe.

 

Das komplette Interview gibt’s unter welt.de

Otto-Chef Alexander Birken: „Ich möchte abends meinen Kindern guten Gewissens erzählen können, was ich getan habe.“

Alexander Birken, Jahrgang 1964 und geboren in Hamburg, hat am 1. Januar 2017 von Hans-Otto Schrader den Vorstandsvorsitz der Otto Group übernommen. Er hat maßgeblich die digitale Neuausrichtung der Otto-Gruppe vorangetrieben, ist Vater von vier Kindern und gläubiger Christ.

„Genau die richtige Besetzung“ sei Birken für das Unternehmen, zitiert das Bilanz-Magazin den Sohn des Gründers, Michael Otto. Tatsächlich geht es Birken nicht nur um Zahlen, sondern auch um einen neuen Ton im Unternehmen. Seine 50.000 Mitarbeiter duzen ihn, dürfen Fehler machen, sollen Mut bekommen, neue Wege zu gehen und aus Fehlern zu lernen.

Im Interview mit dem Manager-Magazin sagte Alexander Birken zu seiner Unternehmensphilosophie:

„Das mit dem ‚Du‘ wurde in den Medien sehr pointiert aufgegriffen, ist aber nur ein äußeres Zeichen eines inneren Wandels. Es geht nicht darum, dass wir uns alle liebhaben und alles cosy ist, es geht um Offenheit, Transparenz und Collaboration. Der Vorstand muss ein Vorbild sein und wird sehr genau beobachtet. Wir müssen anfassbar sein und vorleben, dass jeder Mitarbeiter seine Verantwortung für das Unternehmen trägt, dass das Überspringen von Hierarchieebenen kein Loyalitätsproblem ist.“

Seine Wertehaltung ist von seinem christlichen Glauben geprägt. Im Interview im Magazin ‚Bilanz‘ sprach Alexander Birken auch über seinen Glauben. Als gläubiger Protestant gehe er regelmäßig in die Kirche. Dieser Glaube habe Einfluss auf sein Berufsleben:

„Was macht das mit mir als gläubigem Menschen? Ich fühle mich nicht nur meiner Firma gegenüber verantwortlich.“

Früher war Birken auch aktiver Jugendmitarbeiter seiner Gemeinde. Er habe Ausflüge und Spieleabende organisiert, Vorträge und Bibellesungen gehalten. Heute ist es ihm auch wichtig, seiner Familie gegenüber aufrichtig zu sein:

„Egal, was ich in der Firma tue: Ich möchte abends meinen Kindern guten Gewissens erzählen können, was ich getan habe.“

 

Quellen: pro-medienmagazin.de und manager-magazin.de

Unternehmensberater Herbert Henzler: „Die Kirche braucht größeres Selbstvertrauen“

Die evangelische Kirche feiert 500 Jahre Reformation – und der Unternehmensberater Herbert Henzler feiert mit. Weil das Jubiläum ein Grund sei, dem Lauf der Welt um Gottes Willen zu vertrauen und keine Angst vor der Zukunft zu haben.

Herbert Henzler spricht darüber, was ihm Freiheit bedeutet, wie ein freier Geist bei der Beratung hilft, was Kirche heute beachten muss, über die Bedeutung der Reformation und seinen persönlichen Glauben.

 

 

Quelle: evangelisch.de

Manager Joachim Loh: „Mit Gott wagt es sich leichter, auch mit voll eingeschaltetem Sachverstand!“

Der Unternehmer und frühere Geschäftsführer der Firma Hailo, Joachim Loh, feiert heute seinen 75. Geburtstag. Besonders wichtig ist dem Unternehmer seine Beziehung zu Gott sowie das Gebet. Der direkte Draht zu Gott veranlasse ihn, christliche Werte und Ethik in die Wirtschafts- und Arbeitswelt einzubringen. Weiter engagiert er sich in seiner christlichen Gemeinde.

Der Sinn seiner Tätigkeit als gestaltender Unternehmer sowie als engagierter Christ mündet für Joachim Loh in Gott:

„Die Ehre dafür gehört Jesus, meinem Chef.“

Der christliche Glaube spielt eine zentrale Rolle im Leben Lohs und in seinem Wirken als Unternehmer. Er sagt:

„Die christliche Hoffnung auf das Leben nach dem Tod nimmt mir die Angst“, und weiter:

„Mit Gott wagt es sich leichter, auch mit voll eingeschaltetem Sachverstand!“

Auch im wertschätzenden Umgang mit seinen Mitarbeitern sowie mit Menschen im Allgemeinen ist sein Glaube eine wichtige Richtschnur. Er  sieht im Gegenüber die von Gott geschaffene und geliebte Person.  Dankbar ist er Gott „auch in der Annahme und Vergebung meiner Fehler“. So kann er auch nach menschlichen Enttäuschungen leichter anderen vergeben. Dazu sagt er:

„Manche schmerzhafte Enttäuschung von Menschen habe ich mit Gottes Hilfe überwinden können.“

Seit einigen Jahren berät der Manager auch junge Unternehmer. „Sie sagen mir, was sie dabei als wichtig und hilfreich erlebt haben – es ist der zugesprochene Mut, an den Zielen im Vertrauen auf Gott festzuhalten, und der fachlichen Rat aus dem Schatz meiner Erfahrungen“, sagt Joachim Loh.

 

Quelle: pro-medienmagazin.de

Manager Andreas Barner: „Ich bin Christ, weil ich diesen Gott, der in der Gestalt Jesus Christus erschienen ist, für überzeugend halte“

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Prof. Dr. Dr. Andraes Barner ist Arzt und Mathematiker. Von 2009 bis 2016 war er Vorsitzender der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim.

Im Zuge des Reformationsjubiläums äußerte er sich auf evangelisch.de zu seinem Glauben:

„Ich bin Christ, weil ich ins Christentum hineingeboren wurde, weil ich getauft wurde und weil ich diese Religion, diesen Gott, der erschienen ist in der Gestalt Jesus Christus, für eine ganz besonders überzeugende, mich überzeugende Religion halte.“

„Ich fühle mich als Protestant. (…) Im Sinne von freiheitlichen Denken, Neues wagen, kritisch die Gegenwart betrachten. All das sind Eigenschaften, die ich im Protestantismus sehe, wobei ich auch viele ganz moderne Katholiken kenne, die ganz ähnlich denken.“

Hier geht’s zum Video-Statement von Andreas Barner unter evangelisch.de

 

Schon in der Vergangenheit bekannte sich Andreas Barner des Öfteren zu seinem Glauben und setzte sich als Vorsitzender der Unternehmensleitung des Pharmaunternehmens Böhringer Ingelheim für ein wertebewusstes Wirtschaften ein. So äußerte er etwa:

„Ich bete vor wichtigen Entscheidungen.“

„Der Glaube ist für mich ein Ort der Ruhe und der Stille.“

„Zu bedenken, dass wir sterben müssen, das ist eine Voraussetzung dafür, klug zu sein.“ Weil die Tage gezählt seien, sei es wichtig, das Leben – und damit auch die Entscheidungen eines Managers – auf Langfristigkeit auszurichten.

„Ich bin mir sicher, dass mittelfristig wieder mehr Menschen hinterfragen, warum sie eigentlich auf der Welt sind, was es ist, was sie hier machen.“

Auf dem Ökumenischen Kirchentag 2010 in München sagte er:

„Wir müssen weg von dieser Fixierung auf Quartalsberichte.“ Börsenkurse hält er gar für den „schwächsten Indikator für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.“

 

In den letzten Jahren war er auch immer wieder als auf dem Kongress christlicher Führungskräfte präsent und bestärkte das Motto „Mit Werten in Führung gehen“. Seit 2008 ist er Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Ein Interview zum Grund seiner dortigen Tätigkeit findet sich unter kirchentag.de

Weiter ist Andreas Barner Präsident des Stifterverbandes. Der Stifterverband ist die Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen, die als einzige ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation berät, vernetzt und fördert.

 

Das Magazin Wirtschaftswoche berichtete 2011 in einem Artikel mit dem Titel „Boehringer Ingelheim: Arbeitstier vor dem Herrn“ über das durch den christlichen Glauben geprägte, wertebewusste Führen von Andreas Barner. Es gehe ihm nicht um kurzfristige Rendite, sondern um zielorientierte Forschung.

Hier geht’s zum Artikel unter wiwo.de

Wies’n-Wirte Steinberg: Ein Leben mit Bibel und Bier

Seit 47 Jahren sind Margot und Günter Steinberg als Betreiber des Hofbräuzelts auf dem Oktoberfest aktiv. Zum Ende der diesjährigen Wies’n erschien in der Süddeutschen Zeitung aktuell ein Artikel über das Unternehmerpaar, in dem auch von deren Glauben berichtet wird.

So schreibt der SZ-Redakteur Franz Kotteder, dass die Steinbergs keine ganz normale Wirte-Dynastie seien, u. a. weil  sie zusammen mit ihrer Tochter „höchst engagierte Mitglieder“ einer christlichen Freikirche sind. Sie sind tiefgläubig, beten regelmäßig und lesen in der Bibel, wobei ihnen missionarischer Eifer aber fremd sei.

Margot und Günter Steinberg haben 2010 Buch mit dem Titel „Maßvoll“ und dem Untertitel „Ein Leben mit Bibel und Bier“ herausgebracht. Darin erzählen sie sehr offen von ihren Ehe- und anderen Krisen und auch, wie ihnen der Glaube schließlich geholfen hat, diese Krisen zu bewältigen.

„Wir dachten uns: Wenn das jemandem Hoffnung macht, der in einer ähnlichen Situation ist wie wir damals, dann ist es das wert“,

sagt Günter Steinberg.

 

Den kompletten Artikel gibt’s unter sueddeutsche.de

 

Heinrich Deichmann: Theologiestudium ist ein großer Nutzen beim Führen eines Unternehmers

Im aktuellen Interview mit der österreichischen Zeitung „Der Standard“ sprach der Chef von Deichmann-Schuhe Heinrich Deichmann über die Unternehmensstrategie („Schlechte Qualität zum guten Preis ist keine Erfolgsstrategie“) und Werte im Wirtschaften. Dabei sprach er auch über seinen Glauben.

Heinrich Deichmann studierte neben Betriebswirtschaft noch Philosophie, Geschichte und Theologie. Auf die Frage, ob ihm sein Philosophie- und Theologiestudium im Verkauf helfen würden, antwortet der Deichmann-Chef: „Man hat einen breiteren Horizont, das ist ein großer Nutzen beim Führen eines Unternehmens. Ich habe so gelernt, Entwicklungen, die am Markt und in der Gesellschaft stattfinden, aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.“

Auf die Frage ‚Sie sind sehr gläubig. Ist Billigproduktion mit einem christlich-ethischen Weltbild vereinbar?‘ äußert er: „Ja, wenn gewährleistet ist, dass Umwelt und Menschen dabei nicht ausgebeutet werden. Wir müssen in den Spiegel schauen können, wenn wir durch die Fabriken gehen. Und das können wir.“

Hier geht’s zum kompletten Interview unter derstandard.at

 

Erst vor kurzem hielt Heinrich Deichmann eine Predigt in der Weslarner Urbanus-Kirche. In der Predigt sprach er u. a. über die christliche Motivation des Deichmann-Hilfswerks ‚wortundtat‘, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feierte.

Hier geht’s zum Artikel zur Predigt unter soester-anzeiger.de

 

In den letzten Jahren erschienen immer wieder Presseartikel über den Glauben Heinrich Deichmanns, so z.B.:

‚Wie die Bibel den Schuhgroßhändler leitet‘ unter handelsblatt.de oder

Deichmann: „‚er Mensch ist Gottes Mitarbeiter‘ unter pro-medienmagazin.de oder

Der Herr der Schuhe: Heinrich Otto Deichmann über Gott und die Schuhe unter focus.de

 

Mit Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer sprach Heinrich Deichmann in dessen Sendung ‚Mensch bleiben‘ über ihn tragende Werte und den ihn tragenden christlichen Glauben.

 

Nicola Leibinger-Kammüller: Christliche Unternehmerin für gesellschaftliche Verantwortung geehrt

Die LutherRose für gesellschaftliche Verantwortung und UnternehmerCourage erhält dieses Jahr die Unternehmerin Nicola Leibinger-Kammüller. Die Internationale Martin-Luther-Stiftung zeichnet sie damit für ihren Einsatz für das Gemeinwohl aus.

Die Vorsitzende der Geschäftsführung der TRUMPF GmbH + Co. KG habe sich „in beispielgebender Weise mit ihrem Leben und beruflichen Wirken die reformatorische Tradition von Freiheit und Verantwortung für das Gemeinwohl eingesetzt“, begründet IMLS die Entscheidung.

Quelle: pro-medienmagain.de

 

Nicola Leibinger-Kammüller bekannte sich in der Vergangenheit des Öfteren zu ihrem christlichen Glauben, der auch ihr unternehmerisches Wirken beeinflusse:

„Ich bin der festen Überzeugung, dass mir mein christlicher Glaube die Grundlage für verantwortliches Handeln gibt.“

 

Auf dem alle zwei Jahre stattfindenden Kongress christlicher Führungskräfte, der unter dem Motto „Mit Werten in Führung gehen“ steht, war sie in der Vergangenheit immer wieder als Rednerin präsent. Dabei ging sie auch auf den Zusammenhang zwischen Glauben und Wirtschaften ein und erklärte:

„Ich bin davon überzeugt, dass uns das Wertesystem unseres Glaubens gute Rahmenbedingungen nahelegt.“

Quellen: pro-medienmagazin.de

 

Eine ausführliches und lesenswertes Porträt über Nicola Leibinger-Kammüller mit dem Titel „Eine Frau mit Haltung“ gibt’s unter manager-magazin.de

Krombacher-Mitinhaberin Barbara Lambrecht-Schadeberg: „Ohne die Gnade Gottes können wir nicht leben“

Seit fast sechzig Jahren ist Barbara Lambrecht-Schadeberg Mitinhaberin der Bier-Brauerei Krombacher. Doch Profit ist der Unternehmerin nicht das Wichtigste. In einem aktuellen Interview mit dem Magazin Chrismon erzählt die Christin, warum sie der Glaube inspiriert.

Auf die Frage, welche Bedeutung Gnade in ihrem Leben hat, antworte die Unternehmerin:

„Ohne die Gnade Gottes können wir doch gar nicht leben. Ich empfinde es als Geschenk, wie mein Leben mir gegeben ist. Etwa aus unangenehmen Situationen herauszufinden, ist in meinen Augen ein Gnadenakt. Auch Verzeihen zu können empfinde ich als eine Gnadengabe. (…) Wir sollten mehr darüber nachdenken.“

 

Gottesdienste als inspirierende Quelle

Gottesdienste sind ein wichtiger Bestandteil im Leben von Barbara Lambrecht-Schadeberg. Sie bezeichnet sich selbst „gern als Kanzelschwalbe“, die gerne in die Kirche geht und dort gern guten Organisten zuhört, bevorzugt in modernen Gottesdienste. Sie mag es dort in der Gemeinschaft zu singen und „durch Predigt und Gebete einen Denkanstoß für das eigene religiöse und geistliche Leben zu erhalten“. Denn da sei „die Verheißung Christi in der Gemeinde gegenwärtig.“

Gott nahe im Gebet und Bibellesen

Wichtig ist ihr im Glauben „die Freiheit des Einzelnen vor Gott“. Auf die Frage, wann sie sich Gott nahe fühle, sagt die Unternehmerin: „Ich hoffe im Gebet. Manchmal merkt man ja erst im Nachhinein, dass Gott einem nahe gewesen ist, ohne dass man es in dem Augenblick wahrgenommen hat oder wahrnehmen wollte. So gewiss, wie andere Leute sich dessen sind, kann ich mir noch nicht sein. Das kommt vielleicht noch. Wie ein Kind bete ich immer vor dem Einschlafen. Das sortiert auch meinen Tag. Morgens lese ich die Losungen und etwas in der Bibel. Das gehört für mich dazu.

Das komplette Interview hier unter chrismon.evangelisch.de

Florian Homm: Vom Hedgefondsmanager zum gläubigen Christen

Florian Homm war früher Manager des Hedgefonds Absolute Capital Management, der in der Spitze ein Volumen von drei Milliarden Euro hatte. Berühmt wurde er u. a. durch Investitionen in den Fußball-Klub Borussia Dortmund, der 2003 kurz vor der Insolvenz stand. 2007 kam für Florian Homm der Zusammenbruch. Investoren sollen 200 Millionen Dollar verloren haben. Homm tauchte unter. FBI, SEC und DEA schrieben ihn zur Fahndung aus. 2013 wurde Homm von der Polizei nach Hinweisen von Zielfahndern des FBI in Florenz verhaftet. Nachdem die Höchstdauer der Untersuchungshaft abgelaufen war, wurde er 2014 freigelassen. Heute lebt Homm in Deutschland, von wo er, trotz Haftbefehl des FBI und der Schweiz, nicht ausgeliefert wird.

 

Auf seiner Flucht hat sich Homm eigenen Angaben zufolge radikal gewandelt. Ein Büchlein von den Botschaften der Barmherzigkeit der Gottesmutter Maria für die Welt spielte dabei eine ganz wichtige Rolle. Verdiente er früher ein Vermögen mit skrupellosen Finanzgeschäften, will er heute sein Können lieber in den Dienst der Gottesmutter stellen: „Ich habe mein Leben der Heiligen Mutter gewidmet und vertraue auf Gott, dass er mich führt und beschützt.“

 

Im folgenden Video-Interview beschreibt er seinen Wandel vom Saulus zum Paulus bzw. wie ein rücksichtsloser Finanzhai sein Leben umkrempelte.

 

 

Ein weiteres, aktuelles Interview mit Florian Homm gibt es auf businessinsider.de