Philip Ng Chee Tat ist ein Top-Manager und war Geschäftsführer der Far East Organization. Mit einem geschätzten Vermögen von 8,7 Milliarden Dollar ist er der reichste Mann Singapurs.

Materielles ist für ihn aber nicht der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Dazu sagt er:

„Wir alle sind gebrochen. Uns allen fehlt etwas. Ich entdeckte für mich, dass das fehlende Stück Jesus Christus ist.“

Er sei in seinem Leben bis er Jesus Christus fand, immer auf der Suche nach den falschen Dingen gewesen, wie etwa „nach einem besseren Leben, einem besseren Zweck, einem besseren Ich“. In Jesus Christus habe er echte Erfüllung und Sinn gefunden. Dazu sagt Philip Ng Chee Tat:

„Als ich erkannte, dass es ohne Jesus kein besseres Ich oder bessere Dinge gibt, dann schlug die Erkenntnis voll ein.“

Heute möchte er jungen Menschen ermutigen, „tiefer zu schauen“. Für ihn persönlich wurde klar:

„Ich schätze meinen Glauben und meine Beziehung zu Jesus mehr als alles andere.“

Er wünsche sich, dass jeder „Frieden und Freude“ erfahre.

Obwohl er das Geld besitzt, um absolut alles zu kaufen, was er sich jemals wünschen könnte, erklärt dieser reiche Geschäftsmann, dass nichts auch nur annähernd mit der Beziehung mit Jesus mithalten könne. Dazu erklärte er aus eigener Erfahrung:

„Es ist sicher viel besser als viel Geld und materielle Dinge, die du vielleicht hast.“

Quelle: jesus.ch

 

Thomas Middelhoff war einer der einflussreichsten Manager Deutschlands. Nach der Pleite von Arcandor wurde er zu einer dreijährigen Haftstrafe wegen Untreue zu Lasten des Handelskonzerns verurteilt. Er erlebte den Verlust seines Vermögens durch eine Privatinsolvenz, die Scheidung nach 45 Ehejahren und eine schwere Krankheit. Im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger erklärte er aktuell, wie sehr ihn diese Zeit geprägt hat. Waren es früher materielle Dinge und das Streben der Beste um jeden Preis zu sein, was er anvisierte, so ist es heute der christliche Glaube, der seinem Leben Sinn und Richtung verleiht.

Thomas Middelhoff gibt im Interview zu verstehen, dass er erst ganz unten landen musste, um zu verstehen, was im Leben wirklich wichtig ist und was wirklich trägt. Auf die Frage, was der Weg von einem der angesehensten Top-Manager Deutschlands bis nach ganz unten ins Gefängnis mit ihm gemacht habe, antwortet der 65-jährige u. a.:

„Das ist eine Entwicklung, die im Ergebnis zu einem bewussteren Leben führt und zu einer anderen Definition von Glück, die mit materiellen Dingen eigentlich nichts mehr zu tun hat.“

Weiter betont er, dass er sich seither in seiner Persönlichkeitsstruktur und in Bezug auf seine charakterlichen Eigenschaften verändert habe.

In seiner Zeit als Spitzenmanager hab er immer mehr gearbeitet, zuletzt bis zu 90 Stunden in der Woche, ohne Orientierung an bleibenden, tragenden Werten. Dazu sagt er:

„Ja, das war eine Art Sucht. Was ich nicht verstanden hatte: Je inhaltsleerer ich eigentlich war, desto mehr wollte ich immer noch obendrauf legen – immer noch mehr Arbeit, immer noch mehr materielle Dinge, für die ich sowieso keine Zeit hatte.“

Er habe sich dabei selbst überholt, so Middelhoff rückblickend.

Wirkliche Erfüllung habe er dagegen bei seiner Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gefunden, so der frühere Bertelsmann- und Arcandor/Karstadt-Quelle-Manager. Wenn er heute noch einmal für das Führungsstruktur-Konzept von Bertelsmann verantwortlich wäre, würde er die Führungsnachwuchskräfte für vier bis sechs Wochen in die Werkstatt für behinderte Menschen nach Bethel schicken und ihnen sagen:

„Lernt Demut! Kümmert Euch um diese Menschen! Baut eine Beziehung auf! Ich bin sicher, dass man dann bei der Entscheidung, ob man Arbeitsplätze abbaut, etwas nachdenklicher sein würde.“

Jungen Führungskräften rät er heute aufgrund seiner gesammelten Erfahrung:

„Behaltet euren Charakter! Lasst euch nicht einreden, dass Ihr eine Entscheidung umsetzen müsst, nur um etwas zu beweisen. Lasst den nächsten Schritt aus, wenn es Eurem Charakter widerstrebt.“

Sich selbst gesteht er reumütig ein, dass er all das als Spitzenmanager „leider nicht gemacht“ habe.

Das Streben nach materiellen Dingen relativiert er heute aus eigener Erfahrung. Wenn Menschen über einen Ferrari oder eine Yacht bei St. Tropez staunen, dann könne er sagen: „Mein Gott, wenn Ihr das hättet – Ihr wärt nicht glücklich. Denn ich weiß es! Es macht nicht glücklicher“, so Middelhoff.

Diese im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger formulierte neue Lebensorientierung erhielt Thomas Middelhoff durch seine Beziehung zu Gott, die er im Gefängnis suchte und fand. Darüber sprach er im Mai 2018 auf dem 101. Katholikentag in Münster bei einem Podiumsgespräch. Im Gefängnis habe er seinen in der Kindheit vermittelten katholischen Glauben, der eine lange Zeit in seinem Leben keine Rolle gespielt habe, wiedergefunden. Dort habe er regelmäßig in der Bibel gelesen und täglich den Rosenkranz gebetet. Auch sei er zum ersten Mal seit seinem 16. Lebensjahr wieder zur Beichte gegangen.

Thomas Middelhoff erkennt nach der Berg- und Talfahrt in seinem Leben für sich heute:

„Gott hat mich auf einen Weg zurückgeführt, den ich verlassen hatte.“

Quellen: ksta.de und nw.de

 

Der Motivationstrainer Jürgen Höller, der mit fragwürdige Methoden bekannt und auch erfolgreich wurde, sprach in einem Interview mit der Neuen Presse auch über die Bedeutung des Glaubens für sein Leben.

Einem breiten Publikum wurde Höller bekannt, indem er 1999 als nach Eigenangaben „erster Mentaltrainer der Fußball-Bundesliga“ die Fußball-Bundesligamannschaft Bayer 04 Leverkusen unter der Ägide des Trainers Christoph Daum barfuß über Glasscherben laufen ließ. Die ARD-Doku „Der Motivationstrainer“, die aktuell über das Erfolgsprogramm von Jürgen Höller lief, lässt sehr schön die Methodik des Höller’schen Wirkens („kühles Moos“, „tschakka“, „Du schaffst es“)  erkennen.

Im Interview mit der Neuen Presse nennt der 54-jährige als Vorbilder neben Nelson Mandela, Steve Jobs, Muhammad Aliund Arnold Schwarzenegger auch Jesus Christus. Auf die Frage, waru er das tue, sagt Höller:

„Weil seine Hauptbotschaft ist: Liebe dich selbst wie deinen Nächsten.“

Dies sei „eine wunderbare Botschaft“. Denn sie bedeute „zu helfen, da zu sein“ sowie gleichzeitig „sich selbst anzunehmen und zu lieben“. Weiter sagt er dazu:

„Die Menschen, die mit sich im Reinen sind, können das dann auch auf Angehörige und Freunde übertragen.“

Zu seinem persönlichen Glauben sagte Jürgen Höller:

„Ich bin gläubig ohne Religion.“

Über anderthalb habe er sich mit den fünf Weltreligionen auseinandergesetzt und dabei erkannt, dass bei allen „der Kernsatz der Liebe“ vorkomme. Seiner Ansicht nach werde „jede Religion von einem Menschen geführt“, der einem sage, „was richtig und was falsch“ sei. Er wolle „keine Religion, die sagt: Wir sind die Besten“. Dazu führt er weiter aus:

„Deshalb glaube ich an Gott, aber nicht an die von einem Menschen geführte Religion.“

Wie das wohl mit der von einem Menschen geführten Motivation aussieht?

Quelle: neuepresse.de

 

Der Mentaltrainer David Kadel hat bei der mentalen Arbeit mit Bundesligaprofis eine andere Vorgehensweise als der Motivationstrainer Jürgen Höller. Bei der von PromisGlauben mitorganisierten Veranstaltung „Burn On – Wie wir mit Begeisterung leben können“ am 18. Mai 2018 am Berufsschulzentrum Riesstraße in München sagte Kadel zu den knapp 500 Berufsschülerinnen und -schülern:

„Ihr braucht keinen, der euch motiviert. Ihr braucht jemanden, der euch inspiriert.“

Den sehr sehenswerten 10-Minuten-Clip zu dieser Veranstaltung, der das dahinter stehende Menschenbild von David Kadel verdeutlicht und erkennen lässt, dass das Konzept von Kadel tiefer ansetzt, gibt’s hier:

Lisa Brennan-Jobs, die als Autorin für Magazine und Literaturjournale arbeitet, ist die Tochter von Steve Jobs, der am 5. Oktober 2011 an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstarb. Aktuell veröffentlichte die 40-jährige ein Buch mit dem Titel „Beifang“, in dem sie das ambivalente Verhältnis zu ihrem Vater beschreibt, dass oft durch kühle Distanz bis hin zur Ablehnung und Leugnung der Vaterschaft, aber auch durch liebevolle Momente geprägt war. Auch wenn sie im Buch die Kälte und Charakterschwäche von Steve Jobs darstellt, erfährt der Leser vor allem, wie es ihr gelang, ihrem Vater zu verzeihen. Im Interview mit dem Stern, in dem ein destruktives Vater-Tochter-Verhältnis unüberlesbar deutlich wird, sprach die 40-jährige darüber und betonte den Wert der Vergebung.

Auch wenn sie sich als den Fehler im Leben von Steve Jobs beschreibt und ab ihrem neunten Lebensjahr die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch nahm, gelang es ihr, sich damit zu versöhnen und ihrem Vater zu verzeihen, gerade als er sie am Sterbebett darum bat. Dazu schilderte sie:

„Er saß auf seinem Sterbebett, seine Beine dünn wie Stricknadeln. Er sagte immer wieder: Du hast etwas gut bei mir. Was für eine seltsame Aussage. Er sagte: Ich habe nicht genug Zeit mit dir verbracht, es tut mir so leid. Wir haben keine Zeit mehr, es ist zu spät.“

Sie empfand, dass es schrecklich sein müsse, „wenn du das auf deinem Sterbebett realisierst“. Dabeis tellte sie sich die Frage, „ob er das auch noch sagen würde, wenn er plötzlich seine Gesundheit wiederbekommen würde“. In ihr kreiste der Gedanke: „Ich dachte, es ist so spät. Wir hätten Freunde sein können, aber nun ist es so spät.“

Dieser Moment habe sich für sie „seltsam, wie im Film“ angefühlt. Trotz Überforderung in dieser Situation gelang es ihr intuitiv die Bitte ihres Vaters um Verzeihung anzunehmen. Dazu sagte sie:

„Ich wusste in dem Moment nichts damit anzufangen. Wie er so dalag, dem Tod nah, ausgemergelt, konnte ich schlecht sagen: Warum hast du das nicht früher gesagt? Ich habe ihm stattdessen geantwortet: Okay.“

In der Phase des Sterbens wachte auch ein buddhistischer Mönch an der Seite von Steve Jobs.

Das komplette Interview gibt’s unter stern.de

In jungen Jahren hatte Steve Jobs für 7 Monate Indien bereist. Als er im März 1991 Laurene Powell in einem Hotel im Yosemite National Park heiratete, leitete der Zen buddhistische Priester Kobun Chino Otogawa die Zeremonie. Zeitlebens war Steve Jobs fortan bekennender Buddhist.

Im Angesicht seines möglichen Todes beschäftigte Steve Jobs die Frage, ob es doch einen persönlichen Gott und ein Weiterleben der Seele nach dem irdischen Tod gebe. Steve Jobs sagte, dass er manchmal in seinen letzten Monaten an ein Leben nach dem irdischen Tod denken würde. Manchmal wolle er daran glauben, dass mit dem Tod nicht alles vorbei sei. Vielleicht, so Jobs, weil es schön wäre, wenn nicht einfach alles zu Ende wäre, wenn man stirbt. Bei seinem letzten Treffen Mitte August 2011 sagte er seinem Biografen Walter Isaacson:

„Ever since I’ve had cancer, I’ve been thinking about (God) more. And I find myself believing a bit more. Maybe it’s because I want to believe in an afterlife. That when you die, it doesn’t just all disappear.“

Quellen: stern.de und christianpost.com

Der Wirtschaftsethiker Professor Nils Ole Oermann sprach in einem Interview mit mitunter religiösen Anklängen in der Wirtschaftswoche mit dem Journalisten Christopher Schwarz u.a. über Werteorientierung im Unternehmen, sein Bild vom Menschen sowie eine erfolgreiche Haltung von Unternehmern. Dabei verwies er auf eine „spirituelle Verarmung“.

Martin Luther sagte einst mit Verweis auf das erste Gebot:

„Woran Du Dein Herz hängst, das ist Dein Gott“,

Darauf bezugnehmend betonte Oermann mit Blick auf Wirtschaftsunternehmer u.a.:

„Im Kreativen lebt ihr Gott. (…) Mein Rat an die Unternehmer wäre allerdings, sich ihren Gott gut auszusuchen.“

Bezüglich Werteorientierung in der Wirtschaft sagte Oermann u.a., dass heute erfolgreiche Unternehmer „meist die alten Tugenden“ wie z.B. Selbstdisziplin leben würden, „aber ohne Heilserwartung“, also ohne an eine „Alles-gut-Lösung“ zu glauben. Darin sieht er eine „spirituelle Verarmung“ und sagte wörtlich:

„Das kann man als die professionellere Haltung ansehen, aber es hat auch etwas von spiritueller Verarmung, denn die Alten glaubten ja an ihr Ethos.“

Als guten Unternehmer bezeichnet Hochschullehrer und Wirtschaftsethiker Nils Ole Oermann denjenigen, der einen Plan hat, das will, „das ihm gut erscheint“, mit „Hingabe“ arbeitet und Wertschätzung für den Beitrag anderer hat.

Den Menschen definiert er als „zusammengebacken“ aus „Sinn und Sinnlichkeit, aus Vernunft und Gefühl, aus ‚ratio‘ und ‚emotio'“.

Im weiteren Verlauf des Interviews waren auch Thema: „Apostel des digitalen Kapitalismus“ und eine „Besessenheit“ in der Wirtschaft, hinter der womöglich der Traum vom Übermenschen, der sich selber zum Schöpfergott macht, stecke.

Das komplette Interview gibt’s in der Wirtschaftswoche.

Quelle: wiwo.de

 

Der Unternehmerin Gloria von Thurn und Taxis, die in den 80er Jahren durch schräge Outfits und ungewöhnlich gestylte Haare auffiel, ist heute die Verbindung zu Gott weitaus wichtiger geworden.

Im Zuge desses ist ihr heute der Namenstag „viel wichtiger“ als der Geburtstag, sagte die Fürstin den im Augsburger Verlag Sankt Ulrich erscheinenden Wochenzeitungen „Neue Bildpost“ und „Katholische SonntagsZeitung“ und begründete dies, wie folgt:

„Weil der Heilige, dessen Namen man trägt, der wichtigste Beschützer des ganzen Lebens ist.“

Mit Blick auf das heutige Hochfest Mariä Himmelfahrt betonte die Adelige weiter:

„Ich habe das Glück, Mariae Gloria heißen zu dürfen – und daher ist die Gottesmutter meine Namenspatronin.“

Gloria von Thurn und Taxis ist heute überzeugte Katholikin, die an die leibliche Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel glaubt, was am heutigen Hochfest Maria Himmelfahrt, das in überwiegend katholischen Gemeinden Bayerns sowie im Saarland ein gesetzlicher Feiertag ist, gedacht wird.

Zu ihrem Glauben bekannte die heute 58-jährige bereits im Jahr 2004 gegenüber dem Journalisten Peter Seewald:

„Ich glaube ganz fest an Gott. Ich habe auch das Gebet zu meiner festen täglichen Gewohnheit gemacht.“

Auch andere ermutige sie zum Glauben an Gott. Dazu sagte sie damals:

„Meinen Freunden, die Schwierigkeiten mit der Religion haben, rate ich immer: ‚Ihr müsst es mit dem lieben Gott einfach ausprobieren‘.“

Quellen: domradio.de und kath.net

Der ehemalige FDP-Vorsitzende Philipp Rösler leitet seit Dezember 2017 die Hainan Cihang Charity Foundation mit Sitz in New York, die gemeinnützige Stiftung des chinesischen Mischkonzerns HNA. Aktuell wurde der 45-jährige mit dem „Communio-Preis 2018“ ausgezeichnet. Mit dem „Communio-Preis“ werden Persönlichkeiten geehrt, die sich im Geist christlicher Wertorientierung um eine Kultur des Dialogs, der Verständigung und Versöhnung bemühen und zum Aufbau einer menschenwürdigen und lebenswerten Gesellschaft beitragen.

Mit dem Preis sei Röslers „herausragendes Engagement zur Armutsbekämpfung und zur Erreichung der von den Vereinten Nationen formulierten globalen Entwicklungsziele geehrt“ worden, wie das Erzbistum Paderborn am Dienstag mitteilte.

Rösler betonte in seiner Dankesrede, dass die Auszeichnung für ihn Aufruf und Mahnung sei, in einer sich immer weiter spaltenden Gesellschaft und einer Zeit des Primats nationaler Interessen weiter für Dialog und Verständigung einzutreten. Der Einsatz für Menschlichkeit sei das Gebot der Stunde und müsse von einem jeden unternommen werden, so Rösler.

Der Direktor der Katholischen Akademie, Prälat Peter Klasvogt, hatte Rösler zuvor als einen „Brückenbauer zwischen Europa und Asien, China und Amerika“ bezeichnet. Als Vorsitzender einer chinesischen Wohltätigkeitsorganisation mit Sitz in den USA und durch sein Engagement für Flüchtlinge, stelle Rösler sein globales Handeln und sein länder- und menschenverbindendes Wirken nochmals unter Beweis.

Schon zu seiner Zeit als deutscher Vizekanzler und FDP-Vorsitzender bekannte Philipp Rösler sich zum christlichen Glauben und verwies dabei auf die Werteorientierung, die er daraus ziehe. Gegenüber der Welt sprach er in einem Interview mit dem Titel „Gott schützt vor Größenwahn“ im Jahr 2011 über seinen Glauben und sagte u. a.:

„Ich bin gern bekennender Christ. Ich bin Liberaler und Katholik. Mein Glauben gehört zu meinem festen Wertegerüst.“

Der Glaube sei sein „innerer Kompass“, an dem er sich orientiere. Weiter sagte er damals, dass sich für ihn Politik und Glaube nicht trennen lassen und dass „ein gesundes Maß an Demut“ der Politik helfe. Auch das Lesen in der Bibel gebe ihm Klarheit. Dazu sagte er:

„Die Bibel ist für mich persönlich auch in der Politik eine wichtige Wertebasis.“

Den Gottesbezug in der Präambel des Grundgesetzes findet Philipp Rösler zudem wichtig, denn:

„Die tiefe Überzeugung, dass es etwas Höheres gibt als uns, schützt uns davor abzuheben.“

Und weiter:

„Die Verfasuung schützt die Minderheit vor der Mehrheit, der Gottesbezug den Menschen vor sich selbst.“

Zum Glauben kam Philipp Rösler als er als junger Arzt in einem evangelischen Krankenhaus gearbeitet hat und dort mit Leid und Sterben konfrontiert wurde. Er habe sich dann gefragt, wie die Schwestern damit zurechtkommen würden und habe erkannt, dass sie „aus ihrem Glauben Kraft geschöpft“ haben. Weiter sagte er dazu:

„In dieser Zeit ist der Entschluss in mir gereift, ebenfalls einer christlichen Kirche beizutreten. Und da ich als Baby in Vietnam in ein katholisches Waisenhaus aufgenommen wurde, konnte das für mich nur die katholische Kirche sein.“

Seine damalige Freundin und heutige Ehefrau habe ihn in diesem Schritt bestärkt und war dann auch seine Taufpatin. In der Kirche, in der er getauft wurde, heiratete er 2002 auch seine Frau. 2008 bekam das Paar bekam Zwillingstöchter.

Quellen: katholisch.de und welt.de

Der Ritz-Carlton-Gründer Horst Schulze ist einer der wichtigsten Hoteliers unserer Zeit und betreibt die besten Hotels der Welt. Er wurde schon als „Welthotelier“ ausgezeichnet. Einst fing er ganz klein an. Heute ist er Milliardär. Materielle Dinge haben aber bei weitem nicht die Priorität im Leben von Horst Schulze. Den größten Reichtum findet er im Glauben an Gott.

Das christliche Medienmagazin Pro widmet aktuell einen Artikel mit dem Titel „Ritz-Carlton-Gründer: Ultra-Luxus und Jesus Christus“ der Lebensleistung von Horst Schulze.

Bei seiner Tätigkeit als Manager standen zu jeder Zeit christliche Werte und das Wohl seiner Mitarbeiter an oberster Stelle. Dazu sagte der heute 80-Jährige einmal:

„Menschen verstehen Ziele und Werte, die sie dann situativ umsetzen. Mit Befehl und Gehorsam können Sie dagegen immer nur den Einzelfall regeln.“

Im aktuellen Pro-Artikel wird er darüberhinaus mit folgenden Worten zitiert:

„Den Menschen zu achten, ist das Größte als Christ.“

Christlichen Werte zu leben ist für Horst Schulze, ein Grundprinzip. Sein Christsein will er dabei auch als Unternehmer repräsentieren. Er hänge zwar seinen Glauben nicht an die „große Glocke“, sagt aber:

„Jeder weiß, dass ich ein Christ bin.“

An anderer Stelle formulierte er einmal:

„Meine Mitarbeiter mussten nie Christen sein, aber alle durften wissen, dass ich es bin.“

Und weiter:

„Christsein ist kein Gefühl, sondern eine Entscheidung.“

Horst Schulze prägte den Satz „We are Ladies and Gentlemen serving Ladies and Gentlemen“, der mittlerweile in jedem Hotelfachbuch zu finden ist. Damit will er ausdrücken, dass Mitarbeiter nicht wie Leibeigene behandelt werden dürfen. Auch den Umgang mit seinen Gästen leitet er aus christlichen Prinzipien ab. Dazu sagt er:

„Wenn ein Gast kommt, behandele den Gast, als ob es Jesus selbst wäre.“

Sich auf diesen Spruch des Heiligen Benedikt berufend befindet Schulze: „Das ist Service.“

Dass er als Unternehmer Gewinne anvisiere, findet Horst Schulze alles andere als unchristlich. Diesbezüglich betonte er einmal:

„Gewinne machen ist nicht unchristlich, so lange man sie ehrlich und mit Werten macht.“

Quellen: pro-medienmagazin.de, ahgz.de, tophotelprojekts.com und welt.de

Der Unternehmer und Kunstförderer Reinhold Würth, der das Schrauben-Handelsunternehmen Würth mit heute rund 70.000 Mitarbeitern zum internationalen Marktführer in der Befestigungs- und Montagetechnik aufbaute, gab aktuell der Bild-Zeitung ein umfassendes Interview, in dem er sich auch als gläubigen Christen bekannte.

Der 83-jährige, der das Unternehmen Würth vor 69 Jahren als Zwei-Mann-Betrieb begann, gilt heute als der Schraubenkönig. Sein Vermögen heute beziffert die Bild mit 11,6 Milliarden Euro. Natürlich schützt so ein großes Vermögen nicht vor der Vergänglichkeit, vor der Reinhold Würth sich nicht fürchtet.

Auf die Frage, ob er und seine Frau den Tod fürchten würden, antwortet Reinhold Würth mit Gewissheit im christlichen Glauben:

„Wir sind Christen. Wir gehen davon aus, dass wir nach dem Tod weiterleben. Es wäre ein billiger Schöpfer, der so wunderbar komplizierte Wesen geschaffen hat, mit so viel Geist, wenn die Seele nicht existent wäre. Wenn man einfach stirbt wie ein Hund. Das glaube ich nicht. Insofern habe ich da keine großen Bedenken.“

Als er im Interview über seine Frau spricht, mit der er seit 62 Jahren verheiratet ist, kommentiert die Bild, wie folgt: „Die Worte sprudeln aus ihm, wie aus einem frisch verliebten Zwanzigjährigen.

Nach seinem Rezept für seine glückliche Ehe befragt, antwortet, dass Toleranz sehr wichtig sei und:

„Ich bin heute noch der Meinung, dass der liebe Gott uns zusammengeführt hat.“

Er habe sie damals in der Kirche kennengelernt.

Auch seine besonnene Persönlichkeit wird im Interview deutlich, insbesondere als er nach der Entführung seines heute 53-jährigen Sohnes, der seit seinem zweiten Lebensjahr in Folge einer Impfung behindert ist und nicht sprechen kann, aus einer Behinderteneinrichtung im Jahr 2015 gefragt wird. Sein Sohn blieb unverletzt und kam nach 24 Stunden frei. Der mutmaßliche Täter wurde vor 2 Monaten festgenommen. Dazu sagt Reinhold Würth:

„Ich bin kein Mensch, der hasst oder Triumphgefühle hat.“

Große Freude in seinem Leben bereite ihm die Kunst, die zu einer Passion für ihn geworden ist. Reinhold Würth sammelt seit den 60er-Jahren Kunst. Heute sind es 18 000 Werke aus 500 Jahren. Der Stadt Salzburg hat er gerade einige seiner Werke zur Verfügung gestellt.

Quelle: bild.de und würth.de

In einem aktuellen Interview mit der Augsburger Allgemeinen sagte Audi-Chef Rupert Stadler, dass er einen großen Wunsch habe: Auf dem Jakobsweg pilgern!

Nach dem Ende der Diesel-Krise, deren Ende er herbeisehnt, will er zusammen mit seiner Frau nach Santiago de Compostela pilgern. Dazu sagt er:

„Dann gehe ich zu Fuß. Das habe ich mir vorgenommen.“

Und weiter:

„Das ist einer meiner wenigen unerfüllten Träume. Bei einer solchen Wallfahrt findet man innere Ruhe und wieder zu sich selbst.“

Wann die Pilgerreise stattfinden könne, wisse er noch nicht, so der 55-Jährige.

„Für 800 Kilometer zu Fuß braucht man auf jeden Fall viel Zeit.“

Er hoffe, diesen Plan zu verwirklichen, ehe er 70 Jahre alt ist.

In dem Interview sprach der Top-Manager auch über ethische und moralische Fragen, die das autonome Fahren oder die künstliche Intelligenz aufwerfen sowie über die hohe Verantwortung, die ein Manager trage. So ist ihm bewusst, dass er dafür zu sorgen habe, dass die Beschäftigten langfristig einen sicheren Arbeitsplatz haben und „die Mannschaft“ für die bevorstehenden Veränderungen und Herausforderungen zu motivieren und mitzunehmen.

Das komplette Interview gibt’s unter augsburger-allgemeine.de

 

Ob nach Lourdes, Fatima, Santiago oder Kevelaer: Jährlich pilgern etwa 40 Millionen Christen.

Katholisch.de hat ein Dossier zur Tradition der Wallfahrt, wichtige Bräuche und bekannte Pilgerziele erstellt.

Mehr dazu unter katholisch.de

Thomas Middelhoff war bis 2009 einer der Top-Manager in Deutschland. Von 1998 bis 2002 war er Vorstandsvorsitzender des Medienkonzerns Bertelsmann AG und von 2004 bis 2009 der Arcandor AG (bis 2007 KarstadtQuelle AG). Im Jahr 2014 kam es nach seiner Verurteilung im Zusammenhang mit der Insolvenz von Arcandor zum Wendepunkt in seinem Leben. Das Landgericht Essen verurteilte ihn am 14. November 2014 wegen Untreue in 27 Fällen und Steuerhinterziehung in drei Fällen  zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren. Im Gefängnis fand er die Beziehung zu Gott, worüber die Neue Westfälische aktuell berichtet.

Über seine Umkehr sprach der 65-jährige aktuell auf dem 101. Katholikentag in Münster bei einem Podiumsgespräch zum Umgang mit persönlichen Krisen. Dort schilderte Thomas Middelhoff seinen Weg zu Gott.

Nach eigenen Angaben wurde er in seiner Kindheit konservativ-katholisch erzogen und sei Oberministrant gewesen. Dann hat der Glaube eine lange Zeit keine Rolle in seinem Leben gespielt. Erst im Gefängnis habe er seinen katholischen Glauben wiedergefunden.

Dort habe er regelmäßig in der Bibel gelesen und täglich den Rosenkranz gebetet. Auch sei er zum ersten Mal seit seinem 16. Lebensjahr wieder zur Beichte gegangen.

Sein Lebensweg erinnert an das Gleichnis vom Verlorenen Sohn. Thomas Middelhoff erkennt nach der Berg- und Talfahrt in seinem Leben für sich heute:

„Gott hat mich auf einen Weg zurückgeführt, den ich verlassen hatte.“

Die Schuld für die Resultate aus seinem Handeln (verlorene Ehre, verlorenes Vermögen, zerstörte Ehe) sieht der ehemalige Top-Manager heute ganz bei sich. Durch seine Taten sei ihm „alles genommen“ worden. Und dennoch fühle er sich heute freier und habe seine Ruhe wiedergefunden. Früher sei er zwar ständig um den Globus geflogen, aber letztlich auf der Flucht vor sich selber gewesen. Diesen Zustand habe er dank des Glaubens überwunden.

Quelle: nw.de

Der Chef von Europas größter Schuhhandelskette, Heinrich Deichmann, hält nichts von Ladenöffnungen im Einzelhandel an Sonntagen. Gegenüber der Zeitschrift Wirtschaftswoche sagte er aktuell, dass dies „wirschaftlich wenig bringen“ würde, da die Kunden dadurch ja nicht mehr einkaufen würden, sondern sie lediglich ihre Einkäufe verschieben.

Vielmehr sei es gut, dass es einen Tag in der Woche gibt, an dem die Arbeit für alle ruht, so Heinrich Deichmann, der Mitglied einer Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde ist. Und:

„Wenn das der Sonntag ist, umso besser. Dann können die Menschen in die Kirche gehen.“

Sein Unternehmen verkaufte im vergangenen Jahr 176,6 Millionen Paar Schuhe und machte in den knapp 4.000 Filialen mit rund 40.000 Mitarbeitern in 26 Ländern 5,8 Milliarden Euro Umsatz.

Sein christlicher Glaube bestimme auch sein unternehmerisches Handeln,

so Deichmann. Er verwies auf das von seinem Vater im Unternehmen Deichmann eingeführte Grundprinzip:

„Das Unternehmen muss den Menschen dienen.“

Für ihn heiße das,

„dass es jenseits von Umsatz und Gewinn einen tieferen Sinn gibt, dem wir folgen“.

Kunden und Mitarbeiter sollten von Deichmann profitieren, wie auch Menschen in Not. Diesem Anspruch gehen die Deichmanns seit vielen Jahren mit ihrer Stiftung ‚Wort und Tat‘ nach, die unter dem Motto „Gott liebt die Menschen, wir zeigen es ihnen mit Wort und Tat“ steht.

Quelle: idea.de

 

Alt Abtprimas Notker Wolf war Referent am vierten Forum Christlicher Unternehmer. Im Interview mit Georges Scherrer sprach er u. a. darüber, was weltliche Unternehmer von Jesus Christus lernen können.

Auf die Frage, was Jesus, der kein Unternehmen gegründet habe, so gut gemacht habe, dass er heute zu einem weltweit getragenen Label geworden ist, antwortet der Benediktinermönch u. a.:

„Es ging ihm (Jesus) um den Menschen. Und auch um die Grundehrlichkeit. (…) Bei Jesus ging es um den freien selbstständigen Menschen. Er wollte den Menschen wieder zu seiner Freiheit befreien, zur rechten Wahrnehmung der Freiheit.“

Dies sei „bis zum heutigen Tag“ auch ein Problem der Wirtschaft, so Notker Wolf mit Verweis an den Finanzcrash im Jahr 2008. Weiter sagt er dazu:

„Diese Leute haben sich wie kleine Kinder benommen. Diese Gier war völlig unkontrolliert. Sie sind wie die Lemminge alle in dieselbe Richtung gerannt. Ich vermisse bei ihnen jede Reflexion.“

Auch ein weltliches Wirtschaftsunternehmen kann nach Überzeugung von Notker Wolf christlich am Markt agieren. Dazu sagt er:

„Ein weltliches Unternehmen kann auch sehr christlich handeln. Es hängt vom Unternehmer ab, ob er ein Verantwortungsbewusstsein für die Bevölkerung, für die Region zeigt, ob er sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzt und auch dafür, dass ein ordentliches Klima im Betrieb herrscht. Dass alles ehrlich abläuft.“

Und weiter:

„Ein Christ hat den Impuls, dass er es eigentlich tun müsste.“

Bei der Frage, ob die christlichen Werte in der Wirtschaft noch zum Tragen kommen, äußert Wolf, dass er das nicht wisse. Er zieht aber da die Trennlinie, wo Manager und Unternehmer der Frage nachgehen ‚Wozu das Ganze?‘ und infolgedessen bereit sind, etwas abzugeben. Aber auch dann stelle sich wieder ein Problem:

„Das Problem liegt aber darin, dass diese Herren dann immer bestimmen wollen, was mit ihrem Geld geschieht, und nicht sagen: Wir wollen ein Gremium, das bestimmt.“

So würden eigene Stiftungen gegründet, infolgedessen das Geld schlussendlich wieder beim Unternehmer bleibe. So schätze er zwar den Einsatz des Microsoft-Gründer und Mäzen Bill Gates. Dabei gibt Notker Wolf aber gleichzeitig zu bedenken, dass Gates aber selber wieder bestimme, wo sein Geld eingesetzt wird und so an seiner Macht festhalte. Dabei fügt der Benediktinermönch an:

„Ein christlicher Wert ist auch die Demut.“

Ein Unternehmer müsse erkennen, „dass er nicht allein auf der Welt ist“ und „auch nicht der einzig Kluge“ sei. Er solle die anderen mit einbinden. Dabei verweist Wolf auf den heiligen Benedikt, der sagte:

„Tu nichts ohne Rat, dann brauchst du hinterher nichts zu bereuen.“

Diesen Rat ernst zu nehmen, sei keine Selbstverständlichkeit, wäre aber eine Präventivmaßnahme vor Unternehmenspleiten.

Überdies äußerte sich Notker Wolf dazu, wo er sich zuhause fühle, verweist er zum einen auf sein Zuhause im Kloster sowie auf das gemeinsame Beten. Und weiter:

„Für mich ist zuhause, wo Jesus Christus auch ist.“

Quelle: livenet.de

Der Unternehmer, Sicherheitsexperte und EOS-Gründer Bernd Elsenhans sprach aktuell im Interview mit der Heidenheimer Zeitung über Höhen, Tiefen und Abstürze in seiner Karriere, den Glauben als Stütze und die lange Suche nach dem wahren Erfolg im Leben.

Seinen Weg nach oben beschreibt der heute 47-jährige als „tolles Gefühl“. Er hatte damals 200 Mitarbeiter, mehrere Autos, und war nach eigenen Angaben Vorstandsmitglied einiger bedeutender Organisationen. Seine damalige Startegie und Lebensphilosophie beschreibt er wie folgt:

„Menschen, die mir im Weg waren, mussten weg, mit normalen Leuten konnte ich nichts mehr anfangen. Ich entwickelte mich nach außen zu einem richtigen ‚Arschloch‘.“

Er habe sich damals selbst die Krone aufgesetzt.

Heute habe der Glaube einen hohen Stellenwert in seinem Lebe. So kündigt er seinen Vortrag mit den Worten an:

„Der Glaube an Jesus Christus ist meine Stütze.“

Diesen Halt hatte Bernd Elsenhans früher nicht. Dazu sagt er:

„Wer aufs Geld nicht mehr achten muss, glaubt sehr schnell, keinen Gott zu brauchen.“

Der Wendepunkt in seinem Leben kam, als im April 2007 vierzehn Beamte seine Firma auf den Kopf stellten und 335 Ordner beschlagnahmten und gegen ihn wegen Veruntreuung und Unterschlagung von Arbeitsendgeld drei Jahre lang ermittelt wurde. Schlussendlich kam es zu einer außergerichtlichen Einigung. Bernd Elsenhans musste eine Strafe zahlen und wurde zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Er sei in dieser Zeit nicht mehr arbeitsfähig gewesen, habe stark abgenommen und sich gefragt, „warum Dinge passieren, wie diese zusammenhängen und welche Kräfte wirken“.

Ihm wurde klar:

„Du verkaufst Sicherheit, aber du bist nicht sicher. Die ganze Kohle, die Anerkennung, all der Luxus nützen Dir nichts. Du brauchst etwas ‚Wahres‘, etwas, das Dich trägt.“

Seine Lebenseinstellung heute beschreibt der Unternehmer u. a. so:

„Ich habe keine Eile mehr. Ich sehe es als meine Aufgabe an, Leuten Mut zu machen und ihnen zu zeigen, dass es immer auch einen anderen Weg gibt.“

Zudem sei ihm das tägliche Frühstück mit seiner Familie heute wichtig. Er sei achtsamer in seinen Entscheidungen geworden und auch seine Umgang mit Mitarbeitern und Lieferanten habe sich verändert. Sport treibe er heute für sein Wohlbefinden „und nicht, damit andere hinterher sagen, hast du gesehen, der Elsenhans schafft 100 Liegestütze“. Und weiter betont er:

„Ich bin gelassener als früher. Ich sage mir oft: Lass gut sein, freu dich an den kleinen und wirklich wichtigen Dingen im Leben. Freu Dich an einer winzigen Blume.“

Die Beziehung zu Gott hat für Bernd Elsenhans heute einen sehr großen Stellenwert. Die ersten Schritte hin zu Gott bestanden für ihn darin, viele wissenschaftliche Bücher zum Thema Glaube, Spiritualität und Theologie zu lesen. Das führte ihn zur Gewissheit:

„Heute weiß ich einfach, dass es IHN gibt.“

So ordnet er bestimmte Erfahrungen in seinem Leben nicht dem Zufall zu.

Das komplette Interview gibt’s unter swp.de

Klaus Jost gelang als Top-Manager eine Bilderbuchkarriere bis zum Präsidenten von Intersport International. Doch dann erhält er die Kündigung und seine Frau erkrankt schwer. Halt in diesen turbulenten Zeiten findet er in seinem Glauben an Gott, der ihn auch schon als Manager auszeichnete. Darüber hat Klaus Jost nun ein Buch geschrieben mit dem Titel „Jost läuft: Aufstieg, Fall und weiter geht’s – auch Topmanager werden getragen

Klar, deutlich, konsequent und beharrlich setzt Klaus Jost seine christliche Wertvorstellungen und Grundlagen nicht nur in seinem privaten Leben sondern auch auch und gerade in seinem Arbeitsalltag um. Jost lässt seinen Glauben an Gott nicht im stillen Kämmerlein, sondern integriert ihn in sein ganzes Leben.

Der christliche Glaube ist die Basis von Jost‘ Arbeit. Er hilft dem Vater von fünf Kindern dabei, faire Entscheidungen zu treffen und Belastungen auszuhalten.

„Manche Probleme nehme ich auch mit ins Gebet und hoffe auf Lösungen.“

Er schafft den Spagat zwischen Christsein und den hohen Anforderungen, die an einen erfolgreichen Topmanager gestellt werden. Sein Maßstab dabei ist die Bibel, wie er in mehreren Interviews immer wieder betonte:

„Jeder Mensch will eine gerechte und gute Welt. In der Bibel mit ihren 10 Geboten steht alles drin, was es dafür braucht. Das ist meine Basis.“

Der Glaube an den dreifaltigen, lebendigen Gott trägt ihn auch durch Krisen, von denen auch er nicht verschont bleibt.

„Für mich ist Jesus lebendig.“

Weiter betont er:

„Ich habe ein Urvertrauen, einen Urglauben. Ich weiß, wie schrecklich es ist, wenn du Christ bist, lange Jahrzehnte dabei, und auf einmal zweifelst du, ob es wirklich diesen Gott gibt. Und ob es wirklich ein Leben nach dem Tod gibt. Ich habe noch nie an Gott gezweifelt, und das sehe ich als Geschenk.“

Gerade noch eine 80-Stunden-Wochen und auf einmal ganz viel Freizeit: Klaus Jost erlebte den Absturz von der Karriereleiter. Aber gerade in den schweren Zeiten, als er seinen Job verliert und zudem auch noch seine Frau erkrankt, wird der Glaube sein rettender Anker. Er lernt, seine Lasten an Gott abzugeben, Gott zu vertrauen, dass er weitersieht und Gott alles in der Hand hält. Dazu sagte er einmal in einem Interview:

„In meiner Familie haben wir Schlimmes erlebt, da fragst du dich schon: Wie kann das sein? Wir haben schlaflose Nächte gehabt, wo wir nicht wussten: Wie kriegen wir das geregelt? Wie soll es weitergehen? Es gibt in diesen Situationen zum Glück Menschen, Freunde, Christen, die Beistand geben können. Und in solchen Momenten kann, ja, muss ich beten. Wir lernen, dass wir auch flehen und ruhig mal schreien sollen im Gebet, und das tue ich dann. Wen soll ich sonst fragen, an wen soll ich mich sonst wenden?“

Nun hat er seine Geschichte von beruflichen und familiären Tragödien und Triumphen sowie der Kraft des Glaubens aufgeschrieben. Jost läuft!

Quellen: sueddeutsche.de, pro-medienmagazin.de, chrismon.evangelisch.de und jesus.de

 

 

Bei Bibel.TV erklärte Klaus Jost bereits vor 3 Jahren im Gespräch mit Matthias Brender, wie er mit beruflichen und privaten Katastrophen umgeht. Das Interview gibt’s hier

Zum Leben gehören schwierige Zeiten. Doch es gibt immer wieder Hoffnung. Das will das Forum christlicher Führungskräfte am 9. und 10. März in Freiburg deutlich machen. Forum-Stabschef Roland Frauchiger erklärt, wie Christen zu einer Gewinner-Mentalität kommen. Und was sie von Roger Federer lernen können. Darüber sprach der 57-jährige in einem aktuellen Interview.

An Roger Federer imponiert dem Manager:

„Es ist bekannt, dass er als Sportler hart nach seinen Trainingsplänen arbeitet. Als Familienvater hat die Familie einen großen Stellenwert für ihn. Und im öffentlichen Auftritt erlebe ich ihn mit einer gewissen Demut, einer gewissen helvetischen Demut. Das sind drei Eigenschaften, weshalb ich Roger Federer als Vorbild betrachte.“

Zur Gewinner-Mentalität von Jesus befragt, antwortet Roland Frauchiger:

„Seine Botschaft war darauf ausgerichtet, Menschen für das Reich Gottes zu gewinnen, geprägt von einer großen Liebe. Das war sein Hauptziel. Das lernen wir von ihm: Ohne eine große Liebe zu den Menschen bringt uns eine Gewinner-Mentalität nicht zum Ziel.“

Im Interview spricht er auch darüber, dass es oft nicht leicht ist, sich als Führungskraft im Unternehmen zu seinen Glauben zu bekennen und auch die Medien eine rolle spielen, dass so wenig darüber bekannt, wie viele Manager gläubig sind:

„Auf der andern Seite gibt es bei den Medien einen gewissen Filter. Sie interessieren sich weniger für religiöse Fragen oder sie meinen, ihre Leserschaft interessiere sich nicht dafür.“

Das komplette Interview gibt’s unter jesus.ch

Der Willow-Creek-Leitungskongress vereint sowohl unterschiedliche Konfessionen, als auch Menschen aus Kirche und Wirtschaft. In einem vorher aufgezeichneten Video-Interview sprach Melinda Gates mit dem Gründer von Willow Creek, Bill Hybels, über die Arbeit der „Bill und Melinda Gates Foundation„.

Melinda Gates hob zunächst hervor, dass sich in den vergangenen 25 Jahren auf der Welt viel verbessert habe: So sei die Kindersterblichkeit um 50 Prozent gesunken, ebenso die extreme Armut. Es gebe dennoch viel zu tun – etwa die Versorgung afrikanischer Staaten mit Impfstoffen. Sieben Millionen Kinder seien heute am Leben, weil ihre Stiftung die Medikamente finanziert habe.

Motiviert wird Gates bei ihrer Arbeit nach eigenen Angaben von den Werten, die sie in ihrer Familie und auf ihrer katholischen Schule gelernt habe. Noch heute nehme sie sich täglich eine „Zeit der Stille“. Weiter sagte sie:

„Ich zünde eine Kerze an, schreibe in mein Tagebuch, bin in der Stille oder im Gebet.“

Gerade im Kampf gegen die Armut befindet sie sich mit ihrer Kirche auf einer Wellenlänge:

„Ich habe mit der Kirche eine gemeinsame Mission gegen die Armut.“

Unterschiedlicher Meinung gegenüber ihrer Kirche ist sie bezüglich der Haltung zum Zugang zu Verhütungsmittel gerade für Frauen in der Dritten Welt. Durch Gespräche mit betroffenen Frauen habe sie erkannt, wie wichtig Verhütungsmittel für sie sind – etwa, damit Schwangerschaften besser planbar seien, um als Familie nicht überfordert zu werden.

Quelle: pro-medienmagazin.de

Der Münchner Walter Gunz (71) fing klein als Abteilungsleiter bei Karstadt an – und gründete 1979 den heute größten Elektromarkt-Riesen Europas. Seine Anteile am Media Markt hat er mittlerweile verkauft. Heute beschäftigt sich der studierte Philosoph mit den großen Fragen des Lebens. Mit Liebe, Glaube und Hoffnung. Aktuell stellte er sein Buch „Das Geschenk“ im Literaturhaus vor.

Im Interview mit der Bild sprach er auch über das, was im Leben zählt. Und das ist für ihn nicht materieller Reichtum. Dazu sagt er:

„Geld und Erfolg sind kein Garant – weder für Liebe, Glück noch Gesundheit.“

Wertvoll im Business war ihm, die Begegnung mit Menschen:

„Ich konnte im Business vielen Menschen Vertrauen und Liebe schenken. Ich nenne das den ,liebenden Blick‘.“

Das komplette Interview gibt’s unter bild.de

 

Walter Gunz ist evangelisch getauft und aufgewachsen. Mit Mitte 30 konvertierte er zum katholischen Glauben. Im Interview mit der Huffington Post im April 2016 sprach er darüber sowie über Erfolg und Niederlagen, über depressive Phasen, den Glauben und die Hoffnung.

Sein Rezept gegen Selbstüberschätzung und Hochmut:

„Da gibt es ein ganz einfaches Prinzip: Dankbar zu sein und zu wissen, dass alles im Leben ein Geschenk ist.“

Als der Interviewer darauf verweist, dass manche Menschen, die Erfolg haben, Schuldgefühle bekämen und gerade christlich verankerte Menschen sich schuldig fühlen würden, wenn sie das Ziel erreicht haben und ein anderer nicht, antwortete Gunz, dass er solche Schuldgefühle nicht habe und sagte u.a. weiter:

„Ich wusste, dass das (der Erfolg) ein Geschenk Gottes ist, und ich habe mich daran gefreut. Natürlich war es mir wichtig, diesen Erfolg und die Freude mit anderen zu teilen, sowohl geistig als auch materiell.“

Das komplette, ausführliche Interview gibt’s unter huffingtonpost.de

 

In einem Interview mit epochtimes.de betonte Walter Gunz christliche Werte, die für sein Leben eine große Rolle spielen.

Aus seiner Sicht ist Liebe eine Bedingung für Erfolg. Dazu sagte er:

„Der Erfolg ist zwar nicht planbar, aber wenn wir etwas tun, wofür wir nicht geschaffen sind, (…) dann werden wir auch nicht gut darin sein – dann können wir es nämlich nicht mit Liebe tun. Und etwas mit Liebe zu tun, ist die unbedingte Voraussetzung dafür, erfolgreich zu sein.“

Diesbezüglich sagte er u. a. weiter, dass auch das Empfinden von Dankbarkeit erst Erfolg ermöglicht. So würden viele Menschen daran scheitern, weil der Erfolg sie blind macht für das, was wirklich wichtig im Leben ist. Der Erfolg schmeichle ihrem Ego, dass sich immer weiter aufblähe. Solange, bis diejenigen vergessen würden, dankbar zu sein und das WIderfahrene als ein Geschenk zu begreifen. Weiter sagte er:

„Natürlich hatte ich mit dem Media Markt die richtige Idee an der richtigen Stelle und zur richtigen Zeit. Doch dieses Glück gehabt zu haben, betrachte ich als ein Geschenk – nicht mehr, aber auch nicht weniger. (…) und der Charakter leidet um so mehr, je weniger Dankbarkeit wir zeigen.“

Zu seinem persönlich Glauben äußerte er:

„Ich denke, dass der Glaube an etwas im Leben eine große Rolle spielt. Ganz egal, woran wir auch glauben. Wenn wir beispielsweise nicht an die Liebe glauben, kann sie uns auch nicht begegnen. Schon im Neuen Testament heißt es bereits ‚Es geschehe dir, wie du geglaubt‘.“

Sein soziales Engegament begründet er wie folgt:

„Ich engagiere mich in vielen sozialen Bereiche, weil es mir gut tut, weil ich es gerne tue und weil es ein essenzieller Bestandteil meines Lebens ist.“

Doch ist er sich gewiss:

„Ich glaube, das Himmelreich ist nicht erdienbar. (…) Man sollte das Gute nur aus einer tiefen inneren Liebe, aus dem inneren Antrieb heraus tun. Alles andere, alles, was zweckhaft ist, bringt nichts.“

In schwierigen Momenten im Leben hadere er auch mit Gott, aber:

„Verlust, Trauer, Not und Tod sind Realitäten, die man nur sehr schwer bewältigen kann. Da hilft eigentlich nur eines: ‚Glaube, Liebe, Hoffnung!‘ Vor allem die Hoffnung gibt uns Kraft und Zuversicht, dass alles im Leben einen Sinn hat, egal wie hoffnungslos und sinnlos es gerade aussieht.“

Weiter äußerte er:

„Ich glaube an das ewige Leben und denke, dass wir uns wiedersehen. Diese Hoffnung hält mich hoch.“

„Aus Liebe sind wir geschaffen. Sie ist das Fundament dieser Welt.“

Der Sinn, die letzte Instanz unseres Lebens, ist für Walter Gunz die Liebe. „Sich immer wieder bewusst zu werden, dass nur die Liebe heilt und dass das Verzeihen wahre Größe ist“. Nur der liebende Blick mache den Menschen zu dem, der er sein kann. Dazu gehört für ihn auch „die seltene Kraft und Stärke“, seine Feinde zu lieben, was wahre menschliche Größe sei, „auch denen zu begegnen, die einem Leid verursacht haben, schuldig oder sündig geworden sind“.

So betont er dann auch:

„Was ich besonders an meinen Mitmenschen schätze ist die Fähigkeit, vergeben zu können und Vertrauen zu schenken.“

Nach seinem Leben möchte er seinem Umfeld „als ein Mensch, der in anderen Menschen den Glauben, die Liebe und die Hoffnung genährt hat“, in Erinnerung bleiben.

Das komplette, ausführliche Interview gibt’s unter epochtimes.de

Für den langjährigen Trumpf-Chef Berthold Leibinger gehört die Frage, ob und wie die Religion auf die wirtschaftlich Entwicklung wirkt, nicht in die Mottenkiste.

Im Interview mit der Stuttgarter Zeitung spricht er aktuell zwischen den Zusammenhang von seinem christlichen Glauben und seinem unternehmerischen Wirken.

U. a. sagt er:

„Es geht um den eigenen Weg zu Gott, der auch dadurch geprägt ist, mit den Fähigkeiten, die man mitbekommen hat, etwas Sinnvolles zu tun, um es etwas pathetisch zu sagen. Das ist ein Denkprozess.“

Auf die das Interview abschließende Frage, was er aufgrund seines großen Erfahrungsschatzes der jüngeren Generation mit auf dem Weg geben wolle, antwortet Leibinger:

„Ich glaube, es ist eine der wichtigsten Aufgaben, dafür zu sorgen, dass die Menschen neugierig bleiben. Wir dürfen keine Gesellschaft züchten, die sich im Wohlstand und in der Sonne rekelt und sich nicht mehr bewegt.“

Das Interview gibt’s unter stuttgarter-zeitung.de

Im aktuellen Montags-Interview in der Sueddeutschen Zeitung sprach der Manager Christian Kullmann, der seit März Vorstandschef des Chemiekonzerns Evonik ist, auch über seinen christlichen Glauben.

Den Samstag halte er sich frei für seine Familie, am Sonntag sitze er nach Sport und Kirche wieder am Schreibtisch. Auf die Frage, wie ihn, der gerne auch mal aus der Bibel zitiere, der Glaube als Manager beeinflusse, antwortet Christian Kullmann:

„Sie brauchen eine Haltung, bei mir ist das der christliche Glaube. Das gibt mir Leitplanken bei der Führung des Konzerns und beim Umgang mit Mitarbeitern. Das christliche Ethos ist für mich der beste Ankerpunkt.“

Wichtig ist für Christian Kullmann das Gebet. Für wirtschaftliche Entscheidungen betet er allerdings nicht. Dazu sagt er u. a.:

„Ich bete auch nicht dafür, dass unser Ebitda steigt und das der Wettbewerber weniger. Der Glaube ist etwas Größeres und etwas Schöneres für mich.“

Angesprochen auf die Vereinbarkeit von seinem Christsein mit wirtschaftlich unbequemen Entscheidungen wie z. B. des Abbaus von Jobs, sagt Kullmann, dass er das Unternehmen so führen und entwickeln müsse, „dass es wächst“. Nur dann seien die Arbeitsplätze sicher und es gebe eine Perspektive. So kommt er zum Schluss:

„Wachstum ist also etwas Urchristliches.“

Das komplette Interview gibt’s unter sueddeutsche.de

In einem aktuellen Interview mit der Gala spricht der Unternehmer Heinrich Deichmann auch über seine im christlichen Glauben fundierte Werteorientierung. Die Gala titelt: „Herr der Schuhe – Der Unternehmer Heinrich Deichmann liebt Gott – und High Heels“.

Vorbild in seinem unternehmerischem Tun war sein Vater Heinz Horst Deichmann.

„Was mir sehr früh imponiert hat, war, dass mein Vater nicht nur wirtschaftlich erfolgreich war, sondern dass er mit dem Erfolg immer viel Gutes getan hat.“

Er habe in der Kindheit gelernt, Verantwortung für sozial Schwächere zu übernehmen. Sein Vater habe das „praktisch vorgelebt, ohne Berührungsängste“.

Heinrich Deichmann äußert in dem Interview, dass er selbst zunächst Arzt werden wollte. Auch das Studium von Geisteswissenschaften wie Theologie oder Geschichte hätte ihn „auch gereizt“. Aber am Ende des Entscheidungsprozesses sei für ihn klar, dass er „in die Fußstapfen“ seines Vaters treten wollte. Dazu sagt er weiter:

„Zu sehen, man kann seinen ethischen Leitlinien auch als Unternehmer folgen, das fand ich toll!“

Im Interview bestätigt er auch, dass er in in Kirchen auch „ab und zu“ Predigiten hält, wenn er dazu eingeladen wird. So wie z. B. beim Krichentag, wo er zweimal gesprochen habe.

Sein Unternehmen bezeichnet er aber nicht als christliches Unternehmen. Es sei offen für alle Konfessionen. Schon in der Vergangenheit brachte er zum Ausdruck:

„Deichmann ist kein christliches Unternehmen, aber ich bin ein christlicher Unternehmer.“ (Quelle: welt.de)

Ihrer sozialen Verantwortung kommt die Familie Deichmann insbesondere in ihrer Stiftung „Wort und Tat“ nach, die 1977 von Heinz Horst Deichmann gegründet wurde und unter dem Leitwort steht: „Gott liebt die Menschen. Wir zeigen es ihnen mit Wort und Tat“.

Aktuell kam Heinrich Deichmann gerade aus Indien zurück, wo das 40-jährige Jubiläum von „Wort und Tat“ gefeiert wurde.

Das komplette Interview gibt’s unter gala.de

 

In einem Interview mit Bibel TV mit dem Titel „Mehr als Schuhe“ erklärte Susanne Deichmann, welche Rolle der Glaube im Geschäfts- und Privatleben der Deichmanns spielt. Hier das Interview

Der mittelhessische Unternehmer Friedhelm Loh ist am Mittwoch vom Land Hessen mit einer Ehrenprofessur gewürdigt worden. Loh gehöre als Gründer der „Stiftung für Christliche Werte“ und der „Loh Academy“ zu den großen Bildungsförderern von Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern in Deutschland, heißt es in einer Presseinformation des hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Mehr dazu unter: pro-medienmagazin.de

 

Friedhelm Loh ist gläubiger Christ, der sich in der Öffentlichkeit zu seinem Glauben bekennt. Die christlichen Werte spielen bei seiner Unternehmensführung eine wichtige Rolle. Auf dem alle zwei Jahre stattfindenen Kongress christlicher Führungskräfte, der unter dem Motto „Mit Werten in Führung gehen“ steht, ist Loh ein gefragter Redner. Seine Haltung bringt er in Interviews immer wieder zum Ausdruck. So sagte er u. a.:

„Ich bin ein überzeugter Christ. Mein Glaube gibt mir Lebensbezug und Lebensinhalt. Christen sind nicht unfehlbar, sondern wissen sich geführt in ihrem Leben. Sie leben aus der Vergebung, menschlich wie unternehmerisch.“

Oder an anderer Stelle:

„An der Betriebswirtschaftslehre und der Erzielung von Gewinnen kommt auch ein Christ nicht vorbei. Die monetäre Seite ist aber nur Mittel zum Zweck und nicht der Inhalt meines Lebens.“

Quellen: handelsblatt.com und buchmarkt.de

Nicola Leibinger-Kammüller führt mit der Trumpf-Gruppe einen Technologie-Konzern, dessen Produkte weltweit Maßstäbe setzen. Seit ihrem Start 2005 als Chefin des Unternehmens haben sich Umsatz und Mitarbeiterzahl verdoppelt.

In einem aktuellen Bericht in der Süddeutschen Zeitung ist auch ihr christlicher Werte-Kodex ein Thema. So berufe sie sich im Umgang mit ihren 12 000 Mitarbeitern und ihren vier Kindern auf die christlichen Werte.

Weiter ist im Bericht zu lesen, dass sie am Reformationstag in ihrer Heimatgemeinde in der evangelischen Matthäuskirche in Gerlingen eine Predigt hielt und in ihrer Familie jeden Morgen eine Bibellosung verteilt wird, die alle zu lesen (und zu leben) haben. Zum 16. Geburtstag bekommt jedes Kind die Familien-Charta überreicht. In dem Verhaltenskodex steht geschrieben, wie die Familie mit Mitmenschen umgehen will und was jemand können muss, wenn er in der Firma mitmischen will. Auch das soziale Engagement und der Bezug zur Kirche sind festgehalten.

Sie selbst sagt diesbezüglich:

„Man strengt sich an, man prahlt nicht, und Begabungen bedeuten immer auch die Pflicht, aus diesen Talenten etwas zu machen.“

Im Artikel wird dann auch konkret beschrieben, wie sie diesen Werte-Kodex im Unternehmen einfließen lässt.

Hier geht’s zum Artikel unter sueddeutsche.de

Die Unternehmerin Renate Pilz geht Ende 2017 in den wohlverdienten Ruhestand. Sie ist praktizierende Katholikin. Was Sie alles erlebt hat und wie sie das Unternehmen Pilz zum Erfolg geführt hat, zeigt ein aktuelles Portrait im Magazin ‚Maschinenmarkt‘ .

Darin ist auch ihr Glaube Thema. So heißt es im Artikel:

„Ora et labora – bete und arbeite, ja, dieser Grundsatz, der den Benediktinern zugeschrieben wird, könnte auch auf Renate Pilz zutreffen, denn sie ist nicht nur eine fleißige Unternehmerin, sondern auch sehr gläubig und das Gebetbuch liegt griffbereit auf ihrem Schreibtisch.“

Weiter wird berichtet, dass das Lieblingsbuch der bald 77-Jährigen die Bibel ist.

Den kompletten Artikel gibt’s unter maschinenmarkt.vogel.de

 

Ihr Glauben prägt auch ihren Führungsstil. Im Büro hängt ein Kreuz. Daneben Fotos von einer Papst-Audienz. Auf dem Schreibtisch liegt ein Stundenbuch, in dem sie regelmäßig Psalmen und Evangelientexte liest. Sie betet häufig vor geschäftlichen Entscheidungen. Nicht dafür, dass der Umsatz steigt. Sondern als Form der Besinnung:

„Das öffnet mich für andere Wahrheiten, für die Standpunkte anderer Menschen.“

Sie lebt ihren Glauben im Betrieb und in der Öffentlichkeit zurückhaltend.  Sie trage das nicht vor sich her.

Als ihr Mann 1975 ums Leben kam, stand sie als junge Frau mit zwei kleinen Kindern, einem Unternehmen und jeder Menge Verantwortung da. Sie übernahm Verantwortung und entwickelte die Pilz GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Ostfildern zu einem führenden Unternehmen im Bereich der Automatisierungstechnik mit Komplettlösungen für die Sicherheits- und Steuerungstechnik.

Auf die Frage, welche Auswirkung ihr Glaube auf die Unternehmensführung habe, sagte sie einst:

„Christliche Werte sind nicht teilbar. Ich kann nicht brav am Sonntag in den Gottesdienst gehen und mein Unternehmen rücksichtslos gegenüber Mitarbeitern und Konkurrenten führen.“

Quellen: handelsblatt.de, tagesspiegel.de, handelsblatt.de

Jürgen Hunke (74) ist Unternehmer, Buchautor, Politiker der Statt Partei, Verleger, Theaterbesitzer und ehemaliger Sportfunktionär beim HSV.

Auf seiner Homepage findet sich eine Rubrik „Meine Werte“. Dort schreibt er mit Blick auf 50 Jahre Selbstständigkeit u. a.:

„Der Glaube, ‚ich pack das schon‘ war dabei genauso wichtig wie das Bewusstsein, dass ich dennoch nicht alleine bin, sondern ‚da oben‘ jemand über mich wacht. Meine christlich-protestantische Erziehung, aber auch die Philosophie des Buddhismus, beeinflussen mein eigenes Kraftzentrum, mein Denken, mein Handeln positiv.“

Und weiter:

„Ich bekenne, ich bin dankbar dafür glauben zu können.“

 

In einem aktuellen Artikel auf welt.de sprach Jügen Hunke auch über seinen Glauben.

Auf die Frage, ob er ein gläubiger Mensch sei, antwortet er:

Ich war schon in meiner Jugend sehr gläubig. Weil ich im CVJM in der Jungschar durch mein liberales, evangelisches Elternhaus sehr engagiert war.“

Dann zogen  „20 oder 30 Jahre“, wo er der Religion nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt habe. Weiter sagt er:

„Ich freue mich über meine Gläubigkeit, und man merkt ja, dass das Leben langsam zu Ende geht. Das Wort Barmherzigkeit erfreut mich am meisten.“

Weiter wird in dem Gespräch das Thema „Himmel und Hölle angesprochen. Dazu sagt Hunke, dass er sicher sei, dass er nicht in die Hölle komme, weil er in seinem Leben das Böse“weggedrängt“ habe. Un weiter:

Ich habe den Teufel immer abgewiesen, indem ich mich ganz deutlich auf die Seite von Gott gestellt habe.

 

Das komplette Interview gibt’s unter welt.de